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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Bildung · Pisa von innen

„Heinrich Mylius – Ein europäischer Bürger zwischen Frankfurt am Main und Mailand“ im Museum Giersch

2019, August 13.

Erfülltes Leben zwischen Kommerz, Kunst und Caritas

Von Hans-Bernd Heier

Heinrich Mylius ist in Frankfurt am Main nahezu in Vergessenheit geraten, obwohl die Stadt ihm zu Ehren im Westend eine Straße benannt hat. Doch Frankfurter denken bei diesem Namen eher an den im 19. Jahrhundert in der Mainmetropole wirkenden Fotografen Carl Friedrich Mylius als an den erfolgreichen Kaufmann, Kunstförderer und Mäzen. Zum 250. Geburtstag von Heinrich Mylius widmen das Museum Giersch der Goethe-Universität und die Villa Vigoni der vielseitigen Persönlichkeit eine Jubiläumsausstellung: „Heinrich Mylius (1769–1854) – Ein europäischer Bürger zwischen Frankfurt am Main und Mailand“.

Pelagio Palagi „Heinrich Mylius“, 1831, Öl auf Holz; Villa Vigoni, Loveno di Menaggio; © Archivio Fotografico Villa Vigoni

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Roma-Sinti Gedenktag in Auschwitz am 2. August 2019

2019, August 1.

„Auschwitz-Requiem“ des Sinto-Komponisten Roger ‚Moreno‘ Rathgeb

Konzert des Philharmonischen Vereins der Sinti und Roma unter Leitung von Riccardo M Sahiti in Krakau

Text und Fotos

von Renate Feyerbacher

 Riccardo Sahiti 29.9.2018 in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt

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Die Europa-Rede von Ursula von der Leyen

2019, Juli 18.

Es lebe Europa, vive l’Europe, long live Europe

Die programmatische Rede, die Ursula von der Leyen in drei Sprachen vor der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments am 16. Juli 2019 in Straßburg gehalten und sich darin u.a. auf Simone Veil, Holocaust-Überlebende, Mitglied der Académie française und erste Präsidentin des Europäischen Parlamentes, bezogen hat. Sie war die erste Frau, die dieses Amt innehatte.

Hier nun der Wortlaut, an dem Ursula von der Leyen sich messen lassen kann und muss. Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Vielfalt und Zukunftsträchtigkeit Europas.

Die neue Präsidentin der Europäischen Kommission am 16. Juli 2019, Foto: Pietro Naj-Oleari

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Bundesweite Paulskirchengedenkfeier zum 90. Geburtstag Anne Franks

2019, Juni 12.

Erinnerung an das Leben und Werk von Anne Frank

Bei der bundesweiten zentralen Gedenkfeier am 12. Juni erinnerten in der Frankfurter Paulskirche Oberbürgermeister Feldmann, Integrationsdezernentin Weber, der Anne Frank Fonds sowie rund 700 Gäste an das Leben und Werk Anne Franks, an die 1929 in Frankfurt geborene Tagebuchschreiberin, die 1934 als kanpp Fünfjährige schon nach Amsterdam fliehen musste und im Frühjahr 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen umgekommen war, . Veranstaltet wurde die Gedenkfeier von der Stadt Frankfurt gemeinsam mit dem Anne Frank Fonds Basel.

Bei der zentralen Gedenkfeier zum Gedenken an Anne Frank sprach John Goldsmith, Präsident des Anne Frank Fonds Basel, in der Frankfurter Paulskirche, Foto: Holger Menzel / Stadt Frankfurt 

Oberbürgermeister Peter Feldmann sagte: „Anne Frank war Frankfurter Bürgerin, ein junges Mädchen, das die gleichen Träume und Wünsche hatte wie andere Teenager damals und heute auch. Das Motto des diesjährigen Anne Frank-Tags ‚Lasst mich ich selbst sein‘ rückt den Menschen Anne Frank ins Zentrum des Gedenkens. Als Frankfurter bekennen wir uns zu Anne Frank, zu ihrem Wirken, zu den Lehren und zu der Verantwortung, die wir aus ihrem Schicksal ableiten. Nie wieder dürfen wir wegsehen, wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Aussehens, ihrer Religion oder eines anderen Merkmals Hass und Gewalt ausgesetzt sind.“

Michelle Müntefering, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik, vertrat die Bundesregierung. Darüber hinaus sprach UNESCO-Generaldirektorin Audrey Azoulay in der Paulskirche.

Ob Peter Feldmann mit der Zeitzeugin und Philosophin Àgnes Heller

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Clara Schumann: Eine moderne Frau im Frankfurt des 19. Jahrhunderts: Eine Ausstellung im Institut für Stadtgeschichte

2019, April 18.

