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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Bildende Künste

Städelrundgang 2019 – „Oven Light“ von Tala Madani in der Frankfurter Ausstellungshalle Portikus

2019, Februar 18.

Befremdlich-Hintergründiges Spiel mit Licht und Schatten 

von Petra Kammann

Blick aus der oberen Etage in den Ausstellungsraum: Komposition aus Fernsehapparaten und Gemälden Tala Madanis; Alle Fotos: Petra Kammann

Die magische Wirkung der Gestaltungskraft von Licht erlebt man beim Rundgang der Städelschule in diesen sonnigen Spätwintertagen ganz besonders im minimalistischen inneren White Cube des kleinen roten Hauses an der Alten Brücke, im Portikus, einem ihrer essentiellen Bestandteile für Ausstellungen von Nachwuchskünstlern. Dort ist auch über das Ende des Rundgangs hinaus die erste institutionelle Einzelausstellung der 1981 in Teheran geborenen und in Los Angeles lebenden Künstlerin Tala Madani unter dem Titel „Oven light“ zu sehen.

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Städelschule: Rundgang 2019 – Rundgangpreise mit Besuch der Ministerin

2019, Februar 17.

Von Erhard Metz

Es ist der Höhepunkt der Eröffnungsveranstaltung zum jährlichen Rundgang durch die Hochschule für bildende Künste – Städelschule: die Verleihung der Rundgangpreise. Sie stand in diesem Jahr unter einem besonderen Stern: Angela Dorn, seit dem 18. Januar 2019 Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, wohnte den Feierlichkeiten bei, die dieses Jahr in der Dependance der Schule in der Frankfurter Daimlerstraße stattfand. Mit ihrem als Reverenz an die vielen aus dem Ausland kommenden Studierenden in englischer Sprache engagiert vorgetragenen Grußwort eroberte sie die Herzen der Studentinnen und Studenten wie auch der zahlreichen Gäste im Sturm.

Angela Dorn, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, und Rektor Professor Philippe Pirotte beim Eröffnungsrundgang in der Städelschule – Daimlerstraße

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Rundgang Städelschule 2019: Neue Welten und Architektur, die über das Bauen von Häusern hinausgeht

2019, Februar 16.

Architektur ist nur ein kleiner Teil der Ausbildung in der Städelschule. Trotzdem ist die Vielfalt da.

Von Petra Kammann

„1 square mile City“  Eine Quadratmeile Stadt – Das unter der Leitung des Stiftungsprofessors Peter Trummer entstandene eindrucksvolle Holzmodell steht im 1. Obergeschoss des Haupthauses der Städelschule, Alle Fotos: Petra Kammann 

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Städelschule: Rundgang 2019

2019, Februar 15.

Die Hundejahre sind vorbei

Von Erhard Metz

Das Lichtkunstwerk von Professor Michael Krebber hängt zwar schon seit einigen Jahren im Rektorat, seit Jahresbeginn aber gewinnt es eine besondere aktuelle Bedeutung: Die „Hochschule für bildende Künste – Städelschule“ – so ihr neuer, leicht modifizierter Name – gehört nun offiziell zum Kreis der Hochschulen des Landes Hessen (FeuilletonFrankfurt berichtete). Vorbei ist es seitdem mit der früheren, von Jahr zu Jahr prekärer gewordenen finanziellen Situation. Seit langem notwendige Investitionen in die materielle Infrastruktur und die Fakultät mit ihren Klassen konnten begonnen und können nunmehr weitergeführt werden.

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„Antanas Sutkus. Fotografien“ in den Rüsselsheimer Opelvillen

2019, Februar 12.

Emphatische Abbilder des schlichten Alltags und visionäre Fotografien – so „als ob die Vorahnung einer Flutwelle in der Luft hängt“   

Bekannt wurde er bei uns zunächst mit seinen Aufnahmen von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir. Heute zählt der 1939 in Kluoniškiai, Kaunas, Litauen, geborene Antanas Sutkus zu den großen humanistischen Fotografen der Welt, denn es sind fast ausschließlich Menschen, die ihn als Motiv interessieren. Geduldig beschäftigt er sich mit denjenigen, denen er begegnet und die er völlig unverstellt in die Kamera blicken lässt. Eine sehenswerte Ausstellung in den Rüsselsheimer Opelvillen zeugt davon.

Von Petra Kammann

Ausstellungsflyer; Foto: Petra Kammann

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Der Concept Store der Höchster Porzellan-Manufaktur von 1746 in der neuen Frankfurter Altstadt ist eröffnet

2019, Februar 8.

