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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Autoren

Alfred Grosser: Grand officier, Commandeur der Ehrenlegion

2019, Januar 7.

FeuilletonFrankfurt gatuliert

OB Peter Feldmann und Friedenspreisträger Alfred Grosser, Foto: Petra Kammann

Alfred Grosser, der in Frankfurt gebürtige Franzose und deutsch-französische Politologe, erhielt zu Anfang des Jahres die in Frankreich verliehene ranghöchste Auszeichnung für militärische und zivile Verdienste: das Großkreuz der Ehrenlegion, das seit der Napoleonischen Ära streng nach individuellem Verdienst, ohne Ansehen der Herkunft, des Standes, der Religion und des Geschlechts vergeben wird.

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Zum Tod von Amos Oz – Ein Schriftstellerleben zwischen Liebe und Finsternis

2018, Dezember 29.

Amos Oz, stark im Leben und in der Literatur

Von Petra Kammann

Der israelische Schriftsteller und Friedensaktivist Amos Oz ist gestern im Alter von 79 Jahren an Krebs gestorben. Der vielfach ausgezeichnete Autor machte u.a. auch durch seine Kritik an der israelischen Besatzungspolitik Schlagzeilen. Jahrelang galt er als Anwärter auf den Literaturnobelpreis. Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels nahm er 1992 in der Frankfurter Paulkskirche in Empfang. Seine „Geschichte von Liebe und Finsternis“ wurde in alle Weltsprachen übersetzt und 2016 auch als Film adaptiert.

Amos Oz, 2005 beim Goethe-Preis in der Frankfurter Paulskirche; Foto: Petra Kammann

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Starke Stücke im Schauspiel Frankfurt (16)

2018, Dezember 13.

Inszenierungen von Regisseur David Bösch am Schauspiel Frankfurt und „Die Verdammten“ am Berliner Ensemble

„räuber.schuldenreich“ von Ewald Palmetshofer„Emilia Galotti“ von Gotthold Ephraim Lessing am Berliner Ensemble, „Die Verdammten“ nach Viscontis Film und  „Mut und Gnade“ von Ken Wilber

von Renate Feyerbacher

Szene aus „räuber.schuldenreich“, Regie: David Bösch, v.l.n.r.: Matthias Redlhammer, Anke Sevenich, Heidi Ecks, Peter Schröder, Foto: Robert Schittko, Schauspiel Frankfurt

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Kalenderklassiker nun in der edition momente

2018, Dezember 12.

Ästhetischer Wochenbegleiter mit Geschichte 

Arthur Miller und Marilyn Monroe, New York, Queensboro Bridge, 1957, Foto: Sam Shaw © Getty Images/Shaw Family Archives

Seit über 30 Jahren gibt es ihn, den Arche Literatur-Kalender, den Jahr für Jahr liebevoll die beiden ehemaligen Arche-Verlegerinnen Elisabeth Raabe und Regina Vitali unter ein jeweils wechselndes Thema aus dem literarischen Umfeld gestellt hatten – mit ungewöhnlichen, häufig unbekannten Schwarz-Weiß-Fotos der darin vorkommenden nicht mehr lebenden Autorinnen und Autoren, mit Zitaten und Bildern zu ihren Gedenktagen und zudem mit einem Kalendarium der Geburts- und Todestage, mit Kurzbiografien und ausführlichen Bildlegenden. Dieser so unverwechselbare besondere Kalender wurde zu einem Klassiker und einem Muss für Liebhaber und Kenner der Literatur gleichermaßen…

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Lesenswert: Georgische Erzählungen – Aka Morchiladze Roman „Der Filmvorführer“ und „Die Erfindung des Ostens“ von Irma Tavelidze

2018, Dezember 4.

Georgien, dieses ferne Ländchen am östlichen Rand von Europa, scheint uns schon lange sehr nahe zu stehen. Bilder seiner majestätischen Berglandschaften und lieblichen Weinbauregionen, seiner malerischen Wüsten-Gegenden, uralten christlichen Klöstern und gut gelaunten Folklore-Sängern kennt hierzulande fast jeder. Mit seiner Jahrtausende alten Kultur und vor allem mit seiner facettenreichen Literatur aber waren hierzulande bislang nur wenige vertraut. Das könnte sich ändern, nachdem im Lauf dieses Jahres eine bemerkenswerte Vielfalt georgischer Klassiker und Gegenwartsautoren übersetzt wurde und deutsch Leser nun aus einer wunderbaren Fülle älterer und jüngerer Prosa-, Lyrik- und Essay-Bände auswählen können.

