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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Bildung · Pisa von innen

„GREY IS THE NEW PINK“ im Frankfurter Weltkulturen Museum

2018, November 23.

Berührende Momentaufnahmen des Alterns

„Die ersten hundert Jahre sind die schwersten – danach läuft es von alleine“

Von Hans-Bernd Heier

Heide Schott „Das Leben genießen“; 2017; Kuba; Call for Content

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Remember: 30Jahre Jüdisches Museum Frankfurt und Open House auf der Museumsbaustelle am Rothschild-Palais

2018, November 9.

Zwischen Unterwegssein und Ankommen

Openhouse vom 10. bis 15. November auf der Baustelle des Jüdischen Museums mit Partys, Streetfood, Filmen und Artist talks 

Einladung auf die Baustelle: Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums; Fotos: Petra Kammann

Als das Jüdische Museum Frankfurt vor 30 Jahren am 50. Jahrestag der Novemberpogrome, dem 9. November 1988, durch Bundeskanzler Helmut Kohl eröffnet wurde, war es das erste eigenständige große Jüdische Museum im deutsch-sprachigen Raum. Zeitgleich entstanden vielerorts Initiativen, die sich dem lokalen jüdischen Leben vor der Schoa widmeten und Gedenkstätten in ehemaligen Synagogen oder anderen Erinnerungsorten einrichteten. Mit dem Jüdischen Museum Frankfurt (JMF) und den damit zusammenhängenden Initiativen entwickelte sich eine jüdische Museumswissenschaft, die sich in erster Linie mit dem Verlust von physischen und immateriellen Beständen der vergangenen deutsch-jüdischen Kultur befasste. Es galt, deren Reste zu sammeln und zu bewahren sowie deren Pracht in Ausstellungen zu vermitteln. Seit seiner Eröffnung veranstaltete das Museum jedes Jahr rund um den 9. November eine Lernnacht. Anlässlich des diesjährigen Jubiläums macht es nun die Nacht zum Tag und präsentiert #30JahreJMF, die Highlights unserer Social-Media- Kampagne 30 Jahre – 30 Geschichten.

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Gedenktafel für Paul Claudel

2018, Oktober 25.

Frankreich und Frankfurt verbindet eine intensive freundschaftliche Beziehung. Seit 1960 pflegt Frankfurt mit Lyon seine älteste Städtepartnerschaft. Und auch heute sind die diplomatischen Beziehungen bestens. Aber wer wusste schon, dass zwischen 1911 und 1913 der französische Dichter und Philosoph Paul Claudel auch schon einmal als Diplomat in Frankfurt tätig war? Und zwar in der Stiftsstr. 7-19 in einem prächtigen Bau.

Die französische Generalkonsulin Pascale Trimbach und OB Peter Feldmann beim Enthüllen der Gedenktafel in der Stiftstraße

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25 Jahre – Kronberg Academy. Ein Interview mit dem Gründer Raimund Trenkler

2018, Oktober 11.

Musik – ein sich ständig erneuerndes Erfrischungsbad

Petra Kammann traf Raimund Trenkler, den Vorstandsvorsitzenden der Kronberg Academy, während der diesjährigen Cellomeisterkurse für FeuilletonFrankfurt zum Gespräch in Kronberg.

Raimund Trenkler, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Kronberg Academy; Alle Fotos: Petra Kammann

Petra Kammann: Gerade (23. bis 30. September 2018) laufen die Cello Meisterkurse & Konzerte. Aus allen Räumen tönt Cellomusik. Cellisten aus allen Teilen der Welt sind eigens nach Kronberg angereist, um auf höchstem Niveau miteinander zu musizieren. Ist das nicht ein wunderbares Erlebnis im 25. Jahr? Oder bedeutet das für Sie gerade vor allem Stress?

