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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Fotografie · Video · Film

Ray 2018 – Künstlergespräche – Artist talks „Extreme Bodies“

2018, Mai 24.

Es ist in vollem Gange, das überwältigende Ray-Festival 2018 in der Rhein-Main-Region: RAY 2018 präsentiert zum dritten Mal herausragende zeitgenössische Positionen der Fotografie. Und das an über zehn Standorten in Frankfurt und in der Region Rhein-Main. Der Themenschwerpunkt von RAY 2018 lautet „EXTREME“ und wurde von fünf Kuratorinnen und Kuratoren beteiligter Institutionen und Sammlungen für Fotografie gemeinsam in Kooperation mit über 15 Partnerinstitutionen und Sammlungen der Region entwickelt. Soviel lässt sich sagen: RAY 2018 wird vor dem Hintergrund ihrer gesellschaftlichen Bedeutung eine facettenreiche Auseinandersetzung mit der Fotografie werden. Verfolgen Sie das aktuelle Geschehen. Wir berichten später ausführlich.

Eröffnet wurde RAY 2018 erstmalig mit einem viertägigen Festivalauftakt: Vom 24. bis 27. Mai 2018 sind Fotobegeisterte, Fachbesucherinnen und -besucher sowie Künstlerinnen und Künstler geladen, sich nicht nur zum Medium Fotografie auszutauschen, sondern auch mit dem diesjährigen Triennale-Thema EXTREME zu beschäftigen, das uns alle in der ein oder anderen Form betrifft.

Festival-Zentrum ist das MMK3, Foto: Petra Kammann

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„Wildlife“: Fotoarbeiten von Sandra Mann in der Stadtgalerie Bad Soden

2018, Mai 17.

Kooperation mit den ZONTA Clubs Bad Soden-Kronberg und Frankfurt II Rhein-Main

Von Erhard Metz

Es erscheint unüblich, einer Ausstellung sozusagen postum eine Betrachtung zu widmen. Dass wir es dennoch tun und obendrein eine fast schon unziemliche Verspätung in Kauf nehmen, mag einer Rechtfertigung bedürfen, die wir hier gerne liefern: Es sind natürlich das Œuvre der Künstlerin Sandra Mann zum einen, zum anderen ihr Engagement für eine lebenswerte Umwelt (und damit Welt schlechthin) sowie ihre Unterstützung der weltweiten ZONTA-Philosophie. Ziel von ZONTA – als Nicht-Regierungsorganisation (NGO) mit seit ihrer Gründung im Jahr 1945 konsultativem Status bei der UNO – ist es, Kontakte zwischen Frauen verschiedener Nationen und generell die internationale Verständigung zu fördern sowie die staatsbürgerlichen, sozialen und kulturellen Aufgaben zu stärken und sich für deren Erfüllung einzusetzen.

Finissage mit (v.l.): Silke Wolter, Präsidentin ZONTA Club Bad Soden-Kronberg, Sandra Mann und Kerstin Walter, Preis ZONTA Art Contemporary, ZONTA Club Frankfurt II Rhein-Main; Foto: Tom Kauth Weiterlesen

Triennalen 2018 an der Küste (1): Kunst- und Architektur in Brügge

2018, Mai 14.

Brügge: Liquid City, eine flüchtige Stadt, die Zukunft erfahrbar macht

Von Petra Kammann

Bereits zum zweiten Mal wird 2018 von Anfang Mai bis Mitte September die Brügger Innenstadt, Heimat altflämischer Meister wie Jan van Eyck, Hans Memling und Rogier von der Weyden, von einem zeitgenössischen Kunstparcours durchzogen. In der Altstadt der Weltkulturerbestadt werden auf der Triennale Brügge 2018 unter dem Thema „liquid city – Flüchtige Stadt“ 15 Installationen von Kunstschaffenden und Architekten aus verschiedenen Teilen der Welt im öffentlichen Stadtraum präsentiert. Themen wie die Zukunft der Städte und ihr kreatives Potenzial, Klimawandel und Migration, zeitgemäße Formen des Zusammenlebens stellen theoretische, praktische sowie ästhetische Herausforderungen dar. Die Triennale nimmt die Stadt zum Ausgangspunkt und lässt anerkannte Künstler und Architekten auf die historischen Voraussetzungen Antworten geben, gewissermaßen als Motor für die Erneuerung der Stadt.

Frischer Blick auf Brügge in Nähe der Coupure – eine Installation des spanischen Architekturbüros selgascano, Foto: Petra Kammann

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Lumières D’Afriques – Afrika leuchtet. In Darmstadt

2018, Mai 1.

Ausstellung im Haus von EUMETSAT, der Europäischen Organisation für meteorologische Satelliten, in Darmstadt

Lumières d’Afriques – eine sowohl künstlerische als auch sozial-politisch wichtige Schau mit 54 afrikanischen Künstlern

Text und Fotos Renate Feyerbacher

von links: Nyaba Leon Ouedraogo „Generation C, /Burkina Faso // Helen Nabukenya Uganda, Gastineau Massamba  République du Kongo „673 A“

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Publikumsmagnet für Nachtschwärmer – Die lange Nacht der Museen 2018 in Frankfurt und Offenbach

2018, April 30.

