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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Autoren

Frankfurter Buchmesse 2019 – Ehrengast Georgien überreichte die GastRolle an Norwegen

2018, Oktober 15.

Georgien geht. Norwegen kommt. Feierliche Übergabe der GastRolle

Es waren emotionale Momente am Buchmessesonntag…

Ein letzter Blick in den georgischen Pavillon mit dem stilisierten 33 Charakteren des georgischen Alphabet

Übergabe der Gastrolle an Norwegen, v.l.n.r: Halldór Guðmundsson, Projektmanager des Ehrengastprojekts 2019, Margit Walsø, Direktorin von Norwegian Literature Abroad; Medea Metreveli, Direktorin des Georgian National Book Center und Buchmessedirektor Juergen Boos; Alle Fotos: Petra Kammann 

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Eine HR-Bühne für ein Hörspielereignis zur Buchmesse

2018, Oktober 9.

Wofür stehen Spitzenproduktionen wie „Homo Faber“ und „Tonio Kröger“?

Von Uwe Kammann

Matthias Brandt spricht die Rolle des Walter in HOMO FABER, Hörspiel von Heinz Sommer nach dem gleichnamigen Roman von Max Frisch, Regie: Leonhard Koppelmann, Musik: Jörg Achim Keller,hr2-kultur Foto © HR/Susann Schütz 

Zur Hörbuchpremiere von „Homo Faber“ – eines im Pfingstprogramm des HR gesendeten Hörspiels nach dem Roman von Max Frisch – lädt der Sender am 21. Oktober 2018 zu einer Veranstaltung „Hörspiel Live“ in den Sendesaal ein. Matthias Brandt und Paula Beer werden Szenen aus dem Stück sprechen, Jörg Achim Keller wird seine Kompositionen für dieses Hörspiel mit der hr-Bigband vorstellen. Hörspielbearbeiter Heinz Sommer, Regisseur Leonhard Koppelmann und die Künstler werden zusätzlich Einblick in ihre Arbeit geben. – Uwe Kammann beschreibt hier den Rahmen, in dem eine Produktion dieses Charakters entstanden ist.

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Buchmesseauftakt: Der Deutsche Buchpreis 2018

2018, Oktober 8.

Der Deutsche Buchpreis 2018 ging an Inger-Maria Mahlke für ihren Roman „Archipel“ (Rowohlt). Wir gratulieren!

Der /die Sieger/in des Deutschen Buchpreises wird traditionell am Vorabend der Frankfurter Buchmesse im Frankfurter Römer bekannt gegeben. Die Sprecherin der Jury, Christine Lötscher, beschrieb die Auswahl der sechs Bücher mit einem Zitat des Schriftstellers William Faulkner: „Das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht einmal vergangen.“  Alle in diesem Jahr ausgewählten Romane folgten „fabulierend, spekulierend, verspielt“ ganz unterschiedlichen Spuren der Vergangenheit.

Überglücklich empfing Inger-Maria Mahlke am 8. Oktober 2018 den Deutschen Buchpreis im Frankfurter Römer, Foto: Petra Kammann

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Appetitliches zur Frankfurter Buchmesse: Tischsitten und Gebräuche aus aller Welt

2018, Oktober 7.

Ein kleiner Appetizer

Von Petra Kammann

Bevor die Internationale Frankfurter Buchmesse mit dem Ehrengast Georgien ihre Tore öffnet, wollen wir uns kulinarisch und geistig schon eimal rüsten. Das Land zwischen Kaukasus  und Schwarzem Meer – so werden wir in den kommenden Tagen verstärkt hören, sehen und lesen – hat eine durchaus alte Geschichte. Das etwa zeigt im Rahmen des Ehrengast-Programms das Archäologische Museum in Frankfurt in einer Ausstellung „Gold & Wein – Georgiens älteste Schätze“ und zeichnet ein umfassendes Bild der frühen kulturellen Entwicklungen des Landes vom Beginn der Landwirtschaft im Kaukasus ab 6000 v. Chr. bis hin zur Trialeti-Kultur der Mittelbronzezeit um 2100 – 1700 v. Chr. Da gehen „Gold und Wein“ durchaus Hand in Hand und befruchten einander, und die Menschen lassen sich inspirieren und erfinden schon früh Rad und Wagen…

Blick in die Ausstellung „Gold & Wein – Georgiens älteste Schätze“ im Archäologischen Museum. Eine regelrechte Weinkultur wird hier seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. anhand von in den Boden gestellten Tonamphoren und kunstvollen Trinkgefäßen anschaulich; Foto: Petra Kammann

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Deutscher Buchpreis – Präsentation der Finalisten im Schauspiel Frankfurt

2018, September 25.

