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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Bildung · Pisa von innen

Trauer um Monika Schoeller –  Verlegerin des 1886 von Samuel Fischer gegründeten S. Fischer Verlages

2019, Oktober 21.

Ein Verlust für die Frankfurter Zivilgesellschaft

Monika Schoeller, Verlegerin des 1886 von Samuel Fischer gegründeten S. Fischer Verlages, aus dessen Tagesgeschäft sie sich zwar 2002 zurückgezogen hatte, jedoch weiterhin Verlegerin und Mitglied der Geschäftsführung blieb, ist nach kurzer schwerer Krankheit am 17. Oktober 2019 in Filderstadt bei Stuttgart im Alter von 80 Jahren gestorben. 1974 wurde sie Verlegerin des S. Fischer Verlags in Frankfurt am Main. Gemeinsam mit ihrem Bruder Stefan von Holtzbrinck war sie dann Gesellschafterin der Holtzbrinck Publishing Group, Verlegerin der S. Fischer Verlage in Frankfurt am Main und Gründerin der S. Fischer Stiftung in Berlin. Für den vorbildlichen Umgang mit ihrem verlegerischen Erbe und ihr vielfältiges Engagement auf dem Gebiet der Literatur war sie noch im vergangenen November mit der Maecenas-Ehrung des Arbeitskreises selbständiger Kultur-Institute (AsKI) bei einer sehr würdigen Feier im Frankfurter Goethe-Haus ausgezeichnet worden…

Freies Deutsches Hochstift – Mäzenin Sylvia von Metzler gratuliert Monika Schoeller zum Maecenas-Preis, Foto: Petra Kammann

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Kultur-Reform: Wird hr 2 ein Opfer der Digitalstrategie?

2019, Oktober 4.

Eine leidenschaftliche öffentliche Diskussion – und ein Kommentar

von Uwe Kammann, Medienjournalist

Ja was denn nun? Ist die geplante Reform beim Radioprogramm hr2-Kultur als einschneidender Umbau gedacht, hin zu einer „Klassikwelle“, verbunden mit einer Abwanderung der bislang dort beheimateten Wortsendungen ins Netz? Oder soll es behutsamer zugehen, mit einigen neuen Akzenten – und zusätzlichen Kulturangeboten auf den Online-Plattformen?  Müssen/sollen diese Netz-Angebote ganz anders zugeschnitten sein als die bisherigen Wortbeiträge im herkömmlichen Kulturprogramm, vor allem mit dem Ziel, mehr junge Hörer zu gewinnen? Soll die Kultur im Programm insgesamt ‚ausgedünnt’ werden und weniger Platz bekommen?

Diskussion in der Deutschen Nationalbibliothek, v.l.n.r.: Buchhändlerin, Barbara Determann, Marion Tiedtke, Schauspiel Frankfurt, Autor Matthias Altenburg, Michael Ridder (epd), Michael Herl (Stalburg Theater) und eine HR-hörerin aus dem Publikum, Foto: Petra Kammann

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Ein vorausschauender Blick auf die Frankfurter Buchmesse 2019

2019, September 9.

Globaler Handelsplatz für kreatives geistiges Eigentum / Schulterschluss von THE ARTS+ und B3 / Lösungsansätze für eine Welt im Wandel

Welche Lösungen hält Kultur bereit für die Herausforderungen unserer Zeit? Was entsteht, wenn zwei zukunftsweisende Kreativfestivals ihre Kräfte bündeln? Und welche Voraussetzungen braucht der Handel mit „creative intellectual property“?

Foto: Die Sprecherinnen und Sprecher der Pressekonferenz (von links nach rechts): Juergen Boos, Angela Dorn, Katja Böhne, Bernd Kracke,
Wolfgang Bergmann, © Rainer Rueffer

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„Heinrich Mylius – Ein europäischer Bürger zwischen Frankfurt am Main und Mailand“ im Museum Giersch

2019, August 13.

Erfülltes Leben zwischen Kommerz, Kunst und Caritas

Von Hans-Bernd Heier

Heinrich Mylius ist in Frankfurt am Main nahezu in Vergessenheit geraten, obwohl die Stadt ihm zu Ehren im Westend eine Straße benannt hat. Doch Frankfurter denken bei diesem Namen eher an den im 19. Jahrhundert in der Mainmetropole wirkenden Fotografen Carl Friedrich Mylius als an den erfolgreichen Kaufmann, Kunstförderer und Mäzen. Zum 250. Geburtstag von Heinrich Mylius widmen das Museum Giersch der Goethe-Universität und die Villa Vigoni der vielseitigen Persönlichkeit eine Jubiläumsausstellung: „Heinrich Mylius (1769–1854) – Ein europäischer Bürger zwischen Frankfurt am Main und Mailand“.

Pelagio Palagi „Heinrich Mylius“, 1831, Öl auf Holz; Villa Vigoni, Loveno di Menaggio; © Archivio Fotografico Villa Vigoni

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Roma-Sinti Gedenktag in Auschwitz am 2. August 2019

2019, August 1.

„Auschwitz-Requiem“ des Sinto-Komponisten Roger ‚Moreno‘ Rathgeb

Konzert des Philharmonischen Vereins der Sinti und Roma unter Leitung von Riccardo M Sahiti in Krakau

Text und Fotos

von Renate Feyerbacher

 Riccardo Sahiti 29.9.2018 in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt

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Die Europa-Rede von Ursula von der Leyen

2019, Juli 18.

