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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Buch und Literatur

Walther König – Dem ungewöhnlichen Buchhändler und Verleger zum achtzigsten

2019, Januar 16.

Von Simone Hamm

Walther König und Verleger Joachim Unseld 2017 bei der Preisverleihung der Stiftung Buchkunst im Frankfurter Museum Angewandte Kunst, Foto: Petra Kammann

Die Kölner Ehrenstraße, Einkaufsparadies. Kleine Boutiquen, ein Bäcker und ein Käseladen, die zu den besten der Stadt zählen, ein Porzellangeschält, eine Parfümerie. An einer Ecke ein roter Klinkerbau: Seit 1981 Stammsitz der Buchhandlung Walther König, einer Verlagsbuchhandlung für Kunst, Architektur, Design, Mode, Film, Fotografie. Für Kunstbände und Ausstellungskataloge. Und: Postkarten. 4000 Meter Regale voller Bücher.

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Drei aktuelle Bücher zu Architektur und Städtebau und zur Altstadt

2019, Januar 10.

Modelle, Theorien, Debatten – und die Summe

Von Uwe Kammann

Unbestritten das architektonische und städtebauliche Thema des vergangenen Jahres: die Frankfurter Altstadt. Genauer gesagt: die Rekonstruktion – 15 mal getreu dem früheren Original, 20 mal als schöpferischer Nachbau – eines kleineren Teils dieses früher für die Stadt so charakteristischen Areals, das im Krieg fast vollständig vernichtet wurde.

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Alfred Grosser: Grand officier, Commandeur der Ehrenlegion

2019, Januar 7.

FeuilletonFrankfurt gatuliert

OB Peter Feldmann und Friedenspreisträger Alfred Grosser, Foto: Petra Kammann

Alfred Grosser, der in Frankfurt gebürtige Franzose und deutsch-französische Politologe, erhielt zu Anfang des Jahres die in Frankreich verliehene ranghöchste Auszeichnung für militärische und zivile Verdienste: das Großkreuz der Ehrenlegion, das seit der Napoleonischen Ära streng nach individuellem Verdienst, ohne Ansehen der Herkunft, des Standes, der Religion und des Geschlechts vergeben wird.

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Der herausragende Tag: Der 6. Januar

2019, Januar 5.

Die drei Magier und ein besonderer Brauch: Die Galette des rois

Der 6. Januar – 12 Tage nach Weihnachten – ist ein ganz besonderer Tag, Dreikönigstag für die einen, „Epiphanias“ für die anderen, für die Russen ist es zum Beispiel der Neujahrstag und Weihnachtsfest für die Ukrainer, Väterlichen Frost inklusive. In anderen Landstrichen In Deutschland wiederum sind die Sternsinger unterwegs.

Von Petra Kammann

Selbst die Feinbäckereien in Frankreich werben mit dem Fest der Epiphanie

Am 6. Januar feiert die Kirche das Hochfest „Epiphanias“ („Erscheinung des Herrn“ oder auch „Dreikönigsfest“), an dem die Göttlichkeit Jesu in der Anbetung durch die Magier, in der Taufe im Jordan und im Wunder von Kana sichtbar wird. An diesem Tag wird in vielen Familien der Weihnachtsbaum zum letzten Mal angezündet und anschließend abgeräumt. Außerdem gehen mit dem Dreikönigstag auch die 12 Rauhnächte (zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar) zu Ende…

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Zum Tod von Amos Oz – Ein Schriftstellerleben zwischen Liebe und Finsternis

2018, Dezember 29.

Amos Oz, stark im Leben und in der Literatur

Von Petra Kammann

Der israelische Schriftsteller und Friedensaktivist Amos Oz ist gestern im Alter von 79 Jahren an Krebs gestorben. Der vielfach ausgezeichnete Autor machte u.a. auch durch seine Kritik an der israelischen Besatzungspolitik Schlagzeilen. Jahrelang galt er als Anwärter auf den Literaturnobelpreis. Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels nahm er 1992 in der Frankfurter Paulkskirche in Empfang. Seine „Geschichte von Liebe und Finsternis“ wurde in alle Weltsprachen übersetzt und 2016 auch als Film adaptiert.

Amos Oz, 2005 beim Goethe-Preis in der Frankfurter Paulskirche; Foto: Petra Kammann

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Frankfurts Braubachstraße – weltläufig, lässig und cool

2018, Dezember 15.