Von Höchster Qualität: Das Rad – es dreht sich wieder

von Petra Kammann

„Es wird weiter in Höchst produziert werden, und es konnten alle Arbeitsplätze erhalten werden“, hieß es bei der Insolvenzverwaltung im vergangenen Sommer, war doch die zweitälteste Porzellanmanufaktur Deutschlands in Konkurs gegangen und hatte am Rad gedreht. Ein Investor aus Taiwan hatte die marode gewordene Firma in Höchst samt der noch übrig gebliebenden Belegschaft mit 13 Angestellten übernommen.

Die Sultanine, eine typisch historische Figur, steht Modell neben zeitgenössischen Kreationen und Sondereditionen, alle Fotos: Petra Kammann

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Holger Wüst und Alexandra Duwe im Kunstverein Familie Montez

2019, Februar 7.

Der alte Marx ist unkaputtbar

Von Erhard Metz

Holger Wüst und Alexandra Duwe lassen es im Kunstverein Familie Montez in einer konzeptuellen wie sinnlichen Doppelausstellung richtig krachen – dafür bürgen bereits die Ausstellungstitel: „»… gegen die ganze ökonomische Scheiße.«“ bei Holger Wüst und „Why not actually be really progressive and just shut up?“ bei Alexandra Duwe.

↑ Holger Wüst, „»… gegen die ganze ökonomische Scheiße.«“, Fotomontage (Ausschnitt)
↓ Alexandra Duwe, „Why not actually be really progressive and just shut up?“, Installation

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Die Ausstellung „Moderne am Main 1919–1933“ im Museum Angewandte Kunst

2019, Februar 4.

Frankfurt zwischen 1925 und 1932: Bauhausparallele, Großstadtutopie und vernetzte Moderne

Anlässlich des 100jährigen Bauhaus-Jubiläums hat inzwischen die erste von drei Ausstellungen zum Neuen Frankfurt begonnen. Das Museum Angewandte Kunst zeigt die „Moderne am Main“ mit Möbeln, Schriften, Mode, Musik, Film und Fotografie. Und sie visualisiert auch das riesige Netzwerk der Menschen, die an der Neugestaltung Frankfurts beteiligt waren.

Von Petra Kammann

Hereinspaziert in die „Moderne am Main“, Foto: Petra Kammann 

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Hommage an Wanda Pratschke

2019, Februar 3.

Zwei Ausstellungen zum 80. Geburtstag der großen Frankfurter Bildhauerin

Von Erhard Metz

Große Ereignisse pflegen ihren Schatten voraus zu werfen: Zum 80. Geburtstag der Grande Dame der Frankfurter Bildhauerei erwarten zwei Jubiläumsausstellungen – in der Galerie Hanna Bekker vom Rath und im Kunstverein Familie Montez – ein skulpturale Kunst schätzendes Publikum weit über Frankfurt und Rhein-Main hinaus.

Wanda Pratschke im Atelier in Arbeitskleidung mit ihrem jüngsten Geschöpf – noch als Gipsmodell mit Anzeichnungen

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FRANKFURTER ERKLÄRUNG DER „VIELEN“

2019, Februar 2.

Ein deutliches Signal für Weltoffenheit  –  Politisch sehr korrekt

„Die Vielen“ vor dem Historischen Museum stehen für die kulturelle Vielfalt in der Stadt. Foto: Petra Kammann

Als Gastgeber begrüßt Jan Gerchow, Direktor des Historischen Museums, die „Vielen“, 56 Vertreter*innen der Frankfurter Kulturszene, im Sonnemann-Saal des Historischen Museums und bezieht sich dabei auf Leopold Sonnemann, der Radikaldemokrat gewesen sei.

Die Frankfurter Erklärung, in der u.a. auf die demokratischen Traditionen der Stadt eingegangen wird, ist Teil einer deutschlandweiten Kampagne „Die Vielen“. Zeitgleich folgen danach Kulturschaffende und Forscher in 14 anderen Städten dem Beispiel, das Berlin, Hamburg, Dresden und Nordrhein-Westfalen bereits im November gegeben haben. In Frankfurt haben sämtliche großen Frankfurter Museen, Theater, Konzert- und Literaturveranstalter, dazu etliche freie Theatergruppen, kunstwissenschaftliche Einrichtungen, Bildungsstätten und kleinere Initiativen die Erklärung solidarisch unterzeichnet und damit auch ihre Zusammenarbeit für die Zukunft bekundet.

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