Die sechs Besten – Ausgewählt aus 199 neuen Romanen deutscher Sprache

 

von Petra Kammann

Drei der Finalisten im Schauspiel Frankfurt: v.l.n.r.: Stephan Thome ( „Gott der Barbaren“), Susanne Röckel, („Der Vogelgott“) und María Cecilia Barnetta („Nachtleuchten“)

Herbststurm Fabienne fegte durch Frankfurts Straßen. Äste flogen durch die Gegend. Bauzähne fielen und der Himmel hatte sämtliche Schleusen geöffnet. Gullis quollen über. Straßen mussten gesperrt werden. Die Menschen suchten teils völlig durchnässt Schutz unter Unterständen. Ein fast apokalyptisches Szenario. Gekommen waren trotzdem alle ins Schauspiel, um dem ersten Bücherherbstspektakel beizuwohnen.

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Hommage an Volker Kriegel … Caricatura Museum Frankfurt zeigt hintersinnige Cartoons des Multitalents

2018, September 21.

Von Hans-Bernd Heier

„Männchen malen und Jazz spielen, und sogar davon leben zu können – wer hätte das gedacht?! – Wow“. Volker Kriegel schien von seinem frühen Erfolg zunächst selbst überrascht. Denn er reüssierte bereits in jungen Jahren als Cartoonist und Musiker. Schon mit 13 Jahren lernte er autodidaktisch Gitarre und wurde noch als Oberschüler zum besten Nachwuchsgitarristen beim deutschen Amateur-Jazz-Festival in Düsseldorf gekürt. Parallel dazu erschienen schon seine ersten Cartoons in der Schülerzeitung „Revue“.

Karneval der Tiere; ©Volker Kriegel

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»Preis der Stiftung Buchkunst« vergeben

2018, September 8.

»Schwimmt Brot in Milch?« erhält die mit 10.000 € dotierte Auszeichnung

Joachim Unseld, Verleger und Vorsitzender der Stiftung Buchkunst, gratuliert der Preisträgerin Katrin Stangl und dem Hersteller des Aladin Verlags Steffen Meier, Foto: Petra Kammann

Der »Preis der Stiftung Buchkunst« 2018 ging in diesem Jahr an das von Katrin Stangl gestaltete und illustrierte Kinderbuch »Schwimmt Brot in Milch?«

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„Nie standen die Frauen an ihrem gehörigen Platze…‘ – Charlotte von Stein. Schriftstellerin, Freundin und Mentorin“ im Frankfurter Goethe-Haus

2018, August 28.

Nicht nur Goethes Muse – die schönsten Liebeszeugnisse der Weltliteratur auf „Zettelgen“

Charlotte von Stein zählt zu den zentralen Personen im Weimar des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts. Viele kennen zwar ihren Namen, aber nur wenige wissen Genaueres über das Werk und Wirken dieser faszinierenden Frau. Wahrgenommen wird sie zumeist nur in Verbindung zu Goethes Leben und Poesie. Dabei ist es diese vielseitige Persönlichkeit wert, mit einer eigenen Ausstellung zu würdigen, so Dr. Joachim Seng, Leiter der Goethe-Haus-Bibliothek. Das Frankfurter Goethe-Haus widmet ihr nun unter dem Titel „Nie standen die Frauen an ihrem gehörigen Platze…‘ – Charlotte von Stein. Schriftstellerin, Freundin und Mentorin“ eine kleine, aber feine Präsentation.

Von Hans-Bernd Heier

Johann Ehrenfried Schumann (nach Georg Melchior Kraus): „Goethe mit Silhouette“, Gemälde von 1778

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50 Jahre „ 2001: A Space Odyssey“ von Stanley Kubrick im Deutschen Filmmuseum

2018, August 6.

2001 – Die philosophische Erzählung – ein filmtechnisches Meisterwerk

Film-Plakat 2001 – David „Dave“ Bowman im Star-Gate Tunnel , Foto: Renate Feyerbacher

Im April 1968 kam „2001: A Space Odyssey“ von Stanley Kubrick in die amerikanischen Kinos. Im September lief er in deutschen Kinos. Das war vor 50 Jahren – Anlass für das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt, mit einer Ausstellung und Begleitveranstaltungen bis zum 23. September an den Film, seine Entstehung und Realisation zu erinnern. Zu sehen sind dort Exponate aus internationalen Sammlungen und dem Stanley Kubrick-Archiv der University of the Arts London.

von Renate Feyerbacher

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Ein Interview mit der Übersetzerin Nicola Denis

2018, August 4.

Gratwanderungen einer Spracharbeiterin

„Sänger sind Interpreten eines Textes genau wie Übersetzer und wechseln die Register: zum Beispiel vom Kunstlied (Vuillard) zum schlichten Volkslied (Reli Alfandari Pardo), möglichst ohne Stilbrüche“, sagt die Übersetzerin aus dem Französischen  Nicola Denis, die diesen gelungenen Registerwechsel mehrfach unter Beweis gestellt hat. Um einen Einblick in die bisweilen so schwierige, aber auch beglückende Arbeit des Übersetzens zu bekommen, die meist im Verborgenen bleibt, hat Petra Kammann sie befragt.

Die in Frankreich lebende Übersetzerin Nicola Denis

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