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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Bildung · Pisa von innen

Verleihung des „Prix Abibac“ bei der Eröffnung des Frankreichfestes 2018 in Düsseldorf

2018, Juli 9.

FEIER DES DEUTSCH-FRANZÖSISCHEN DOPPELDIPLOMS

v.l.n.r.: Mark-Alexander Schreiweis (Institut français und Jurymitglied), Dominique Genton (Vizepräsident DFK), Juryvorsitzende Petra Kammann, Christiane von der Groeben, Geschäftsführerin DFK), Magali Durrand-Assouly (Proviseure Lycée français de Düsseldorf), Gabriele Patten (Direktorin Luisen-Gymnasium), Johanne Audouze, Jonah Baermann (beide 2. Preis), Daniela Zouikova, (3. Preis)

„Allez les bleus“! Die Stimmung im Innenhof des Düsseldorfer Rathauses war bestens. Denn im Hintergrund lief die Fußball WM, bei der sich gerade die französische Mannschaft im Viertelfinale gegenüber Uruguay in die nächste Runde gespielt hatte. Da wurde nun schon zum sechsten Mal der begehrte „Prix-AbiBac“ vom Deutsch-Französischen Kreis Düsseldorf an ausgewählte AbiBac-Schüler des Lycée français sowie des Luisen-Gymnasiums, beides Düsseldorfer Schulen mit AbiBac-Zweig, verliehen. Der zeichnet die besten Schüler*innen aus, die aus der Oberstufe des jeweiligen Gymnasiums hervorgegangen sind und sich als „Botschafter“ der jeweils anderen Kultur eignen.

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Dr. Gabriele Strecker Preis für Nadia Qani im Historischen Museum in Frankfurt

2018, Juni 27.

Eine deutsch-afghanische Preisverleihung

Zum neunten Mal verlieh der Soroptimist Club Frankfurt am Main am 6. Juni 2018 an die in Kabul/Afghanistan geborene Unternehmerin Nadja Qani im Sonnemann-Saal des Historischen Museums seinen Dr. Gabriele Strecker Preis. Der Preis ist benannt nach der Ärztin, Journalistin, Abgeordneten im Hessischen Landtag und Gründerin des zweiten Soroptimist-Clubs in Deutschland. Preisträgerin Nadia Qani, optimistische Gründerin des ambulanten, kultursensiblen Pflegedienstes AHP, wurde für ihre unternehmerische und soziale Leistung bereits mehrfach ausgezeichnet: als Frankfurterin des Jahres, als Unternehmerin des Jahres und mit dem Bundesverdienstkreuz. Die so tatkräftige wie charmante Frau ist eben für viele ein großartiges Vorbild.

Von Petra Kammann

v.l.n.r.: Monika Lambrecht, Vorsitzende SI Club Frankfurt HELP e.V., Preisträgerin Nadia Qani und Laudatorin Brigitte Zypries, Bundesministerin a.D., alle Fotos: Petra Kammann

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Kultur – nur noch Ausdruck museal empfundener Identität?

2018, Juni 6.

Eine Überlegung

von Gunnar Schanno

Wir beschrieben Kultur in Unterscheidung zur Zivilisation als eine Lebenswelt, in der die weichen Faktoren das Prägende sind. Wir erkennen Kultur als das Phänomenale, in der harte Wirklichkeit, Realität, Fakten, Konkreta überwölbt, imprägniert, durchdrungen sind von der Emotio, von Gefühl und Erleben, vom Individuellen und Subjektiven, von Ritualisierung in Sitten und Gebräuchen, vom Ausschmückenden, von künstlerischer Kreativität, vom Gestalten über das zivilisatorisch Notwendig-Funktionale hinaus. In der Summe all dessen erkennen wir in den sichtbaren und identitätsstiftenden Traditionen auch ein jeweiliges kulturelles Gesamtempfinden in einer geographisch, regional, ethnisch oder religiös verorteten Gemeinschaft. Wir sind aus gutem Grund, bezogen auf die deutsche Vergangenheit, höchst alarmiert, wenn solcherlei Kultur als Gesamtphänomen in Assoziation mit dem Begriff des Völkischen gerät.