Stadthalle Kronberg, der zentrale Veranstaltungsort der Cello Meisterkurse & Konzerte 2018

Raimund Trenkler: Ich fühle mich hier in der Welt-Cello-Familie einfach zu Hause. Da ich selbst Cellist bin, ist das ein schönes Gefühl, die Generationskette wachsen zu sehen und selbst Teil dieser Generationskette zu sein.

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Appetitliches zur Frankfurter Buchmesse: Tischsitten und Gebräuche aus aller Welt

2018, Oktober 7.

Ein kleiner Appetizer

Von Petra Kammann

Bevor die Internationale Frankfurter Buchmesse mit dem Ehrengast Georgien ihre Tore öffnet, wollen wir uns kulinarisch und geistig schon eimal rüsten. Das Land zwischen Kaukasus  und Schwarzem Meer – so werden wir in den kommenden Tagen verstärkt hören, sehen und lesen – hat eine durchaus alte Geschichte. Das etwa zeigt im Rahmen des Ehrengast-Programms das Archäologische Museum in Frankfurt in einer Ausstellung „Gold & Wein – Georgiens älteste Schätze“ und zeichnet ein umfassendes Bild der frühen kulturellen Entwicklungen des Landes vom Beginn der Landwirtschaft im Kaukasus ab 6000 v. Chr. bis hin zur Trialeti-Kultur der Mittelbronzezeit um 2100 – 1700 v. Chr. Da gehen „Gold und Wein“ durchaus Hand in Hand und befruchten einander, und die Menschen lassen sich inspirieren und erfinden schon früh Rad und Wagen…

Blick in die Ausstellung „Gold & Wein – Georgiens älteste Schätze“ im Archäologischen Museum. Eine regelrechte Weinkultur wird hier seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. anhand von in den Boden gestellten Tonamphoren und kunstvollen Trinkgefäßen anschaulich; Foto: Petra Kammann

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Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht im Historischen Museum Frankfurt

2018, September 2.

Eine Ausstellung im Historischen Museum Frankfurt verfolgt die Geschichte der ersten Frauenbewegung in ihrem Einsatz für Gleichberechtigung. Damit würdigt sie u.a. die ersten Politikerinnen der Weimarer Republik. Mit der Novemberrrevolution 1918 wurde in Deutschland nicht nur der Weg frei für die Demokratie, sondern auch für die politische Gleichstellung von Männern und Frauen. Am 19. Januar 1919 konnten Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen und sich wählen lassen. Die in Deutschland einzigartige Schau, die als das Frauenwahlrecht und die ersten Politikerinnen in den Mittelpunkt stellt, zeigt mit einem Blick in die Gegenwart, dass das Thema nichts an Aktualität verloren hat. Sie läuft bis zum 20. Januar 2019.

Von Petra Kammann

Plakat Opel Fahrräder, Die Siegerin, Rüsselsheim, 1898, Farblithographie Weiterlesen

Verleihung des „Prix Abibac“ bei der Eröffnung des Frankreichfestes 2018 in Düsseldorf

2018, Juli 9.

FEIER DES DEUTSCH-FRANZÖSISCHEN DOPPELDIPLOMS

v.l.n.r.: Mark-Alexander Schreiweis (Institut français und Jurymitglied), Dominique Genton (Vizepräsident DFK), Juryvorsitzende Petra Kammann, Christiane von der Groeben, Geschäftsführerin DFK), Magali Durrand-Assouly (Proviseure Lycée français de Düsseldorf), Gabriele Patten (Direktorin Luisen-Gymnasium), Johanne Audouze, Jonah Baermann (beide 2. Preis), Daniela Zouikova, (3. Preis)

„Allez les bleus“! Die Stimmung im Innenhof des Düsseldorfer Rathauses war bestens. Denn im Hintergrund lief die Fußball WM, bei der sich gerade die französische Mannschaft im Viertelfinale gegenüber Uruguay in die nächste Runde gespielt hatte. Da wurde nun schon zum sechsten Mal der begehrte „Prix-AbiBac“ vom Deutsch-Französischen Kreis Düsseldorf an ausgewählte AbiBac-Schüler des Lycée français sowie des Luisen-Gymnasiums, beides Düsseldorfer Schulen mit AbiBac-Zweig, verliehen. Der zeichnet die besten Schüler*innen aus, die aus der Oberstufe des jeweiligen Gymnasiums hervorgegangen sind und sich als „Botschafter“ der jeweils anderen Kultur eignen.