Anlässlich des  200. Geburtstags von Clara Schumann (1819–1896) würdigt eine von Dr. Ulrike Kienzle kuratierte Ausstellung im Karmeliterkloster das Leben und Wirken dieser starken Frau in der sich im 19. Jahrhundert rasch wandelnden Stadt Frankfurt. Die berühmte Pianistin, Komponistin, Pädagogin und Ehefrau Robert Schumanns verlieh zwischen 1878 und 1891 durch ihre außergewöhnliche Persönlichkeit mit internationaler Strahlkraft dem Frankfurter Musikleben Glanz. Als sie dort 1896 starb, folgte nach der Trauerfeier in ihrem Hause eine riesige Trauergemeinde ihrem Sarg bis zum Hauptbahnhof, von wo aus er nach Bonn überführt wurde, wo sie auf dem dortigen Hauptfriedhof im Ehrengrab neben Robert Schumann liegt. Beschämend, dass trotz ihrer 18 produktiven in Frankfurt verbrachten Jahre bis heute nicht einmal eine Schule oder Musikschule nach ihr benannt wurde…

Von Petra Kammann

Clara Schumann, geb. Wieck, um 1860 © UB Frankfurt/M. S36/F01814

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Rede der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes zum Thema: „Das deutsch-französische Paar: Welche Politik für Europa?“

2019, April 2.

„Seit dem Zweiten Weltkrieg hat Europa noch nie eine so wichtige Rolle gespielt. Und doch war Europa noch nie in so großer Gefahr.“ Präsident Emmanuel Macron 

Europa und unsere gemeinsame Zukunft. Ein Thema, das uns alle kurz vor der Europawahl an- und umtreibt. Der Aachener Vertrag erneuert das Versprechen des deutsch-französischen Tandems und geht darüber hinaus. Welche Rolle dabei das deutsch-französische Verhältnis spielen kann, wurde an der Rede der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes deutlich, die auf Einladung des Deutsch-französischen Kreises am 28. März 2019 in den Industrieclub nach Düsseldorf kam, um dort im Hinblick auf die anstehenden Europa-Wahlen eine Rede zu den aktuellen bilateralen Beziehungen zu halten. Im Folgenden veröffentlichen wir ihren Vortrag, den sie in akzentfreiem Deutsch gehalten hat. Und in der anschließenden Diskussion blieb sie auch keine Antwort schuldig.

Die französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes, Alle Fotos: Petra Kammann

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Marina Abramovics Musik-Projekt „Anders Hören“ für die Alte Oper Frankfurt

2019, März 28.

Drei Termine – eine Einheit?

Von Petra Kammann 

Marina Abramovic © Dusan Reljin/ Alte Oper

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Elisabeth-Norgall-Preis des Frankfurter International Women‘s Club für Chungja Agnes Kim

2019, März 27.

Bildung für Kinder und Jugendliche: Die koreanische Opernsängerin und Professorin Chungja Agnes Kim hat ihre ‚Lebensaufgabe‘ in Malawi gefunden.

von Renate Feyerbacher

Der Pianist Joong Bae Jee, Preisträgerin Chungja Agnes Kim und die Violinistin Heri Kang; Foto: Renate Feyerbacher

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„On Violence“ – Gedanken und Anmerkungen zu einem Symposion im Museum für Moderne Kunst (MMK)

2019, März 20.

Von Uwe Kammann

Daniel Loick (links) im Gespräch mit Moderator Tobi Müller, Alle Fotos: Uwe Kammann

Ein über die Helmkamera direkt in die sozialen Medien eingespeister und dann millionenfach geteilter, gesehener (genossener?) Massenmord in Neuseeland; eine Demonstration der Gelbwesten in Paris, die in eine exzessive Gewaltchoreographie und -lust vornehmlich des Schwarzen Blocks mündete und ebenfalls in Echtzeit und zigfacher Wiederholung ihren Weg in viele Bildmedien fand: Das wäre Anfang März ein prototypisches Material gewesen für eine Tagung des Museums für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt. Zwei Tage lang sollte „On Violence“ reflektiert werden, in Referaten und anschließenden kleinen Fragerunden.

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„Vergessen – warum wir nicht alles erinnern“. Eine facettenreiche Ausstellung im Historischen Museum Frankfurt

2019, März 19.

Der lange Schatten des Vergessens und der Strudel der Erinnerung

Von Petra Kammann

Kann man sich vornehmen, etwas zu vergessen oder zu behalten? Wie speichern wir die Erinnerung?  Wie wichtig sind Gefühle, wenn es um das Erinnern und um das Vergessen geht? Ist Vergessen krankhaft? Gibt es auch ein Vergessen, das für den Menschen gut und notwendig ist? Was ist der Unterschied zwischen Verdrängen und Vergessen? Dies sind nur einige der so vielfältig wie interdisziplinär angelegten Aspekte der Frankfurter Ausstellung, die das Spektrum von der Angst vor dem Vergessen über die Leugnung und Verdrängung der Vergangenheit bis hin zum Nicht-Vergessen-Können aufzeigt. Und das Museum selbst spielt dabei auch eine Rolle…

„Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist“?, Foto: Petra Kammann

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