Von Gisela Erbslöh

Aka Morchiladze, Foto: Nata Sopromadze

Aka Morchiladze zum Beispiel.

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„Salon kontrovers“ im Holzhausenschlösschen: Glenn Gould

2018, November 17.

Der lustvolle Briefschreiber Glenn Gould,
begleitet vom jungen Pianisten Julius Asal

Von Uwe Kammann

Der Pianist Julius Asal begann mit den Goldberg-Variationen von J. S. Bach, Foto: Petra Kammann

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Remember: 30Jahre Jüdisches Museum Frankfurt und Open House auf der Museumsbaustelle am Rothschild-Palais

2018, November 9.

Zwischen Unterwegssein und Ankommen

Openhouse vom 10. bis 15. November auf der Baustelle des Jüdischen Museums mit Partys, Streetfood, Filmen und Artist talks 

Einladung auf die Baustelle: Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums; Fotos: Petra Kammann

Als das Jüdische Museum Frankfurt vor 30 Jahren am 50. Jahrestag der Novemberpogrome, dem 9. November 1988, durch Bundeskanzler Helmut Kohl eröffnet wurde, war es das erste eigenständige große Jüdische Museum im deutsch-sprachigen Raum. Zeitgleich entstanden vielerorts Initiativen, die sich dem lokalen jüdischen Leben vor der Schoa widmeten und Gedenkstätten in ehemaligen Synagogen oder anderen Erinnerungsorten einrichteten. Mit dem Jüdischen Museum Frankfurt (JMF) und den damit zusammenhängenden Initiativen entwickelte sich eine jüdische Museumswissenschaft, die sich in erster Linie mit dem Verlust von physischen und immateriellen Beständen der vergangenen deutsch-jüdischen Kultur befasste. Es galt, deren Reste zu sammeln und zu bewahren sowie deren Pracht in Ausstellungen zu vermitteln. Seit seiner Eröffnung veranstaltete das Museum jedes Jahr rund um den 9. November eine Lernnacht. Anlässlich des diesjährigen Jubiläums macht es nun die Nacht zum Tag und präsentiert #30JahreJMF, die Highlights unserer Social-Media- Kampagne 30 Jahre – 30 Geschichten.

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Gedenktafel für Paul Claudel

2018, Oktober 25.

Frankreich und Frankfurt verbindet eine intensive freundschaftliche Beziehung. Seit 1960 pflegt Frankfurt mit Lyon seine älteste Städtepartnerschaft. Und auch heute sind die diplomatischen Beziehungen bestens. Aber wer wusste schon, dass zwischen 1911 und 1913 der französische Dichter und Philosoph Paul Claudel auch schon einmal als Diplomat in Frankfurt tätig war? Und zwar in der Stiftsstr. 7-19 in einem prächtigen Bau.

Die französische Generalkonsulin Pascale Trimbach und OB Peter Feldmann beim Enthüllen der Gedenktafel in der Stiftstraße

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Frankfurter Buchmesse 2018 – Friedenspreis für Jan und Almeida Assmann

2018, Oktober 16.

Zweistimmige Vermittler zwischen alten und neuen Sprachen in der „Republik des Geistes“

Preisverleihung in der Paulskirche: OB Peter Feldmann, die Friedenspreisträger Jan und Aleida Assmann sowie Börsenvereinsvorsteher Heinrich Riethmüller

Von Petra Kammann

Eine ungewöhnliche Entscheidung: Die deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und der deutsche Alt-Ägyptologe und Kulturwissenschaftler Jan Assmann wurden am 14. Oktober in der Frankfurter Paulskirche mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet, der mit 25.000 Euro dotiert ist. Die Laudatio hielt der deutsch-amerikanische Literaturwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht. Mit dem Ehepaar Jan und Aleida Assmann wird zum zweiten Mal seit 1950 ein Paar – 1970 war es das schwedische Ehepaar Alva und Gunnar Myrdal – mit dem renommierten Kulturpreis ausgezeichnet. Die Preisträger riefen in ihrer Dankesrede zu grenzüberschreitender Solidarität auf.

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Ohne Worte: Eine Foto-Sammlung von der Frankfurter Buchmesse 2018

2018, Oktober 15.

Nicht alle Reichtümer auf der Buchmesse sind gedruckt. Es gibt viel Reizvolles für die Augen.

Von Uwe Kammann
Hier einige Augenblicke…

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