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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Bildende Künste

„Tizian und die Renaissance in Venedig“ im Städel – schon jetzt mehr als 100.000 Besucher

2019, April 21.

Mehr Tizian gab’s nie hierzulande 

Die große Sonderausstellung „Tizian und die Renaissance in Venedig“ ist der erwartete Publikumsrenner: Mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher haben bereits die überragende Schau des „Superstars des 16. Jahrhunderts“ mit über 100 Meisterwerken der venezianischen Malerei im Städel Museum der Renaissance gesehen.

von Hans-Bernd Heier 

Renaissance zu Ostern: Tizian lockt ins Frankfurter Städel; Alle Fotos: Petra Kammann

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„And this is us. Junge Kunst aus Frankfurt“ im Frankfurter Kunstverein (1)

2019, April 16.

Von Erhard Metz

Dem Frankfurter Kunstverein gilt heute unsere zweifache Gratulation: die erste zur Verleihung des hoch angesehenen Binding-Kulturpreises 2019 im kommenden Juni an den bundesweit renommierten Verein, einen der ältesten seiner Art in Deutschland; die zweite der derzeit laufenden absolut sehenswerten Ausstellung „And this is us. Junge Kunst aus Frankfurt“.

Die acht austellenden Künstlerinnen und Künstler (v.l.): Bertrand Flanet, Viviana Abelson, Jonas Brinker, Catharina Szonn, Hanna-Maria Hammari, Wagehe Raufi, Christian Leicher und Max Geisler

Acht aktuelle künstlerische Positionen von acht Künstlerinnen und Künstlern gibt es zu sehen, der äußeren Form nach (beabsichtigt?) wohlausgewogen: vier Damen und vier Herren, von denen wiederum jeweils vier an der Städelschule und an der Hochschule für Gestaltung Offenbach HfG studierten bzw. noch studieren.

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Aus aktuellem Anlass: Notre-Dame de Paris – Ein Drama…

2019, April 16.

Es war einmal… ein friedlicher Wintermorgen am Seineufer – Notre-Dame noch intakt
Foto: Petra Kammann

Dieses Bild werden wir lange nicht mehr sehen. In der Pariser Kathedrale Notre-Dame ist ein verheerender Brand ausgebrochen. Der Vierlingsturm stürzte ein, ebenso der Dachstuhl über dem Kirchenschiff. Die beiden charakteristischen Türme scheinen gerettet. Doch die Schäden sind gewaltig, auch wenn die Struktur von Notre-Dame, das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt, gerettet scheint.

Wir sind zutiefst bestürzt und trauern mit Frankreich um den unwiederbringlichen Verlust dieses Schatzes europäischer Kultur…

Aber „FLUCTUAT NEC MERGITUR“. „Sie schwankt, doch geht sie nicht unter“. Wir freuen uns über die weltweite Solidarität, Spendenbereitschaft und den Willen zum Wiederaufbau.

Die Redaktion von FeuilletonFrankfurt

https://sharingheritage.de/aktuelles/deutsches-nationalkomitee-fuer-denkmalschutz-dnk-bestuerzt-ueber-grossbrand-in-notre-dame/

 

 

Marielies-Hess-Kunstpreis an Marko Lehanka im Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster

2019, April 12.

Als Marielies-Hess-Kunstpreisträger 2019 zeigt der authentische Bildhauer und Installationskünstler Marko Lehanka (* 1961) bis zum 12. Mai  im Refektorium des Karmeliterklosters unter dem generischen Titel „Fundus“ eine für sein künstlerisches Schaffen repräsentative Ausstellung, organisiert von der Marielies-Hess-Stiftung in Kooperation mit dem Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main. Zu sehen sind teils kinetische Installationen, oder nennen wir sie eher künstlerische Environments,  und die neuesten Bildplanen seines Comics „Countryboy in Fränkytown“.

Laudatio von Brigitta Amalia Gonser

Gesamtansicht I, Marko Lehanka Ausstellung „Fundus“

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Franziska Kneidl und Heide Weidele im Kunstverein EBENE B1

2019, April 11.

