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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Malerei

ZONTA Art Contemporary Förderpreis 2018/2019 an Vera Palme

2019, April 5.

Von Erhard Metz

Zum sechsten Mal verlieh der ZONTA Club Frankfurt II Rhein-Main seinen mit 2400 Euro dotierten ZONTA Art Contemporary Förderpreis (ZAC); dieses Jahr ging die Auszeichnung unter der Schirmherrschaft von Stadträtin a.D. Elisabeth Haindl gemäß einem einstimmigen Beschluß der Entscheidenden Jury an die Frankfurter Künstlerin und Städelschulabsolventin Vera Palme.

Vera Palme am Tag der Preisverleihung, Foto: Erhard Metz

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„Frobenius – Die Kunst des Forschens“ im Museum Giersch

2019, April 1.

Prähistorische Felsbilder – wahre Prachtstücke der Kunstgeschichte

Von Hans-Bernd Heier

Das „Frobenius-Institut für kulturanthropologische Forschung“ an der Goethe-Universität Frankfurt besitzt die weltweit bedeutendste Sammlung an Nachzeichnungen prähistorischer Felsbildkunst und einen faszinierenden ethnographischen Bildbestand an Zeichnungen, Werken in Öl sowie Fotografien. Dieser Bilderschatz stammt von Zeichnerinnen und Zeichnern, die den Institutsgründer, den Völkerkundler Leo Frobenius, auf seinen Expeditionen nach Afrika, Indonesien, Südamerika, Australien sowie Nord- und Südeuropa begleiteten.

Elisabeth Mannsfeld: Elenantilopen und langgliedrige Menschen, nach einer Felsmalerei auf Southeys Hoek Farm, Harrismith Region, Südafrika, 1928–1930, Bleistift, Aquarell auf Papier, 60 x 50,5 cm; © Frobenius-Institut 

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Eva Hesses Zeichnungen im Museum Wiesbaden

2019, März 23.

Ästhetische Arbeiten von sinnlicher Ausstrahlung – Shootingstar der Avantgarde

Von Hans-Bernd Heier

Eva Hesse zählt zu den bedeutendsten avantgardistischen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Die experimentierfreudige Künstlerin hat ein Gesamtwerk von einzigartiger Ästhetik und Sensibilität hinterlassen. „Ihre Arbeiten, vor allem ihre Skulpturen, entsprachen dem Lebensgefühl einer Generation, die zum Ende der 1960er-Jahre die etablierten gesellschaftlichen Normen zu durchbrechen versuchten“, erläutert Jörg Daur, stellvertretender Direktor des Museums Wiesbaden und Kurator der sehenswerten Schau.

Der Ausstellungsflyer

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Wiederentdeckt: Der Künstler Erich Franke im Kunstraum Bernusstraße

2019, März 17.

Erich Franke (1911-2008) – Zeitwende

Theater und Malerei im Strudel geschichtlicher Wenden

Von Petra Kammann

Erich Franke entwickelte unter dem Einfluss der Kunstströmungen der 1920er und 30er Jahre schon früh abstrakte Arbeiten unterschiedlichster Techniken. Das vielfältige Werk des über sieben Jahrzehnte schaffenden Künstlers entfaltete sich vor dem Hintergrund der historischen Phasen und ihrer Wenden. Dem Einfluss modern denkender Lehrer sowie der weltoffenen und künstlerischen Prägung durch seine Familie und Wegbegleiter ist es wohl zu verdanken, dass Erich Franke die abgeschnittenen künstlerischen Fäden wieder aufnehmen konnte. Der mit dem verstorbenen Künstler befreundete Wegbegleiter Thilo Herrmann, der seinen Nachlass verwaltet, präsentiert eine Auswahl der Arbeiten im Kunstraum Bernusstraße.

Experimentelles Bild von Erich Franke: Siegellack mit Draht auf Farbe. Dieses Werk wurde wohl parallel zu Henzes Uraufführung 1949 in Heidelberg gezeigt; © Thilo Herrmann

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Städelschule: Rundgang 2019 – eine Nachlese (3)

2019, März 8.

Malerei, Zeichnung, Verwandtes

Von Erhard Metz

Medienübergreifendes Arbeiten – wie wir noch sehen werden, gilt dies auch für die Malerei, aber wir beginnen erst einmal klassisch mit Öl auf Leinwand und der vielversprechenden Künstlerin-Studentin Sara Rossi.

Sara Rossi
(li.) Mountains/Childhood, 2018, Oil on canvas, 150 x 150 cm
(re.) Untitled, 2019, Oil on canvas, 150 x 130 cm

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Gerd Winter – Farbfelder

2019, März 6.

