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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Hörbücher

Deutsche Grenzerfahrungen: Lucas Vogelsang, Joachim Król – Was wollen die denn hier?

2019, November 9.

Ausgesprochen persönlich

Dreißig Jahre, nachdem sich die deutsch-deutsche Grenze auflöste und die Mauer fiel, begegneten sich Ost- und West-Deutsche unter neuen Bedingungen. „Was wollen die denn hier“ ist ein abwechslungsreiches Road-Movie zum Nachhören, das einen anderen Blick auf die jüngere deutsche Vergangenheit wirft.

Ein Hörbuchtipp von Petra Kammann

Hörbuchcover

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Ein vorausschauender Blick auf die Frankfurter Buchmesse 2019

2019, September 9.

Globaler Handelsplatz für kreatives geistiges Eigentum / Schulterschluss von THE ARTS+ und B3 / Lösungsansätze für eine Welt im Wandel

Welche Lösungen hält Kultur bereit für die Herausforderungen unserer Zeit? Was entsteht, wenn zwei zukunftsweisende Kreativfestivals ihre Kräfte bündeln? Und welche Voraussetzungen braucht der Handel mit „creative intellectual property“?

Foto: Die Sprecherinnen und Sprecher der Pressekonferenz (von links nach rechts): Juergen Boos, Angela Dorn, Katja Böhne, Bernd Kracke,
Wolfgang Bergmann, © Rainer Rueffer

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Verleihung des Hörspielpreises des Jahres 2018 im Frankfurter Literaturhaus

2019, Februar 26.

Eine Sternstunde. Susann Maria Hempels „Hörspiel des Jahres“ „Auf der Suche nach den verlorenen Seelenatomen“ im Literaturhaus Frankfurt

Von Uwe Kammann

Die Preisträgerin Susann Maria Hempel als Zuhörerin im Literaturhaus

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FRANKFURT LIEST EIN BUCH – Anna Seghers, Das siebte Kreuz

2018, April 16.

Ein Buch wird in Szene gesetzt

Schauspieler und Regisseur Martin Wuttke liest Anna Seghers© HR/Ben Knabe 

Bereits zum neunten Mal findet vom 16. bis 29. April 2018 Frankfurt liest ein Buch in der Mainmetropole und Umgebung statt. Weit über 100 Veranstaltungen in Frankfurt, Mainz und der Rhein-Main-Region laden dazu ein, sich mit dem Roman zu beschäftigen: an Originalschauplätzen, in Cafés, Buchhandlungen, bei literarischen Exkursionen und Stadtspaziergängen, Ausstellungen und vielen verschiedenen Aufführungen. Im Mittelpunkt des zweiwöchigen Frankfurter Lesefestivals steht dabei der eindrucksvolle Roman der in Mainz geborenen und ins mexikanische Exil geflohenen widerständigen Autorin Anna Seghers Das siebte Kreuz. Helfen, selbst wenn man das eigene Leben riskiert, auch darum geht es in Anna Seghers‘ berühmtem Roman „Das siebte Kreuz“.

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Das Trio Wanderer – schon 30 Jahre unterwegs

2017, August 23.

Allein in diesem Sommer gab es verschiedene besondere Auftritte des bekannten französischen „Trio Wanderer“. Gerade noch spielte das Ensemble auf dem Klavierfestival La Roque d’Anthéron, wo die Musiker seit Jahren auch Masterclasses leiten. Angekündigt waren sie auch kürzlich auf dem Internationalen Baalbeck-Festival im Libanon, das sie wegen Passschwierigkeiten jedoch nicht wahrnehmen konnten. Dafür spielten sie zur Freude der Besucher kurz zuvor auf den „Musicales du golfe“ in Vannes. Locker und völlig unprätentiös fanden sich die drei Weltstars dort im Théâtre de Bretagne in Vannes ein, bevor sie auf die Bühne traten.

Von Petra Kammann

Das Trio Wanderer bei den „Musicales du Golfe“, Jean-Marc Phillips-Varjabédian erläutert die Dumka-Suite; Alle Fotos: Petra Kammann

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66. Hörspielpreis der Kriegsblinden

2017, Mai 23.

Mit 66 in die Zukunft

Auszeichnung für den belgischen Radiomacher Lucas Derycke für „Screener“  – Preisverleihung im Deutschlandfunk in Köln

Von Petra Kammann

Die 66. Verleihung des Hörspielpreises der Kriegsblinden, die am 17. Mai im Deutschlandfunk stattfand, war in verschiedener Hinsicht eine besondere Veranstaltung. Drei Stücke waren nominiert worden, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Alle miteinander waren sie aber absolut preiswürdig: „Evangelium Pasolini“ aus der Hörspielabteilung des HR, ein erzähltes Hörspiel über das Matthäus-Evangelium von Arnold Stadler und Oliver Sturm, „Mein Herz ist leer“ von Werner Fritsch (Deutschlandradio Kultur und Radio Bremen) über japanische Haikus, das von der Wiederentdeckung der Langsamkeit und der intensiven Wahrnehmung der Natur handelt sowie „Screener“ (WDR), das Hörstück über Gewaltvideos im Internet und die damit einhergehende Verschiebung von digitalen und tatsächlichen Realitäten von Lucas Derycke. Das vom Thema her aktuell Drängendste machte dann am Ende auch das Rennen und wurde mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

v.l.n.r.: Juryvorsitzende Gaby Hartel, Finalisten Oliver Sturm und Werner Fritsch, Angelika Zimmermann, Stellvertr. Leiter des  des Bundes der Kriegsblinden Reinhard Zimmermann, Preisträger Lucas Derycke, Film- und Medienstiftungsdirektorin Petra Müller, WDR-Hörfunkdirektorin Valerie Weber, Deutschlandradio-Kulturchef Mathias Gierth

Die Veranstaltung

Musikalisch eingestimmt wurde die Präsentation der von der Jury nominierten Hörspiele und ihrer Macher mit den variationsreichen Free Jazz Sounds nach der Musik von John Zorn durch das Jazztrio Vinograd Express, die virtuos von der Klarinettistin Annette Maye improvisiert wurde. Weiterlesen