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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Installation · Performance · Objektkunst

„And this is us. Junge Kunst aus Frankfurt“ im Frankfurter Kunstverein (1)

2019, April 16.

Von Erhard Metz

Dem Frankfurter Kunstverein gilt heute unsere zweifache Gratulation: die erste zur Verleihung des hoch angesehenen Binding-Kulturpreises 2019 im kommenden Juni an den bundesweit renommierten Verein, einen der ältesten seiner Art in Deutschland; die zweite der derzeit laufenden absolut sehenswerten Ausstellung „And this is us. Junge Kunst aus Frankfurt“.

Die acht austellenden Künstlerinnen und Künstler (v.l.): Bertrand Flanet, Viviana Abelson, Jonas Brinker, Catharina Szonn, Hanna-Maria Hammari, Wagehe Raufi, Christian Leicher und Max Geisler

Acht aktuelle künstlerische Positionen von acht Künstlerinnen und Künstlern gibt es zu sehen, der äußeren Form nach (beabsichtigt?) wohlausgewogen: vier Damen und vier Herren, von denen wiederum jeweils vier an der Städelschule und an der Hochschule für Gestaltung Offenbach HfG studierten bzw. noch studieren.

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Marielies-Hess-Kunstpreis an Marko Lehanka im Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster

2019, April 12.

Als Marielies-Hess-Kunstpreisträger 2019 zeigt der authentische Bildhauer und Installationskünstler Marko Lehanka (* 1961) bis zum 12. Mai  im Refektorium des Karmeliterklosters unter dem generischen Titel „Fundus“ eine für sein künstlerisches Schaffen repräsentative Ausstellung, organisiert von der Marielies-Hess-Stiftung in Kooperation mit dem Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main. Zu sehen sind teils kinetische Installationen, oder nennen wir sie eher künstlerische Environments,  und die neuesten Bildplanen seines Comics „Countryboy in Fränkytown“.

Laudatio von Brigitta Amalia Gonser

Gesamtansicht I, Marko Lehanka Ausstellung „Fundus“

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Franziska Kneidl und Heide Weidele im Kunstverein EBENE B1

2019, April 11.

Zwei Zaubermeisterinnen bereichern derzeit den Alltag vor den Türmen der Deutschen Bank

Von Erhard Metz

Preisfrage: Welche Frankfurter Institution für Kunstausstellungen verzeichnet das meiste Publikum: Städel Museum, Museum für Moderne Kunst oder Schirn Kunsthalle? Es sind die rund zwei Dutzend großen und kleinen Ausstellungsvitrinen in der westlichen und östlichen Ebene B1 der unterirdischen S-Bahnstation Taunusanlage! Wieviele Personen täglich zählt dieses Publikum: einhundert, fünfhundert, eintausend? Nun, es sind tausende. Und wie verhält es sich mit den Schließzeiten? Die Ausstellung ist von Montag bis Sonntag o Uhr bis 24 Uhr geöffnet.

Heide Weidele, „Meteorit, Herkunft vermutlich Pferdekopf-Nebel“

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ZONTA Art Contemporary Förderpreis 2018/2019 an Vera Palme

2019, April 5.

Von Erhard Metz

Zum sechsten Mal verlieh der ZONTA Club Frankfurt II Rhein-Main seinen mit 2400 Euro dotierten ZONTA Art Contemporary Förderpreis (ZAC); dieses Jahr ging die Auszeichnung unter der Schirmherrschaft von Stadträtin a.D. Elisabeth Haindl gemäß einem einstimmigen Beschluß der Entscheidenden Jury an die Frankfurter Künstlerin und Städelschulabsolventin Vera Palme.

Vera Palme am Tag der Preisverleihung, Foto: Erhard Metz

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Bunny Rogers: „Pectus excavatum“ im Museum für Moderne Kunst – Zollamt

2019, März 30.

Mythisch aufgeladener Ort

Von Erhard Metz

Allseits dunkel-schillernd getönte, verspiegelte Fensterscheiben verwehren den Einblick in das Innere des mit einem Adler und der Jahreszahl 1927 versehenen, von Werner Hebebrand im Stil einer bauhausnahen Reformarchitektur errichteten Gebäudes des ehemaligen Frankfurter Hauptzollamts.

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Marina Abramovics Musik-Projekt „Anders Hören“ für die Alte Oper Frankfurt

2019, März 28.

Drei Termine – eine Einheit?