Nacht der Museen in Frankfurt, Foto: Petra Kammann

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Besuch bei Hilmar Hoffmann – Erinnerung an ein Gespräch in Oberrad

2018, Juni 4.

Kurz bevor ich Frankfurt verließ und für einige Jahre im Rheinland lebte und arbeitete, besuchte ich den gerade verstorbenen früheren Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann in seinem „Forsthaus“ in Oberrad für die zweisprachige Zeitschrift FRANKFURT INTERNATIONAL. Seine Persönlichkeit, der Inhalt des damaligen Gesprächs und seine Unerschrockenheit begleiteten auch mich in meinem Engagement für Kultur…

Hier die Reproduktion des Interviews zum Nachlesen: Hilmar Hoffmann

Das Gespräch führte Petra Kammann im Frühjahr 2005.

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„Wir brauchen eine zweite Aufklärung.“ – Ein Gespräch mit der Frankfurter Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig

2018, Januar 29.

Für das FeuilletonFrankfurt traf Petra Kammann die Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt Dr. Ina Hartwig zu einem Gespräch.

Petra Kammann: Sie waren in kurzer Zeit mit dem Fortgang starker Kulturpersönlichkeiten konfrontiert: Der erfolgreiche Städeldirektor Hollein ging nach Kalifornien, die renommierte Susanne Gaensheimer vom MMK verließ Frankfurt in Richtung Düsseldorf, Claudia Dillmann vom Deutschen Filmmuseum trat früher als erwartet in den Ruhestand, und Prof. Dr. Niekisch schied nach fast zehn Jahren an der Zoospitze aus seinem Amt aus – lauter Abgänge von Schwergewichten.

Ina Hartwig: Holleins Weggang fiel noch in die Amtszeit meines Vorgängers. Aber Sie haben recht, er war ein sehr starker Städel-Direktor. Über die Berufung seines Nachfolgers, des von mir sehr geschätzten Philipp Demandt, habe nicht ich befunden, sondern die Städel-Administration, denn das Städelsche Kunstinstitut ist nicht städtisch. Generell gesagt, ist es mir glücklicherweise gelungen, exzellente Neubesetzungen durchzuführen und Persönlichkeiten mit großer Expertise, Kraft und Ausstrahlung, die zudem weltweit vernetzt sind, nach Frankfurt zu holen. Ich habe mit Susanne Pfeffer für das MMK, Dr. Wolfgang David für das Archäologische Museum, Ellen M. Harrington aus Los Angeles für das Deutsche Filmmuseum und den Spanier Dr. Miguel Casares als neuen Leiter für den Zoo Frankfurt großartige Direktorinnen und Direktoren gewonnen. Damit haben wir einen Generationenwechsel eingeleitet, und ich bin nun sehr gespannt auf neue Ideen und Impulse.

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Elke Büdenbender, die Gattin des Bundespräsidenten, zu Gast beim Diesterweg-Stipendium

2018, Januar 15.

Jubiläum: Fünf Generationen in zehn Jahren

Elke Büdenbender, Gattin des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, besuchte das Diesterweg-Stipendium der Stiftung Polytechnische Gesellschaft im Haus der Volksarbeit in Frankfurt am Main. Das erste Familienbildungsstipendium feierte dort nämlich sein 10-jähriges Bestehen. Die First Lady informierte sich über das Konzept und seine Wirkungen und sie suchte das Gespräch mit Kindern, Jugendlichen und deren Eltern und Geschwistern auf sympathisch offene Weise.

Von Petra Kammann

First Lady Elke Büdenbender mit Prof. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft

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KULTUR und POLITIK – ein Antagonismus?

2017, Dezember 29.

