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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Bildung · Pisa von innen

Wissenschaftspreise der Ingrid zu Solms-Stiftung

2019, Dezember 5.

Weiblich – Wissenschaftlich – Würdig

Für Frauen mit Elitepotential

von Renate Feyerbacher

Die Medizinerin Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels gründete 1993 eine Stiftung, die sich um den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs kümmert. Zunächst war nur an eine Auszeichnung für Medizinerinnen gedacht. Später kamen die Natur- und Ingenieurwissenschaftlerinnen hinzu, es folgten Preise für Menschenrechte, für Kunst und Kultur und für die Förderung hochbegabter Schülerinnen.

Christina Zielinski, Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels, Katharina Höfer, Alle Fotos: Renate Feyerbacher

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Zum 450. Todesjahr Pieter Bruegels des Älteren

2019, Dezember 3.

Variationsreiche Spuren des flämischen Meisters in seiner Heimat

von Petra Kammann

Um den flämischen Meister Pieter Bruegel den Älteren (1525/30-1569), der vor allem unzureichend als „Bauernbruegel“ in die Geschichte eingegangen ist, rankten sich in diesem Jubiläumsjahr zwischen Brüssel und Antwerpen rund um seine Werke besondere Ausstellungen und Inszenierungen. Das Land, in dem der Künstler lebte und arbeitete, besitzt nicht nur verborgene Schätze, sondern es hat sich auch zu den Motiven des Malers, der tief im Land verwurzelt ist, eine Menge einfallen lassen, um die Aufmerksamkeit auf den genialen Renaissancekünstler zu lenken, so real wie möglich, so digital wie nötig…

,Der Sturz der rebellierenden Engel‘ von Pieter Bruegel dem Älteren aus dem Jahre 1562 ist eines der Meisterwerke der Königlichen Museen der Schönen Künste in Belgien. Abb.: KMSKB, Brüssel, inv. 584 © KMSKB, Foto: Grafisch Buro Lefevre, Heule 

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Die Frankfurter Küche von Margarete Schütte-Lihotzky als Bastelbogen

2019, November 28.

Die Mutter der Einbauküche zum Falten und Kleben 

Die Frankfurter Küche hat Geschichte geschrieben. Der Leiter des städtische Hochbauamts Ernst May, der zwischen 1925 und 1930 ein Neues Frankfurt plante, um breite Bevölkerungsschichten mit günstigen, zweckmäßig ausgestatteten Wohnungen zu versorgen, hatte die damals knapp 30-jährige Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky 1926 in sein Team nach Frankfurt geholt. Schütte-Lihotzky hatte sich nämlich schon früh mit der Frage beschäftigt, wie richtiger Wohnungsbau die Hausarbeit erleichtern könnte. Für die neuen Frankfurter Siedlungsbauten entwickelte sie daraufhin eine Küche, die bis heute Vorbild für Einbauküchen aller Art ist. Sie ist sogar leicht aus Pappe und Papier nachzubauen.

Von Petra Kammann

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ZONTA: Mit Frauenpower gegen Gewalt am 25. November

2019, November 24.

Die Mainmetropole leuchtet orange

Von Petra Kammann

100-Jahrfeier der Powerfrauen im Römer. In der ersten Reihe: Zonta-Präsidentinnen Susan Georgijewitsch, Zonta-Club Frankfurt,(3.v.l.) Katrin Lowitz, Zonta-Club Frankfurt II Rhein-Main (5.v.l.), Dr. Susanne von Bassewitz Zonta-International- Präsidentin 2018-2020 (4.v.l.), Foto: Kathrin Dassel

Zonta, die global agierende überparteiliche Organisation, war am 8. November vor hundert Jahren in Buffalo, New York, gegründet worden. Gerade noch war Susanne von Bassewitz, die erste deutsche Weltpräsidentin von Zonta International, eigens in den Kaisersaal des Frankfurter Römer gekommen, um eine eindringliche Festrede ( s.u.)  zum 100-jährigen Bestehen des weltweiten Netzwerks engagierter berufstätiger Frauen zu halten, macht auch schon am 25. November eine in der Stadt sichtbare Zonta-Aktion gemeinsam mit dem Frauenreferat Frankfurt auf sich aufmerksam.

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Theaterpreis DER FAUST 2019 in Kassel

2019, November 23.

