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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Zeichnung · Druckgrafik

Erlesene Selbstporträts aus der Sammlung Frerich in den Opelvillen in Rüsselsheim

2017, Dezember 17.

Selbstinszenierung oder Selbstbefragung? Künstler des 20. Jahrhunderts blicken in den Spiegel

Der Kölner Zahnarzt Dr. Günter Frerich (1929‒2013) hat über Jahrzehnte gezielt und konsequent Künstler-Selbstbildnisse gesammelt. Im Laufe der Jahre hat er mehr als 400 Handzeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien von 158 Künstlerinnen und Künstlern zusammentragen. Dabei gelang es dem leidenschaftlichen Sammler, der vom menschlichen Gesicht fasziniert war, eindrucksvolle, qualitativ hochwertige Selbstporträts auf Papier ausfindig zu machen. Eine erlesene Auswahl der Frerichs-Kollektion ist noch bis zum 8. April 2018 der Ausstellung „Das Selbstporträt“ in den Opelvillen in Rüsselsheim zu bewundern.

Von Hans-Bernd Heier

Max Liebermann, Selbstporträt, zeichnend, Kohle, 1921; Foto: Peter Hinschläger

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Mein Freund Robert Gernhardt – Eine Laudatio von Pit Knorr 

2017, Dezember 16.

Komik ist ein Genre

Gleich ob, „Das Ungeheuer von Well Ness“ oder „Erna, der Baum nadelt!“ Das Trio Pit Knorr, Bernd Eilert und Robert Gernhardt der „Neuen Frankfurter Schule“ hat so manch Komisches miteinander ausgeheckt. Das langjährige Autorenteam war an der Gründung der Satirezeitschrift „Titanic“ beteiligt und schrieb unter dem Kürzel GEK-Gruppe Texte und Drehbücher für den Komiker Otto Waalkes. Pit Knorr hielt die Eröffnungsrede für die Ausstellung „Robert Gernhardt“ im Frankfurter Caricatura-Museum. Er sprach als Kollege, Kenner und als echter Freund Robert Gernhardts. 

Pit Knorr zur Eröffnung der Ausstellung komischer Zeichnungen von Robert Gernhardt am 14. Dezember 2017 im Caricatura-Museum Frankfurt

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Robert Gernhardts Wiedergeburt zu seinem 80ten

2017, Dezember 15.

„Je toter, desto besser bei Stimm“

Robert Gernhardt an seinem Arbeitstisch um 2002, ganz bei sich: Foto von Petra Kammann

Es ist schon (fast) alles gesagt, natürlich noch nicht von allen. Muss auch nicht sein. Denn wer sollte denn schon den hinter-, neben- und vorsinnigen, 2006 verstorbenen Robert Gernhardt toppen? Der Schriftsteller, Lyriker, Maler, Zeichner, Redakteur der Satirezeitschrift Pardon und Mitbegründer des Satiremagazins Titanic hat schlafwandlerisch alles mitbedacht, pausenlos gedichtet, gezeichnet und nicht zuletzt antizipiert…
Gernhardt lebt (s.u.)! Und er hat vorgesorgt. Lassen wir ihn daher also lieber zu seinem achtzigsten Geburtstag selber sprechen und ihm für weitere Dezennien den ungetrübten Publikumszuspruch wünschen.

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AtelierFrankfurt: Open Studios 2017 – Rundgang und Nachlese (IV)

2017, Dezember 8.

 

Malerei –
abstrakt

Zeichnung

Mischformen

 

 

Von Erhard Metz

 

Nach unserem Eindruck beim Rundgang durch die „Open Studios 2017“ im Künstlerhaus AtelierFrankfurt überwog die figurative, gegenständliche Malerei; es gab jedoch auch anspruchsvolle Beispiele einer abstrakten, gegenstandslosen Malweise:

Alexander Haßenpflug, o.T. (Ich wäre gern auf Kuba), Öl auf Leinwand, 18 x 24 cm; Foto: Erhard Metz Weiterlesen

Das Frankfurter Städel zeigt „Maria Sibylla Merian und die Tradition des Blumenbildes“

2017, November 30.

Hommage an eine Pionierin der Naturwissenschaften und an eine Jahrhundertkünstlerin

Von Hans-Bernd Heier

Jacobus Houbraken nach Georg Gsell: „Bildnis Maria Sibylla Merian“, Kupferstich, aus der ersten lateinischen Ausgabe des „Raupenbuchs“, um 1717

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