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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Autoren

»Preis der Stiftung Buchkunst« vergeben

2018, September 8.

»Schwimmt Brot in Milch?« erhält die mit 10.000 € dotierte Auszeichnung

Joachim Unseld, Verleger und Vorsitzender der Stiftung Buchkunst, gratuliert der Preisträgerin Katrin Stangl und dem Hersteller des Aladin Verlags Steffen Meier, Foto: Petra Kammann

Der »Preis der Stiftung Buchkunst« 2018 ging in diesem Jahr an das von Katrin Stangl gestaltete und illustrierte Kinderbuch »Schwimmt Brot in Milch?«

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„Nie standen die Frauen an ihrem gehörigen Platze…‘ – Charlotte von Stein. Schriftstellerin, Freundin und Mentorin“ im Frankfurter Goethe-Haus

2018, August 28.

Nicht nur Goethes Muse – die schönsten Liebeszeugnisse der Weltliteratur auf „Zettelgen“

Charlotte von Stein zählt zu den zentralen Personen im Weimar des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts. Viele kennen zwar ihren Namen, aber nur wenige wissen Genaueres über das Werk und Wirken dieser faszinierenden Frau. Wahrgenommen wird sie zumeist nur in Verbindung zu Goethes Leben und Poesie. Dabei ist es diese vielseitige Persönlichkeit wert, mit einer eigenen Ausstellung zu würdigen, so Dr. Joachim Seng, Leiter der Goethe-Haus-Bibliothek. Das Frankfurter Goethe-Haus widmet ihr nun unter dem Titel „Nie standen die Frauen an ihrem gehörigen Platze…‘ – Charlotte von Stein. Schriftstellerin, Freundin und Mentorin“ eine kleine, aber feine Präsentation.

Von Hans-Bernd Heier

Johann Ehrenfried Schumann (nach Georg Melchior Kraus): „Goethe mit Silhouette“, Gemälde von 1778

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50 Jahre „ 2001: A Space Odyssey“ von Stanley Kubrick im Deutschen Filmmuseum

2018, August 6.

2001 – Die philosophische Erzählung – ein filmtechnisches Meisterwerk

Film-Plakat 2001 – David „Dave“ Bowman im Star-Gate Tunnel , Foto: Renate Feyerbacher

Im April 1968 kam „2001: A Space Odyssey“ von Stanley Kubrick in die amerikanischen Kinos. Im September lief er in deutschen Kinos. Das war vor 50 Jahren – Anlass für das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt, mit einer Ausstellung und Begleitveranstaltungen bis zum 23. September an den Film, seine Entstehung und Realisation zu erinnern. Zu sehen sind dort Exponate aus internationalen Sammlungen und dem Stanley Kubrick-Archiv der University of the Arts London.

von Renate Feyerbacher

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Ein Interview mit der Übersetzerin Nicola Denis

2018, August 4.

Gratwanderungen einer Spracharbeiterin

„Sänger sind Interpreten eines Textes genau wie Übersetzer und wechseln die Register: zum Beispiel vom Kunstlied (Vuillard) zum schlichten Volkslied (Reli Alfandari Pardo), möglichst ohne Stilbrüche“, sagt die Übersetzerin aus dem Französischen  Nicola Denis, die diesen gelungenen Registerwechsel mehrfach unter Beweis gestellt hat. Um einen Einblick in die bisweilen so schwierige, aber auch beglückende Arbeit des Übersetzens zu bekommen, die meist im Verborgenen bleibt, hat Petra Kammann sie befragt.

Die in Frankreich lebende Übersetzerin Nicola Denis

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Armorika: Das Land am Meer mit den köstlichen Gaben der Natur

2018, Juli 29.

Die kulinarische Bretagne

In diesem Sommer sind die Temperaturen außergewöhnlich hoch. Da wächst die Sehnsucht nach dem Meer… Am Atlantik, in der Bretagne, hat neben dem hohen Freizeitwert am Meer, das Land auch reichlich kulinarische Schätze zu bieten. Davon handeln u.a. zwei außergewöhnliche Kochbücher, die gleichzeitig Geschichten des Landes sind.

Von Petra Kammann

Fischfang steht ganz hoch im Kurs in der Bretagne. Hier die Sardinenfischer in der Bucht von Quiberon, Fotos: Petra Kammann 

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Heimweh nach der Fremde? Bodo Kirchhoff zum 70sten

2018, Juli 3.