Ein Querschnitt durch die Deutsche Theaterlandschaft

von Renate Feyerbacher

Die glücklichen Preisträgerinnen und Preisträger bei der Verleihung des Deutschen Theaterpreises DER FAUST, im Staatstheater Kassel am 9. November 2019; Fotos: Oliver Kern / FAUST Theaterpreis 

Einer der eigenwilligsten, deutschen Theatermacher, Roberto Ciulli, erhielt am 9. November im StaatstheaterKassel den renommierten deutschen Theaterpreis DER FAUST, der seit 2006 verliehen wird, für sein Lebenswerk. Endlich!

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„Eines langen Tages Reise in die Nacht“ von Eugene O’Neill

2019, November 22.

Der belgische Regisseur Luk Perceval, bekannt vom Schauspiel Frankfurt, inszenierte diesmal am Schauspiel Köln.

Von Simone Hamm

Eines langen Tages Reise in die Nacht von Eugene O’Neill, Regie: Luk Perceval
Foto v.l.n.r: Maria Shulga, Seán McDonagh, André Jung, Astrid Meyerfeldt und Nikolay Sidorenko, Foto: Krafft Angerer/ Schauspiel Köln

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BRIDGES. BRÜCKEN – das Thema der neuen IWC-Präsidentin Roseann Padula

2019, November 21.

Brücken – von Ufer zu Ufer, von Sprache zu Sprache, von Kunst zu Musik, von Kultur zu Kultur, von Beruf zu Ehrenamt, von Frau zu Frau, von Mensch zu Mensch

Petra Kammann besuchte die US-amerikanische Präsidentin des International Women’s Club in Wiesbaden.

Roseann Padula geht auf Menschen zu, Fotos: Petra Kammann  Weiterlesen

81 Jahre Pogromnacht – Gedenkveranstaltung

2019, November 10.

Gedenkstunde

anlässlich der 81. Wiederkehr der Synagogenzerstörungen 1938 in Deutschland

Die beleuchtete Synagoge im Westend bei der Luminale 2018, Foto: Petra Kammann

Die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen laden zu dieser Gedenkstunde am 10. November 2019 um 18.30 Uhr in die Synagoge in der Freiherr-vom-Stein-Straße 30 im Westend
ein.

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„Lady Macbeth von Mzensk“ von Dmitri D. Schostakowitsch an der Oper Frankfurt

2019, November 8.

Katerina – ein Produkt ihrer Umgebung – getriebenes Opfer

von Renate Feyerbacher

Fotos: Barbara Aumüller / Oper Frankfurt

Kein einziges Mal gab es Zwischenbeifall bei der Premiere von „Lady Macbeth von Mzensk“ am 3. November in der Oper Frankfurt und das war eine wahre Wohltat. Gezollt war das dem hoch dramatischen, ernsten Thema. Nach der Vorstellung dafür überwältigender Beifall für das sängerische und das orchestrale und auch beachtlich wohlwollend für das inszenierende Team.

v.l.n.r. Julia Dawson (Axinja), Anja Kampe (Katerina Ismailowa; kniend), Theo Lebow (1. Vorarbeiter; hinter ihr mit Schaufel in der Hand), Dmitry Belosselskiy (Boris Ismailow; mit Stock) und Evgeny Akimov (Sinowi Ismailow) sowie Ensemble

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Tanz im Museum – Anna Teresa de Keersmaeker zu Gast im K20

2019, November 4.

Mit dem Stück „Fase – Four Movements to the Music of Steve Reich“ wurde die belgische Choreografin Anna Teresa De Keersmaeker 1982 schlagartig berühmt. Mit ihrer Kompanie „Rosas“ ist sie jetzt bis zum 10. November im Düsseldorfer K20 präsent. Sie hat eine neue Fassung erarbeitet, die im Rahmen der Reihe „Konstellationen“ / „100 Jahre bauhaus im westen“ zunächst im K20 zu sehen ist; am 16. November dann noch mal als Bühnenfassung im tanzhaus nrw.

Ein-Blicke von Petra Kammann

Die Tänzerinnen Laura Bachmann (l.) und Sofa Ratsifandrihana (r.) tanzen einen Teil der „Four Moments to the Music of Steve Reich“ in der Grabbe Halle der Kunstsammlung NRW, alle Fotos: Petra Kammann

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