home

FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Autoren

Das neue Stoltze-Museum in der Frankfurter Altstadt

2019, Mai 14.

Friedrich Stoltze: Dichter, Schriftsteller, Satiriker, Verleger und Demokrat

Text und Fotos: Renate Feyerbacher

Robert Restani, Vorstandvorsitzende der Frankfurter Sparkasse, Museumsleiterin Petra Breitkreuz und OB Peter Feldmann 

Weiterlesen

Liu Xia – Die Fotokünstlerin, Malerin und Lyrikerin mit Ai Weiwei in der Frankfurter Galerie-Peter-Sillem

2019, Mai 6.

„With my eyes closed“ – Ein verinnerlichter Kosmos erzwungener Stille 

Als sich in den 1980er Jahren die Kunstszene in Beijing zu öffnen begann, spielte die Lyrikerin, Malerin und Foto-Künstlerin Liu Xia dort eine zentrale Rolle. Von 2010 bis 2018 stand sie unter Hausarrest, nur, weil sie mit dem bis zuletzt inhaftierten Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo verheiratet war. Ein Jahr nach dessen Tod 2017 durfte sie China verlassen. Seither lebt sie als Exilantin in Berlin. Nun stellt sie erstmals in Frankfurt ihre geheimnisvollen Schwarz-Weiß-Fotos in der Frankfurter Galerie-Peter-Sillem aus. Ihre Foto-Bilder sind ein poetisches Konzentrat ihrer Biografie.

Von Petra Kammann

Galerist Peter Sillem heißt Liu Xia willkommen, Alle Fotos: Petra Kammann

Weiterlesen

10 Jahre „Frankfurt liest ein Buch“ 2019

2019, Mai 4.

10 Jahre  – 10 Bücher

Vom 6. bis 19. Mai 2019 steht der Roman Westend von Martin Mosebach im Mittelpunkt des gemeinsamen Lesens in Frankfurt und der Rhein-Main-Region

Es ist eine einmalige Geschichte, die mit Valentin Sengers „Kaiserhofstr. 12!“ begann und in diesem Jahr mit Martin Mosebachs „Westend“ weitergeht. Heute wurde eine multimedial angelegte Ausstellung in der Frankfurter Stadtbücherei in der Hasengasse eröffnet, die noch einmal anschaulich macht, wie sich das Lesefestival „Frankfurt liest ein Buch“ im Laufe der letzten 10 Jahre entwickelt hat. Jedem der 10 Autoren ist ein eigener Schaukasten gewidmet mit Erinnerungsstücken und einem Stadtplan, der die Leser an die im Buch verarbeiteten Orte führt.

Im Souterrain der Stadtbücherei kann man die Ausstellung anschauen, Fotos: Petra Kammann

Weiterlesen

Starke Stücke im Schauspiel Frankfurt (17)

2019, April 19.

Monodramen: Menschen und Stimmen einer Stadt

Eine schöne Idee, die sich Marion Tiedtke, Chefdramaturgin und (noch) stellvertretende Intendantin des Schauspiels Frankfurt, und der Leiter des Literaturhauses Haucke Hückstädt ausgedacht haben: „Stimmen einer Stadt“ nennt sich eine ganze Serie von Monodramen über Menschen in dieser Stadt. Sie ist über drei Jahre angelegt. Autoren und Autoreninnen, die sich bisher durch ihre Prosa einen Namen gemacht haben, mit Theatertexten allerdings bislang nicht hervorgetreten sind, bekamen den Auftrag, eine Frankfurter Persönlichkeit zu charakterisieren. Entstanden sind dabei sehr unterschiedliche Lebensgeschichten.

von Renate Feyerbacher

Szene aus: „Unvollkommene Ahnung“, Fotos: Schauspiel Frankfurt

Weiterlesen

Der Lyrik einen Resonanzraum geben – Der erste Frankfurter Festivalkongress „Fokus Lyrik“

2019, März 10.

„Wer A sagt…“ – Es kommt auf den ersten Schritt an und auf die, die folgen

Von Petra Kammann

Vom 7. bis 10. März fand in Frankfurt der große Festivalkongress „Fokus Lyrik“ statt. „Dass Frankfurt eine Stadt der Lyrik ist, würde man auf den ersten Blick nicht erwarten. Zwischen Hochhaustürmen der Banken und Kanzleien läuft der städtische Alltag im Eiltempo ab. Dabei bedarf die freie, spielerische Sprache der Poesie Zeit und Muße“, sagt die Kulturdezernentin der Mainmetropole. Aber kann nicht gerade ein solcher Ort, an dem überdies Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Milieus leben, ein Kraftquell poetischer Energien sein, an dem man zum Innehalten, genauen Hinschauen und zu neuem Atemholen animiert wird? Um solchen und ähnlichen Fragen nachzugehen, hat der Kongress mehr als 100 Akteure der Lyrikszene nach Frankfurt gelockt. Neben einem öffentlichen Programm fanden nicht-öffentliche Roundtables mit Autoren sowie Experten aus den Bereichen Übersetzung, Veranstaltung, Verlage, Buchhandel, Schule, Universität, Kritik, Zeitschriften statt. Da wurden zentrale Anliegen, Thesen und Forderungen in Sachen Lyrik formuliert.

