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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Autorinnen und Autoren

DER LITERATUR KALENDER 2020. Vom Glück & Leid des Seins

2019, November 27.

Allwöchentlicher Spaziergang durch die Literaturgeschichte

Eine „Anthologie der Weltliteratur an der Wand“

        

   

Wie bereiten wir uns auf das neue Jahr vor? Die Vorsätze sind das Eine, das Ankommen in der Realität das Andere. Das Thema Glück & Leid wird uns daher zweifellos auch im kommenden Jahr beschäftigen. Diesen Themas hat sich diesmal die so erfahrene wie belesene Kalender-Herausgeberin Elisabeth Raabe angenommen und Zitate aus der Vielfalt weltweit literarischen Schaffens ins Blickfeld gerückt. Sie führt uns in Text und Bild über Zeiten und Grenzen hinweg, sowohl bekannte als auch unbekannte AutorInnen im wahrsten Wortsinn vor Augen.

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„Eines langen Tages Reise in die Nacht“ von Eugene O’Neill

2019, November 22.

Der belgische Regisseur Luk Perceval, bekannt vom Schauspiel Frankfurt, inszenierte diesmal am Schauspiel Köln.

Von Simone Hamm

Eines langen Tages Reise in die Nacht von Eugene O’Neill, Regie: Luk Perceval
Foto v.l.n.r: Maria Shulga, Seán McDonagh, André Jung, Astrid Meyerfeldt und Nikolay Sidorenko, Foto: Krafft Angerer/ Schauspiel Köln

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„Grotesk“- Das Ende der Welt als Zusammenhang

2019, November 14.

Ein „falsches Zugleich“

Reflexionen des Frankfurter Autors Peter Christian Hall über das Groteske. Von römischen Ausgrabungen über Max Klinger bis hin zu Paul Clean. Eine Buchbesprechung von Alf Mayer

Tanz der Gerippe von Michael Wolgemut – Schedel’sche Weltchronik

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Deutsche Grenzerfahrungen: Lucas Vogelsang, Joachim Król – Was wollen die denn hier?

2019, November 9.

Ausgesprochen persönlich

Dreißig Jahre, nachdem sich die deutsch-deutsche Grenze auflöste und die Mauer fiel, begegneten sich Ost- und West-Deutsche unter neuen Bedingungen. „Was wollen die denn hier“ ist ein abwechslungsreiches Road-Movie zum Nachhören, das einen anderen Blick auf die jüngere deutsche Vergangenheit wirft.

Ein Hörbuchtipp von Petra Kammann

Hörbuchcover

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Eine mutige deutsch-deutsche Verlagsgeschichte – 30 Jahre Ch. Links Verlag

2019, November 6.

Aus eigener Kraft

Vor 30 Jahren löste sich die deutsch-deutsche Grenze auf, die Mauer bröckelte und fiel. Ost- und West-Deutsche begegneten einander unter neuen Bedingungen. Der Rest ist Geschichte, bestens bekannt aus einzelnen Biographien… Eine besondere Wendegeschichte: Der ehemalige Ost-Berliner Verlagslektor Christoph Links hatte gleich nach dem Mauerfall eine Lizenz für einen Sachbuch-Verlag beantragt. Im Interview mit Petra Kammann, die auf der ersten Leipziger Buchmesse nach der Maueröffnung auf ihn aufmerksam wurde, schildert der unternehmerisch urbegabte Verleger die organisatorischen Klippen und die programmatische Entwicklung seines Verlags.

Der Verleger Dr. Christoph Links bei der Eröffnung der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, Foto: Petra Kammann

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30 Jahre  Hessischer Film- und Kinopreis

2019, November 1.

Leidenschaft für Film und Kino

von Renate Feyerbacher

Vor wenigen Tagen wurde in Frankfurt der Hessische Film- und Kinopreis 2019 verliehen – zum 30. Mal. Würde die Gala in der Alten Oper ohne Probleme gelingen? Diese Frage hatte sich vorher gestellt, nachdem viele Filmemacher gedroht hatten, mit HessenFilm nicht mehr zusammen arbeiten zu wollen, Jury-Mitglieder hatten mit Rücktritt gedroht und Mitarbeiter distanzierten sich. Ein Imageschaden für HessenFilm und seine Filmwirtschaft wäre die Folge gewesen. Der Grund der Drohungen: der Geschäftsführer von HessenFilm hatte sich in ‚freundschaftlicher‘ Atmosphäre mit einem führenden Vertreter der AfD zum politischen Gespräch getroffen. Der Aufsichtsrat von HessenFilm und Medien GmbH, unter Leitung der Vorsitzenden, Kunst- und Kultur-Ministerin Angela Dorn, hat sich einstimmig vom Geschäftsführer getrennt und einen kommissarischen Leiter bestellt.