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Dr. Gabriele Strecker Preis für Nadia Qani im Historischen Museum in Frankfurt

2018, Juni 27.

Eine deutsch-afghanische Preisverleihung

Zum neunten Mal verlieh der Soroptimist Club Frankfurt am Main am 6. Juni 2018 an die in Kabul/Afghanistan geborene Unternehmerin Nadja Qani im Sonnemann-Saal des Historischen Museums seinen Dr. Gabriele Strecker Preis. Der Preis ist benannt nach der Ärztin, Journalistin, Abgeordneten im Hessischen Landtag und Gründerin des zweiten Soroptimist-Clubs in Deutschland. Preisträgerin Nadia Qani, optimistische Gründerin des ambulanten, kultursensiblen Pflegedienstes AHP, wurde für ihre unternehmerische und soziale Leistung bereits mehrfach ausgezeichnet: als Frankfurterin des Jahres, als Unternehmerin des Jahres und mit dem Bundesverdienstkreuz. Die so tatkräftige wie charmante Frau ist eben für viele ein großartiges Vorbild.

Von Petra Kammann

v.l.n.r.: Monika Lambrecht, Vorsitzende SI Club Frankfurt HELP e.V., Preisträgerin Nadia Qani und Laudatorin Brigitte Zypries, Bundesministerin a.D., alle Fotos: Petra Kammann

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Kultur – nur noch Ausdruck museal empfundener Identität?

2018, Juni 6.

Eine Überlegung

von Gunnar Schanno

Wir beschrieben Kultur in Unterscheidung zur Zivilisation als eine Lebenswelt, in der die weichen Faktoren das Prägende sind. Wir erkennen Kultur als das Phänomenale, in der harte Wirklichkeit, Realität, Fakten, Konkreta überwölbt, imprägniert, durchdrungen sind von der Emotio, von Gefühl und Erleben, vom Individuellen und Subjektiven, von Ritualisierung in Sitten und Gebräuchen, vom Ausschmückenden, von künstlerischer Kreativität, vom Gestalten über das zivilisatorisch Notwendig-Funktionale hinaus. In der Summe all dessen erkennen wir in den sichtbaren und identitätsstiftenden Traditionen auch ein jeweiliges kulturelles Gesamtempfinden in einer geographisch, regional, ethnisch oder religiös verorteten Gemeinschaft. Wir sind aus gutem Grund, bezogen auf die deutsche Vergangenheit, höchst alarmiert, wenn solcherlei Kultur als Gesamtphänomen in Assoziation mit dem Begriff des Völkischen gerät.

Nacht der Museen in Frankfurt, Foto: Petra Kammann

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Besuch bei Hilmar Hoffmann – Erinnerung an ein Gespräch in Oberrad

2018, Juni 4.

Kurz bevor ich Frankfurt verließ und für einige Jahre im Rheinland lebte und arbeitete, besuchte ich den gerade verstorbenen früheren Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann in seinem „Forsthaus“ in Oberrad für die zweisprachige Zeitschrift FRANKFURT INTERNATIONAL. Seine Persönlichkeit, der Inhalt des damaligen Gesprächs und seine Unerschrockenheit begleiteten auch mich in meinem Engagement für Kultur…

Hier die Reproduktion des Interviews zum Nachlesen: Hilmar Hoffmann

Das Gespräch führte Petra Kammann im Frühjahr 2005.

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