Ein Beitrag der Ausstellungskuratorin Brigitta Amalia Gonser über den Maler Gerd Winter

Gerd Winters künstlerisches Motto lautet, angelehnt an das Credo von Max Ernst „Ich finde nicht, ich suche …“, in Umkehrung der Aussage Pablo Picassos. Denn Winters Arbeitsweise beinhaltet das Tastende, erst einmal vorsichtig Formulierte, das Suchende, Vorläufige, das Offene. Ohne zu wissen, was unbedingt rauskommt, lässt er sich gerne überraschen. Doch das fertige Kunstwerk muss funktionieren und überzeugen.


Andante Comodo Mahler, 2005, Mischtechnik auf Leinwand, 100×120 cm

1951 in Groß-Gerau geboren, absolvierte Gerd Winter 1984, nach einem Studium der Kunstpädagogik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, sein Studium der Malerei an der Frankfurter Städelschule, bei Hermann Nitsch, Ernst Caramelle, Bernhard Jäger, Peter Klasen und Thomas Bayrle. Danach wurde ihm 1993 der Titel eines Meisterschülers der Städelschule verliehen. Seit 1995 ist er aktives Mitglied der Darmstädter Sezession. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis für Bildende Kunst des Landkreises Darmstadt-Dieburg und der Wilhelm-Loth-Preis der Stadt Darmstadt. Er lebt und arbeitet seit 1984  in Roßdorf bei Darmstadt.

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Martin Holzschuh: „Sein und Nichtsein“ in der Sachsenhäuser AusstellungsHalle

2019, Februar 25.

Im Spiegel der reinen Malerei

Von Erhard Metz

Es ist dieses unvergleichliche Rot, dieses ebenso unvergleichliche Blau, es ist das so bisher noch nicht gesehene Ineinander, Miteinander, Füreinander wie Gegeneinander dieser Farben. Es ist das Dunkel, die Düsternis, das eigentümlich verschattete Chiaroscuro dieser Malerei. Es ist deren immer wieder zum Grübeln veranlassende Unergründlichkeit. All dies ist es, das wir in der Vergangenheit im kleinen, mit Leinwänden zugestellten Atelier von Martin Holzschuh gesehen haben, das wir versucht haben zu begreifen und das sich uns doch im Faszinosum seiner Unerreichbarkeit entzog.

painting studio, Öl auf Leinwand, 170 x 150 cm

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„Nullpunkt der Orientierung. Fotografie als Verortung im Raum“ im Artfoyer der DZ-Bank

2019, Februar 23.

Spiel mit der Illusion – Augentäuschungen und Eroberungen des Raumes durch Fotografisches

Von Petra Kammann

Was sieht man oder was glaubt man zu sehen, wenn man Fotografie betrachtet?

Irritationen der Wahrnehmung. Ein erster Einblick in die neue Ausstellung im Artfoyer der DZ-Bank, Foto: Petra Kammann

„Nullpunkt der Orientierung. Fotografie als Verortung im Raum“. Die Ausstellung zu Raum, Skulptur und dritter Dimension der Fotografie im Art Foyer der DZ Bank Kunstsammlung zeigt rund 60 Arbeiten von 18 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, in denen Dreidimensionalität eine zentrale Rolle spielt…

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Kunstverein Familie Montez: Auf Steffen Merte folgt Wanda Pratschke

2019, Februar 22.

Steffen Merte „50 Shades of Stefart“ geht –
Wanda Pratschke „Form – Sinn – Sinnlichkeit“ kommt

Von Erhard Metz

Im Kunstverein Familie Montez geben sich die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler – wie man so sagt – gegenseitig die Türklinke in die Hand: Eine kleine, aber feine Ausstellung geht, eine andere feine, dann größere kommt.

Steffen Merte: „50 Shades of Stefart“ – Holzschnitte, Radierungen, Malerei und ein „Prototyp“

Steffen Merte, ein Beispiel für die Malerei: „Universum 2“

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Städelschule: Rundgang 2019 – eine Nachlese (1)

2019, Februar 19.

Unsterbliche Malerei

Von Erhard Metz

Zugegeben – wir halten die Malerei immer noch für die Königsdisziplin der bildenden – „der schönen“ – Künste, denn um die Bildhauerei ist es, zumindest in der quantitativen Betrachtung, so optimal nicht bestellt. Das mag an dem sehr viel schwerer handhabbaren künstlerischen Medium selbst liegen; man kann Bilder in die soundsovielte Etage ins Dachatelier tragen, mit dem Holz- oder Marmorblock gestaltet sich das schon ein bißchen schwieriger. Welcher Kunstliebhaber kann in seinem Wohnzimmer schon eine nach Raum verlangende Installation unterbringen; ein Videokunstwerk materialisiert sich letztlich in einem wenig ansehnlichen Monitor, von einer Performance mal ganz abgesehen. Und auch ein Privatverkauf ist ja schließlich immer noch eine attraktive Sache für Kunstschaffende.

Lydia Ericsson Wärn, Shields, 2018, Oil on canvas, 160 x 125 cm

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