Von Petra Kammann 

Marina Abramovic © Dusan Reljin/ Alte Oper

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Der Lyrik einen Resonanzraum geben – Der erste Frankfurter Festivalkongress „Fokus Lyrik“

2019, März 10.

„Wer A sagt…“ – Es kommt auf den ersten Schritt an und auf die, die folgen

Von Petra Kammann

Vom 7. bis 10. März fand in Frankfurt der große Festivalkongress „Fokus Lyrik“ statt. „Dass Frankfurt eine Stadt der Lyrik ist, würde man auf den ersten Blick nicht erwarten. Zwischen Hochhaustürmen der Banken und Kanzleien läuft der städtische Alltag im Eiltempo ab. Dabei bedarf die freie, spielerische Sprache der Poesie Zeit und Muße“, sagt die Kulturdezernentin der Mainmetropole. Aber kann nicht gerade ein solcher Ort, an dem überdies Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Milieus leben, ein Kraftquell poetischer Energien sein, an dem man zum Innehalten, genauen Hinschauen und zu neuem Atemholen animiert wird? Um solchen und ähnlichen Fragen nachzugehen, hat der Kongress mehr als 100 Akteure der Lyrikszene nach Frankfurt gelockt. Neben einem öffentlichen Programm fanden nicht-öffentliche Roundtables mit Autoren sowie Experten aus den Bereichen Übersetzung, Veranstaltung, Verlage, Buchhandel, Schule, Universität, Kritik, Zeitschriften statt. Da wurden zentrale Anliegen, Thesen und Forderungen in Sachen Lyrik formuliert.

Auftakt – Der schwedische Dichter Magnus William-Olsson öffnet den Brief mit der deutschen Übersetzung; Fotos: Petra Kammann

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Städelschule: Rundgang 2019 – eine Nachlese (3)

2019, März 8.

Malerei, Zeichnung, Verwandtes

Von Erhard Metz

Medienübergreifendes Arbeiten – wie wir noch sehen werden, gilt dies auch für die Malerei, aber wir beginnen erst einmal klassisch mit Öl auf Leinwand und der vielversprechenden Künstlerin-Studentin Sara Rossi.

Sara Rossi
(li.) Mountains/Childhood, 2018, Oil on canvas, 150 x 150 cm
(re.) Untitled, 2019, Oil on canvas, 150 x 130 cm

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Städelschule: Rundgang 2019 – eine Nachlese (2)

2019, März 4.

Skulptur und Installation

Von Erhard Metz

Medienübergreifendes Arbeiten in der bildenden Kunst gehört bereits seit langem zu den Prinzipien der Städelschule. Die Unterschiede zwischen Bildhauerei und Installation (und letztlich auch der Performance) lösen sich auf: Eine „Skulptur“, sogar Bilder können Teil einer raumgreifenden Installation sein, ein „Bild“ kann, wie noch zu sehen sein wird, aus einem skulpturalen Relief bestehen. Von Jahr zu Jahr ist es immer wieder spannend und faszinierend, die fortschreitende Entwicklung der jungen Studierenden zu beobachten.

Ella CB, Not titled yet, 2019, Dimensions variable

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„Nathalie Djurberg & Hans Berg. A Journey through mud and confusion with small glimpses of air“ in der Schirn

2019, März 3.

Karneval der Tiere

Von Petra Kammann

Carnevale  – Der Sehnsucht nach dem Anderssein, der Erholung vom ,ewigen‘ Ich  und der Vertreibung der bösen Geister folgt auch die Kunst… Die Schirn zeigt das Werk des Künstler-Duos Nathalie Djurberg & Hans Berg in großem Umfang.

Nathalie Djurberg & Hans Berg. A Journey through mud and confusion with small glimpses of air, Ausstellungsansicht, © Schirn Kunsthalle Frankfurt 2019, Foto: Norbert Miguletz

Gleich ob Karneval, Fasching, Fassenacht, Fasnet oder Fastnacht – egal wie das über die Stränge schlagende Kostümfest heißt: Die närrische Zeit wird nicht nur bei uns, sondern in vielen Teilen der Welt gefeiert. Warum nur? Weil sie einem Urbedürfnis entspricht. Menschen macht es Spaß, sich hinter einer Maske zu verstecken und sich zu verkleiden, gern auch in Tierfiguren. Die Kunst bringt die Motive an den Tag und macht sie greifbar…

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