Zwei Zaubermeisterinnen bereichern derzeit den Alltag vor den Türmen der Deutschen Bank

Von Erhard Metz

Preisfrage: Welche Frankfurter Institution für Kunstausstellungen verzeichnet das meiste Publikum: Städel Museum, Museum für Moderne Kunst oder Schirn Kunsthalle? Es sind die rund zwei Dutzend großen und kleinen Ausstellungsvitrinen in der westlichen und östlichen Ebene B1 der unterirdischen S-Bahnstation Taunusanlage! Wieviele Personen täglich zählt dieses Publikum: einhundert, fünfhundert, eintausend? Nun, es sind tausende. Und wie verhält es sich mit den Schließzeiten? Die Ausstellung ist von Montag bis Sonntag o Uhr bis 24 Uhr geöffnet.

Heide Weidele, „Meteorit, Herkunft vermutlich Pferdekopf-Nebel“

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goEast – Festival des mittel-und osteuropäischen Films in Wiesbaden

2019, April 9.

Brückenschlag zwischen Ost und West und zwischen den Generationen

von Renate Feyerbacher

Festival-Leiterin Heleen Gerritsen, Foto: Renate Feyerbacher

Am Mittwoch, den 10. April 2019, beginnt zum 19. Mal das bedeutende Festival des mittel- und osteuropäischen Films in Wiesbaden.

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„White Wedding“ – hochkarätige Elfenbeinkunst dauerhaft im Liebieghaus

2019, April 6.

Von Hans-Bernd Heier

Über 200 kostbare Elfenbeinskulpturen aus dem Besitz von Reiner Winkler – Der Erwerb der legendären Kollektion Reiner Winkler ist ein grandioser Zuwachs für die Liebieghaus Skulpturensammlung.

Joachim Henne „Die drei Parzen“, um 1670

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ZONTA Art Contemporary Förderpreis 2018/2019 an Vera Palme

2019, April 5.

Von Erhard Metz

Zum sechsten Mal verlieh der ZONTA Club Frankfurt II Rhein-Main seinen mit 2400 Euro dotierten ZONTA Art Contemporary Förderpreis (ZAC); dieses Jahr ging die Auszeichnung unter der Schirmherrschaft von Stadträtin a.D. Elisabeth Haindl gemäß einem einstimmigen Beschluß der Entscheidenden Jury an die Frankfurter Künstlerin und Städelschulabsolventin Vera Palme.

Vera Palme am Tag der Preisverleihung, Foto: Erhard Metz

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„Frobenius – Die Kunst des Forschens“ im Museum Giersch

2019, April 1.

Prähistorische Felsbilder – wahre Prachtstücke der Kunstgeschichte

Von Hans-Bernd Heier

Das „Frobenius-Institut für kulturanthropologische Forschung“ an der Goethe-Universität Frankfurt besitzt die weltweit bedeutendste Sammlung an Nachzeichnungen prähistorischer Felsbildkunst und einen faszinierenden ethnographischen Bildbestand an Zeichnungen, Werken in Öl sowie Fotografien. Dieser Bilderschatz stammt von Zeichnerinnen und Zeichnern, die den Institutsgründer, den Völkerkundler Leo Frobenius, auf seinen Expeditionen nach Afrika, Indonesien, Südamerika, Australien sowie Nord- und Südeuropa begleiteten.

Elisabeth Mannsfeld: Elenantilopen und langgliedrige Menschen, nach einer Felsmalerei auf Southeys Hoek Farm, Harrismith Region, Südafrika, 1928–1930, Bleistift, Aquarell auf Papier, 60 x 50,5 cm; © Frobenius-Institut 

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Bunny Rogers: „Pectus excavatum“ im Museum für Moderne Kunst – Zollamt

2019, März 30.

Mythisch aufgeladener Ort

Von Erhard Metz

Allseits dunkel-schillernd getönte, verspiegelte Fensterscheiben verwehren den Einblick in das Innere des mit einem Adler und der Jahreszahl 1927 versehenen, von Werner Hebebrand im Stil einer bauhausnahen Reformarchitektur errichteten Gebäudes des ehemaligen Frankfurter Hauptzollamts.

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