Es lebe Europa, vive l’Europe, long live Europe

Die programmatische Rede, die Ursula von der Leyen in drei Sprachen vor der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments am 16. Juli 2019 in Straßburg gehalten und sich darin u.a. auf Simone Veil, Holocaust-Überlebende, Mitglied der Académie française und erste Präsidentin des Europäischen Parlamentes, bezogen hat. Sie war die erste Frau, die dieses Amt innehatte.

Hier nun der Wortlaut, an dem Ursula von der Leyen sich messen lassen kann und muss. Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Vielfalt und Zukunftsträchtigkeit Europas.

Die neue Präsidentin der Europäischen Kommission am 16. Juli 2019, Foto: Pietro Naj-Oleari

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Bundesweite Paulskirchengedenkfeier zum 90. Geburtstag Anne Franks

2019, Juni 12.

Erinnerung an das Leben und Werk von Anne Frank

Bei der bundesweiten zentralen Gedenkfeier am 12. Juni erinnerten in der Frankfurter Paulskirche Oberbürgermeister Feldmann, Integrationsdezernentin Weber, der Anne Frank Fonds sowie rund 700 Gäste an das Leben und Werk Anne Franks, an die 1929 in Frankfurt geborene Tagebuchschreiberin, die 1934 als kanpp Fünfjährige schon nach Amsterdam fliehen musste und im Frühjahr 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen umgekommen war, . Veranstaltet wurde die Gedenkfeier von der Stadt Frankfurt gemeinsam mit dem Anne Frank Fonds Basel.

Bei der zentralen Gedenkfeier zum Gedenken an Anne Frank sprach John Goldsmith, Präsident des Anne Frank Fonds Basel, in der Frankfurter Paulskirche, Foto: Holger Menzel / Stadt Frankfurt 

Oberbürgermeister Peter Feldmann sagte: „Anne Frank war Frankfurter Bürgerin, ein junges Mädchen, das die gleichen Träume und Wünsche hatte wie andere Teenager damals und heute auch. Das Motto des diesjährigen Anne Frank-Tags ‚Lasst mich ich selbst sein‘ rückt den Menschen Anne Frank ins Zentrum des Gedenkens. Als Frankfurter bekennen wir uns zu Anne Frank, zu ihrem Wirken, zu den Lehren und zu der Verantwortung, die wir aus ihrem Schicksal ableiten. Nie wieder dürfen wir wegsehen, wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Aussehens, ihrer Religion oder eines anderen Merkmals Hass und Gewalt ausgesetzt sind.“

Michelle Müntefering, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik, vertrat die Bundesregierung. Darüber hinaus sprach UNESCO-Generaldirektorin Audrey Azoulay in der Paulskirche.

Ob Peter Feldmann mit der Zeitzeugin und Philosophin Àgnes Heller

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Clara Schumann: Eine moderne Frau im Frankfurt des 19. Jahrhunderts: Eine Ausstellung im Institut für Stadtgeschichte

2019, April 18.

Anlässlich des  200. Geburtstags von Clara Schumann (1819–1896) würdigt eine von Dr. Ulrike Kienzle kuratierte Ausstellung im Karmeliterkloster das Leben und Wirken dieser starken Frau in der sich im 19. Jahrhundert rasch wandelnden Stadt Frankfurt. Die berühmte Pianistin, Komponistin, Pädagogin und Ehefrau Robert Schumanns verlieh zwischen 1878 und 1891 durch ihre außergewöhnliche Persönlichkeit mit internationaler Strahlkraft dem Frankfurter Musikleben Glanz. Als sie dort 1896 starb, folgte nach der Trauerfeier in ihrem Hause eine riesige Trauergemeinde ihrem Sarg bis zum Hauptbahnhof, von wo aus er nach Bonn überführt wurde, wo sie auf dem dortigen Hauptfriedhof im Ehrengrab neben Robert Schumann liegt. Beschämend, dass trotz ihrer 18 produktiven in Frankfurt verbrachten Jahre bis heute nicht einmal eine Schule oder Musikschule nach ihr benannt wurde…

Von Petra Kammann

Clara Schumann, geb. Wieck, um 1860 © UB Frankfurt/M. S36/F01814

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Rede der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes zum Thema: „Das deutsch-französische Paar: Welche Politik für Europa?“

2019, April 2.

„Seit dem Zweiten Weltkrieg hat Europa noch nie eine so wichtige Rolle gespielt. Und doch war Europa noch nie in so großer Gefahr.“ Präsident Emmanuel Macron 

Europa und unsere gemeinsame Zukunft. Ein Thema, das uns alle kurz vor der Europawahl an- und umtreibt. Der Aachener Vertrag erneuert das Versprechen des deutsch-französischen Tandems und geht darüber hinaus. Welche Rolle dabei das deutsch-französische Verhältnis spielen kann, wurde an der Rede der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes deutlich, die auf Einladung des Deutsch-französischen Kreises am 28. März 2019 in den Industrieclub nach Düsseldorf kam, um dort im Hinblick auf die anstehenden Europa-Wahlen eine Rede zu den aktuellen bilateralen Beziehungen zu halten. Im Folgenden veröffentlichen wir ihren Vortrag, den sie in akzentfreiem Deutsch gehalten hat. Und in der anschließenden Diskussion blieb sie auch keine Antwort schuldig.

Die französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes, Alle Fotos: Petra Kammann

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Marina Abramovics Musik-Projekt „Anders Hören“ für die Alte Oper Frankfurt

2019, März 28.

Drei Termine – eine Einheit?

Von Petra Kammann 

Marina Abramovic © Dusan Reljin/ Alte Oper

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