Atemberaubender Kunstgenuss für alle Sinne

Alle Jahre wieder…

Wenn sich am 5. Mai die Nacht über die Stadt senkt, öffnen sich in über 40 Kulturstätten in Frankfurt und Offenbach die Tore zur NACHT DER MUSEEN 2018. Ein paar Tipps fürs nächste Wochenende

50 Jahre 68er: Happenings, Jazz & Minirock im Museum Giersch der Goethe-Universität – Die Schau „Freiraum der Kunst“ erinnert an die legendäre Studiogalerie auf dem Campus Bockenheim

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Samstag am Main – Klänge sehen – Farben riechen

2018, April 26.

Mit allen fünf Sinnen in sechs Frankfurter Museen

Hören, riechen, sehen, schmecken, tasten – am kommenden Samstag, 28. April, erkunden Familien sechs Frankfurter Häuser mit allen Sinnen: Duftende Cremes, geräuschvolle Murmeln und vieles mehr warten auf Neugierige…

Nacht der Museen, Enten auf dem Main, © Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main

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Gerhard Richters Frühwerk in Wiesbaden

2018, April 5.

Irritationen und Scheinobjektivität – Schönheit als optische Täuschung

Von Petra Kammann

Gerhard Richter, Foto: Petra Kammann

In der Sammlung des Museums Wiesbaden befinden sich derzeit nicht nur sechs frühe Arbeiten Gerhard Richters aus den Jahren 1964 bis 1968. Das Museum Wiesbaden war 1966 auch eine der ersten Ausstellungsorte der Schlüsselfigur der Malerei des 20. Jahrhunderts: Gerhard Richter.

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Mein BERLINALE-Tagebuch von der 68. Berlinale 2018

2018, März 27.

 

Text und Fotos: Renate Feyerbacher

Ohne Akkreditierung bei der Berlinale ist es mühsam, Karten für die Filme zu ergattern. Es ist vor allen Dingen schwierig, aufgrund weniger Informationen den richtigen Film auszusuchen. Drei Tage vor Beginn des Festivals sitzen wir also Punkt 10 Uhr am Computer. Das Pokerspiel beginnt. Karten für Filme wie „Transit“ nach dem Roman von Anna Seghers des deutschen Regisseurs Christian Petzold oder „3 Tage in Quiberon“ über ein Fotoshooting von Romy Schneider der in Berlin geborenen deutsch-französisch-iranischen Regisseurin Emily Atef sind gar nicht zu bekommen.

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Lichtkunst im AtelierFrankfurt: Beitrag zur Luminale 2018 (4)

2018, März 23.

Von Erhard Metz

Fünf Tage Luminale im AtelierFrankfurt, Lichtkunst dort fast im gesamten Erdgeschoß – damit setzt das größte Atelier- und Ausstellungshaus in Hessen seinen eigenen Akzent im diesjährigen Luminale-Geschehen. Sieben Positionen greifen wir aus dem Lichtspektakel heraus – „spectaculum“ hier übersetzt mit Begriffen wie „Aufsehenerregendes“, „Augenweide“.

Diese „Augenweide“ beginnt bereits im Hof des stattlichen, Künsten und Kreativität gewidmeten Gebäudes: mit „L’a nuit m’appelle“, einer eben „spektakulären“ Fassaden-Projektion von Matthieu Cretté, begleitet (ab 19 Uhr) von der Performance „Frankfurt Travelling“ von Edwin Schäfer und Matthieu Cretté.

Die sich stets verändernde Projektion – im Bild beispielsweise erkennen wir unschwer ein menschliches Gesicht – bespielt die linke Fassade des Innenhofs mit arabesken Zeichen und Chiffren und bezieht auch das Torhaus mit ein. Wir gehen davon aus, dass die Inszenierung auch die hier und dort zur Akzentuierung erleuchteten Fenster einschließt als Teil der künstlerischen Gesamtkonzeption. Malerisch die kontrastierende, durch geöffnete Fenster sichtbare Einrichtung der Zimmer im Torhaus mit links und rechts jeweils einer Deckenlampe im teils hell, teils spärlich erleuchteten Raum. Ein gelungener Auftakt, der den Appetit auf Lichtkunst auch im Inneren des Künstlerhauses weckt.

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Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis … Fotografien von Paulina Heiligenthal

2018, März 18.

Von Erhard Metz

Wir betrachten eine Serie von farbigen Photographien (wir verwenden eingangs bewußt diese ältere Schreibweise) der Fotokünstlerin Paulina Heiligenthal. Warum? Serien von Farbfotografien sehen wir überall. Warum also gerade diese? Weil diese „Lichtmalerei“ – phos, Licht; graphein, malen, zeichnen – der „Lichtmalerin“ uns sehen, uns auf die Abbilder einer irdische Welt blicken und uns dabei erahnen lässt, was wir durch unser Sehen nicht zu ergründen vermögen. Denn:

„Alles Vergängliche
ist nur ein Gleichnis …“

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