Zu den langen Schatten der Geschichten und einem Roman der frühen Jahre

                                                                                                   alle Fotos: Petra Kammann

Inzwischen hat der Frankfurter Autor Bodo Kirchhoff für „Widerfahrnis“ den Deutschen Buchpreis erhalten. Das war vor zwei Jahren. Kurz vor seinem 70. Geburtstag am 4. Juli 2018 erscheint sein neuer Roman »Dämmer und Aufruhr« in der Frankfurter Verlagsanstalt, eine Art autobiographischer Roman des Schriftstellers, der den Weg des Schreibens mit starken Erinnerungsbildern, vom süßen Gift des Eros seiner Kindheit und Jugend, hin zur Literatur beschreibt. In allem, was ich in Vorankündigungen darüber las, fühlte ich mich an ein Gespräch erinnert, das ich vor 17 Jahren mit dem Autor geführt habe, und das in gewisser Weise nichts an Aktualität eingebüßt hat, auch wenn die Missbrauchsgeschichten inzwischen in anderer Weise präsent geworden sind. Fährten der nach »Parlando« literarisch erneut aufgearbeiteten Geschichte waren damals schon gelegt.

Ein Interview mit Petra Kammann aus dem Jahr 2001:

Die angezeigten Seiten-PDFs sind unter den Links Bodo 1-4 mit Doppelklick zu öffnen: >Bodo 1 >Bodo 2  >Bodo 3  >Bodo 4

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Durchschuss mit Bravour? Gutenbergs Blick auf den Fußball

2018, Juni 22.

Ein Text-Bild-Kommentar zur Fußball-WM

von Karl Heinz Wahl

Karl Heinz Wahl stand bis vor kurzem noch im Frankfurter Dommuseum an der Gutenbergpresse in der Ugelheimer Ausstellung „Hinter dem Pergament. Er ist ehrenamtlicher Mitarbeiter des Druckladens des Gutenberg-Museums in Mainz und liebt nicht nur Gedrucktes, sondern greift gern selbst auch zur Feder.

Besuch bei Hilmar Hoffmann – Erinnerung an ein Gespräch in Oberrad

2018, Juni 4.

Kurz bevor ich Frankfurt verließ und für einige Jahre im Rheinland lebte und arbeitete, besuchte ich den gerade verstorbenen früheren Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann in seinem „Forsthaus“ in Oberrad für die zweisprachige Zeitschrift FRANKFURT INTERNATIONAL. Seine Persönlichkeit, der Inhalt des damaligen Gesprächs und seine Unerschrockenheit begleiteten auch mich in meinem Engagement für Kultur…

Hier die Reproduktion des Interviews zum Nachlesen: Hilmar Hoffmann

Das Gespräch führte Petra Kammann im Frühjahr 2005.

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MB: Buchkünstler-Rätsel demnächst im Klingspor Museum in Offenbach zu lösen

2018, Juni 3.

Rätselhafter Künstler der Delphine 

Bekannt wurde er mit seinen 1903 erschienenen Illustrationen zu Oscar Wildes Salome und gehört zu den bedeutendsten Buchillustratoren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Daneben war er auch als Buchgestalter und Schriftkünstler tätig. Das Klingspor Museum besitzt eine der umfangreichsten Sammlungen seiner Werke… Wer ist’s?

Ein Quiz von A bis Z

Von Peter C. Hall

 

 

A

m besten kommen Sie nach Offenbach, um im Klingspor Museum sein Werk kennenzulernen!

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Goncourt-Preisträger Eric Vuillard liest in der Romanfabrik

2018, April 24.

Für seine Erzählung L’Ordre du jour hat Éric Vuillard im vergangenen Jahr den wichtigsten französischen Literaturpreis, den Prix Goncourt, erhalten. In deutscher Übersetzung erschien sein Werk jetzt bei Matthes & Seitz unter dem Titel Die Tagesordnung. Es ist eine politisch-historisch grundierte Erzählung des 1968 in Lyon geborenen Autors. Zwei historische Momente stehen im Mittelpunkt der Erzählung, zum einen das Geheimtreffen Adolf Hitlers vom 23. Februar 1933 mit den wichtigsten deutschen Industriellen zur Finanzierung des bevorstehenden Wahlkampfs vom März 1933, zum anderen der Anschluss Österreichs im Jahr 1938.

Eric Vuillard mit seiner Übersetzerin Nicolas Denis, Foto: Petra Kammann

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