Hessischer Film- und Kinopreis 2019 in der Alten Oper in Frankfurt am Main am 18.10.19Foto: Markus Nass

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Friedenspreis für den Fotografen Sebastião Salgado

2019, Oktober 23.

Eine Geschichte von Liebe und Finsternis

Ein Novum. Sebastião Salgado wurde als erster Fotograf mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet, einer, der die Augen vor dem Elend der Welt nicht verschließt, der aber auch die Schönheit der Schöpfung preist. Die Laudatio hielt der Filmemacher Wim Wenders. Die Verleihung des diesjährigen Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in der Frankfurter Paulskirche kann als ein Höhepunkt der Frankfurter Buchmesse gelten. Soviel Emotion war nie…

von Petra Kammann

Der brasilianische Fotograf und Friedenspreisträger Sebastião Salgado, Fotos: Petra Kammann

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Barbara Klemm – Die Foto-Chronistin und Künstlerin

2019, Oktober 22.

Deutschland, die Welt und die Kunst

Die Fotos von Barbara Klemm – einer menschenfreundlich zugewandten Frau – haben Geschichte und Geschichten vermittelt und sich wie Ikonen der Zeitgeschichte in unser Gedächtnis eingegraben. Ihre Aufnahmen machte sie vor allem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen feiert. Dabei hat sie sich nie der Arroganz der Macht ergeben, obwohl sie einflussreichen Polit-Größen, internationalen Künstlern und Schriftstellern begegnet ist. Auch den einfachen Menschen und deren Nöten, die sie in ebenso eindrucksvolle Bilder bannt, gilt ihre Empathie. Und gleich wo: Für den richtigen Moment hat die große Fotografin stets ebenso einen sechsten Sinn bewiesen wie auch für die perfekte Bildkomposition. Petra Kammann interviewte die Fotokünstlerin, deren neues Buch zur Buchmesse unter dem Titel „Zeiten Bilder“ (Schirmer & Mosel) erschienen ist.

Die Fotokünstlerin Barbara Klemm, Foto: Petra Kammann

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Trauer um Monika Schoeller –  Verlegerin des 1886 von Samuel Fischer gegründeten S. Fischer Verlages

2019, Oktober 21.

Ein Verlust für die Frankfurter Zivilgesellschaft

Monika Schoeller, Verlegerin des 1886 von Samuel Fischer gegründeten S. Fischer Verlages, aus dessen Tagesgeschäft sie sich zwar 2002 zurückgezogen hatte, jedoch weiterhin Verlegerin und Mitglied der Geschäftsführung blieb, ist nach kurzer schwerer Krankheit am 17. Oktober 2019 in Filderstadt bei Stuttgart im Alter von 80 Jahren gestorben. 1974 wurde sie Verlegerin des S. Fischer Verlags in Frankfurt am Main. Gemeinsam mit ihrem Bruder Stefan von Holtzbrinck war sie dann Gesellschafterin der Holtzbrinck Publishing Group, Verlegerin der S. Fischer Verlage in Frankfurt am Main und Gründerin der S. Fischer Stiftung in Berlin. Für den vorbildlichen Umgang mit ihrem verlegerischen Erbe und ihr vielfältiges Engagement auf dem Gebiet der Literatur war sie noch im vergangenen November mit der Maecenas-Ehrung des Arbeitskreises selbständiger Kultur-Institute (AsKI) bei einer sehr würdigen Feier im Frankfurter Goethe-Haus ausgezeichnet worden…

Freies Deutsches Hochstift – Mäzenin Sylvia von Metzler gratuliert Monika Schoeller zum Maecenas-Preis, Foto: Petra Kammann

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Bewegende Momente einer Buchmessenwoche

2019, Oktober 19.

Rück- und Augen-Blicke

Eine kleine Auswahl von Petra Kammann

Fulminanter Auftakt: Die Verleihung des Deutschen Buchpreises mit einem politischen Appell

Der fabelhafte Roman „Herkunft“ von Sasa Stanicic bekommt den ersten Preis. In seiner emotionalen Dankesrede kritisiert der 1978 in Višegrad geborene Autor Peter Handkes Serbienbild scharf und löst damit eine neue und nachhaltige politische Grundsatzdebatte über den Nobelpreis und die Beurteilung von Literatur aus

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