Auftakt – Der schwedische Dichter Magnus William-Olsson öffnet den Brief mit der deutschen Übersetzung; Fotos: Petra Kammann

Weiterlesen

Uraufführung: „Zu der Zeit der Königinmutter“ am Akademietheater in der Wiener Burg

2019, März 7.

Afrikanische Geschichten, seltsam steif inszeniert

Von Simone Hamm

Fiston Mwanza Mujilaist im Kongo aufgewachsen, von dort über Belgien, Deutschland und Frankreich nach Österreich gekommen, lehrt heute an der Universität Graz afrikanische Literatur. Sein Roman „Tram 83“ stand auf der Longlist des Man Booker International Prize. „Zur Zeit der Königinmutter“ ist das erste Stück, das Fiston Mwanza Mujila auf Deutsch geschrieben hat.

Elena Todorova, Christian Pollheimer, Markus Hering, Simon Jensen, Sven Dolinski, Gertraud Jesserer, Foto: Elisabeth Gruber / Burgtheater

Weiterlesen

Barbara Honigmann las aus ihrer neuesten Erzählung „Georg“ in der Frankfurter Romanfabrik

2019, März 1.

Lakonisch und witzig, traurig und warmherzig erzählt — Erinnerungen an das schillernde Leben ihres Vaters 

Von Petra Kammann

Romanfabrik: Barbara Honigman las aus ihrem neuen Buch „Georg“ 

Barbara Honigmann, die heute in Straßburg lebende Autorin und Malerin, die frühere Dramaturgin und Regisseurin, die an so renommierten Theatern wie der Volksbühne und dem Deutschen Theater in Berlin gewirkt hat, folgt in ihrer neuen autobiographischen Erzählung den Spuren ihres Vaters Georg Honigmann (1903-1984).

Weiterlesen

Hiob von Joseph Roth in der Wiener Burg

2019, Februar 28.

Die Leiden des alten Mendel – wie das Burgtheater an Joseph Roths Theateradaption von Hiob scheitert

Von Simone Hamm

Joseph Roths Roman „Hiob“ erschien 1930. Distanziert, in einer dunklen, schönen Sprache geschrieben, rührte und rührt er immer noch zu Tränen. Roth zeigt das Innenleben des orthodoxen Tora-Lehrers Mendel Singer, den Gott so hart prüft. Er schaut in die Seele des frommen Mannes, der verloren ist in der Gegenwart, weil er sich immer noch im Alten Testament wähnt. Da muss bei der Bühnenfassung von Koen Tachelet zwangsläufig viel auf der Strecke bleiben.

Peter Simonischek als Mendel Singer

Weiterlesen

„Es ist immer eine Sekunde zu früh“ – Zum 30. Todestag des Schweizer Autors Hermann Burger (1942-1989)

2019, Februar 27.

Kühn, verführerisch und vertrackt

Von Petra Kammann

Hermann Burger, der Schriftsteller aus dem Kanton Aargau, begeisterte nicht nur Marcel Reich-Ranicki, der ihm 1985 den Ingeborg-Bachmann-Preis für „Die Wasserfallfinsternis von Badgastein“ überreichte… Max Frisch sprach von ihm als einem „Blitzkerl“. Und mit Thomas Bernhard verstand Burger sich fast schweigend.

↑ ↓ Erinnerung an die verschiedenen Facetten des Schriftstellers auf den Isolde Ohlbaum-Fotos, die im Literaturforum im Mousonturm ausgestellt sind, Fotos: Petra Kammann

Weiterlesen

Verleihung des Hörspielpreises des Jahres 2018 im Frankfurter Literaturhaus

2019, Februar 26.

Eine Sternstunde. Susann Maria Hempels „Hörspiel des Jahres“ „Auf der Suche nach den verlorenen Seelenatomen“ im Literaturhaus Frankfurt

Von Uwe Kammann

Die Preisträgerin Susann Maria Hempel als Zuhörerin im Literaturhaus

Weiterlesen