Wider den Zentralismus in der Kulturpolitik. Ein Meinungsbeitrag

von Gunnar Schanno

Kultur und Politik scheint uns in seiner Kombination vertraut als Kulturpolitik. Sie steht im Kontext des Staatlichen. Der Doppelbegriff: ein Widerspruch in sich? Im Grundsätzlichen erfordert die Frage ein Ja zur Antwort. Wir sagten, dass Politik im bürgergesellschaftlichen Anspruch inhaltlich nicht Einflussfaktor für die Kultur sein darf. Paradox, wie es scheint, dass sich etwa Kunst als Teilausprägung der Kultur durchaus die Politik in Wort und Bild bis in geradezu zersetzende Kritik vornehmen darf. Schwer erträglich für meist östliche Potentaten, in deren Politikverständnis sich Kultur, also auch Kunst, letztlich der Politik unterzuordnen hat.

Kultur im Kontext des Staatlichen – Bundeskanzleramt in Berlin   Fotos: Petra Kammann

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Christmas-Tea des IWC im Frankfurter Römer

2017, Dezember 15.

Gutes tun alle Jahre wieder…

Geselliges Beisammensein des International Women’s Club (IWC) in der Vorweihnachtszeit für einen guten Zweck

Auf dem Weihnachtsmarkt regnete es in Strömen und der Regen drohte in Schnee überzugehen. Als dann eine Etage höher, im Kaisersaal des Römer, strahlend das von Andreas Meyer arrangierte „Macht hoch die Tür“ des Posaunenchors der Bethlehemgemeinde erklang, waren die Damen des International Women’s Club hier umso wärmer willkommen geheißen. Die hinter ihnen durch das Fenster scheinende Weihnachtstanne schien dabei die Rhythmen der Musik aufzunehmen.

↑↓ Musikalische Begleitung: der Posaunenchor der Bethlehemgemeinde spielte unter der Leitung von Manfred Beutler (oben) und der frisch gegründete IWC-Chor „Lieder der Welt“ unter Leitung von Christa Fülster sang Weihnachtslieder in sieben Sprachen. Als „Il est né le petit enfant“ erklang, wiegten sich sanft die Tannnenzweige des erleuchteten Weihnachtsbaums passend zur Melodie

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FFF Junior – Ferienworkshops 2017: Präsentation im Frankfurter Fotografie Forum

2017, November 22.

Bilder, die verbinden – Kids an die Kamera

33 Kinder und Jugendliche aus Frankfurter Schulen, Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen in Bornheim und im Gallus waren gespannt mit Geschwistern, Eltern und Freunden am 13. November ins Fotografie Forum Frankfurt (FFF) in der Brauchbachstraße gestürmt, um dort von OB Feldmann die frisch gedruckten Exemplare der Fotomagazine in Empfang zu nehmen, die erst durch ihre eigenen Fotos so eindrucksvoll geworden waren…

Petra Kammann hat sich im FFF umgeschaut.

OB Peter Feldmann umringt von den kleinen Fotografenstars  Foto: Bernd Kammerer

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Das neue Gehäuse der Frankfurt School of Finance & Management

2017, Oktober 30.

 

Die private Wirtschaftsuniversität Frankfurt School of Finance & Management ist von ihrem zu klein gewordenen früheren Gebäude im Frankfurter Ostend umgezogen und hat ihren neuen Campus am 26. Oktober 2017 offiziell eröffnet. In dem neuen Komplex der Hochschule studieren im laufenden Wintersemester rund 1900 junge Leute. Die Kosten in Höhe von 110 Millionen Euro für den neuen Campus hat die Hochschule nach eigenen Angaben selbst finanziert, u. a. mit dem Verkauf  ihres einstigen Stammsitzes.

Von Uwe Kammann

Der Denkmalschutz war letztlich keine Rettung. Die mächtige Scheibe der Oberfinanzdirektion, zu ihrer Entstehungszeit als Beispiel moderner Dynamik bei Fankfurter Großbauten gerühmt (und noch viele Jahre später als besserer Beleg für frühe 50er-Jahre-Reinheit zitiert) steht nicht mehr. Lediglich ein vorgelagerter Rest ist an der Adickesalles noch zu sehen, schräg gegenüber der Deutschen Bibliothek: ein beschwingt auf Stelzen gesetzter Pavillon.

↑ Schlüsselübergabe durch den Leiter Prof. Udo Steffens mit Vertretern von Studenten aus 5 Kontinenten
↓ Der neue Campus der Frankfurt School mit dem 50er Jahre-Pavillon  

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