Die Mischung macht’s

Wie erlebt Dagmar Priepke, Leiterin der Galerie Heussenstamm, ihre Straße?

Ein Plädoyer

Das Museum für Moderne Kunst im Zollamt – schräg gegenüber vom Haupthaus;
Alle Fotos: Petra Kammann

Wer die Frankfurter neue Altstadt besuchen will, muss durch die Braubachstraße oder diese zumindest überqueren. Sie ist gewissermaßen die Hauptader zum neuen Frankfurter Herzen – der Altstadt. Und dieser 300 m lange Straßenzug über dem Brau-Bach ist derzeit das Weltläufigste, das Spannendste – eben die hipsten 300 Meter in Frankfurt. Hier lässt sich ausgezeichnet beobachten, was alles miteinander geht und wie hervorragend sich das verbindet: Kunst, Genuss und Leben.

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Starke Stücke im Schauspiel Frankfurt (16)

2018, Dezember 13.

Inszenierungen von Regisseur David Bösch am Schauspiel Frankfurt und „Die Verdammten“ am Berliner Ensemble

„räuber.schuldenreich“ von Ewald Palmetshofer„Emilia Galotti“ von Gotthold Ephraim Lessing am Berliner Ensemble, „Die Verdammten“ nach Viscontis Film und  „Mut und Gnade“ von Ken Wilber

von Renate Feyerbacher

Szene aus „räuber.schuldenreich“, Regie: David Bösch, v.l.n.r.: Matthias Redlhammer, Anke Sevenich, Heidi Ecks, Peter Schröder, Foto: Robert Schittko, Schauspiel Frankfurt

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Kalenderklassiker nun in der edition momente

2018, Dezember 12.

Ästhetischer Wochenbegleiter mit Geschichte 

Arthur Miller und Marilyn Monroe, New York, Queensboro Bridge, 1957, Foto: Sam Shaw © Getty Images/Shaw Family Archives

Seit über 30 Jahren gibt es ihn, den Arche Literatur-Kalender, den Jahr für Jahr liebevoll die beiden ehemaligen Arche-Verlegerinnen Elisabeth Raabe und Regina Vitali unter ein jeweils wechselndes Thema aus dem literarischen Umfeld gestellt hatten – mit ungewöhnlichen, häufig unbekannten Schwarz-Weiß-Fotos der darin vorkommenden nicht mehr lebenden Autorinnen und Autoren, mit Zitaten und Bildern zu ihren Gedenktagen und zudem mit einem Kalendarium der Geburts- und Todestage, mit Kurzbiografien und ausführlichen Bildlegenden. Dieser so unverwechselbare besondere Kalender wurde zu einem Klassiker und einem Muss für Liebhaber und Kenner der Literatur gleichermaßen…

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Lesenswert: Georgische Erzählungen – Aka Morchiladze Roman „Der Filmvorführer“ und „Die Erfindung des Ostens“ von Irma Tavelidze

2018, Dezember 4.

Georgien, dieses ferne Ländchen am östlichen Rand von Europa, scheint uns schon lange sehr nahe zu stehen. Bilder seiner majestätischen Berglandschaften und lieblichen Weinbauregionen, seiner malerischen Wüsten-Gegenden, uralten christlichen Klöstern und gut gelaunten Folklore-Sängern kennt hierzulande fast jeder. Mit seiner Jahrtausende alten Kultur und vor allem mit seiner facettenreichen Literatur aber waren hierzulande bislang nur wenige vertraut. Das könnte sich ändern, nachdem im Lauf dieses Jahres eine bemerkenswerte Vielfalt georgischer Klassiker und Gegenwartsautoren übersetzt wurde und deutsch Leser nun aus einer wunderbaren Fülle älterer und jüngerer Prosa-, Lyrik- und Essay-Bände auswählen können.

Von Gisela Erbslöh

Aka Morchiladze, Foto: Nata Sopromadze

Aka Morchiladze zum Beispiel.

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70 Jahre Menschenrechte und Hessischer Film- und Kinopreis in der Alten Oper

2018, November 20.

Zum 29. Mal Preise für großes Kino

Gelassen konnte Matthias Brandt am 12. Oktober über den Roten Teppich in die Alte Oper schreiten, denn er konnte sich eines Preises sicher sein. Regierungschef Volker Bouffier hatte ihm den Ehrenpreis des Hessischen Ministerpräsidenten zuerkannt.

von Renate Feyerbacher

Alle Preisträger, Foto: Renate Feyerbacher

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