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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Atelierhäuser und freie Szene

Gisela Webers Jubiläumsausstellung „Zeichen“ in der AusstellungsHalle 1A, Schulstraße

2019, August 21.

Einzeln oder in Gruppen zusammengefasst, nennt die Künstlerin Gisela Weber ihre Marmorstelen „Zeichen“, die durch die Bedeckung der Sockel mit organischem Material wie aus dem Boden zu brechen scheinen..

Impressionen von Peter Danzeisen

Magisch, Gisela Webers „schwebende“ Stäbe, Foto: Sabine Löw; Werke © VG Bild-Kunst, Bonn

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Der Verlag der Autoren – seit 50 Jahren in Frankfurt

2019, August 8.

Ein Verlag, der den Autoren gehört. Und ein Lesefest aus „Fundus“ im Schauspiel Frankfurt.

von Renate Feyerbacher (Text und Fotos)

Karlheinz Braun und Wim Wenders nach der Gala

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Lesenswert: 100 Jahre Bauhaus und keine Ende… Teil 2 – Frauen am Bauhaus

2019, April 30.

Starke Pionierinnen

Lesetipps von Petra Kammann

Gleich ob Walter Gropius, Paul Klee, Wassily Kandinsky oder Ludwig Mies van der Rohe, es waren vor allem die männlichen Vertreter, die mit ihren Werken und künstlerischen Leistungen in die Annalen der Geschichte des Bauhauses eingingen. Dabei waren schon am Weimarer Bauhaus  84 Frauen und nur 79 Männer immatrikuliert, denn 1919 hatten Frauen in Deutschland neben dem Wahlrecht auch die Lehrbefähigung erlangt. Dennoch wurden die vielen großartigen Bauhaus-Frauen, die als Studentinnen, Lehrerinnen und Meisterinnen, Künstlerinnen und Designerinnen, als Architektinnen, Keramikerinnen, Möbelgestalterinnen, Modedesignerinnen und Fotografinnen das Bauhaus-Design maßgeblich prägten und wesentlich dazu beitrugen, dass das Bauhaus-Design im 20. Jahrhundert die ganze Welt eroberte, weniger beachtet. Dass sie auf Dauer nicht in Vergessenheit geraten, dafür sorgen ein paar Bücher, die an diese tüchtigen Frauen erinnern.

Die Textildesignerin Michiko Yamawaki kam aus Japan ans Bauhaus, Studentenausweis von „Mityiko“ Yamawaki. © Nachlass Michiko Yamawaki in: „Frauen am Bauhaus“, Verlag Knesebeck

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Hommage an Erhard Metz zu seinem 75. Geburtstag

2019, April 29.

1944, das Geburtsjahr von Erhard Metz, fällt in den 2. Teilzyklus des 77. Zyklus des chinesischen Kalenders. Im chinesischen Horoskop begann im Jahr 1944 das Jahr des Holz-Affen. Daher sei hier ein kleiner tierischer Einstieg erlaubt…

Auf das Wohl von Erhard Metz stößt Petra Kammann im Namen der Redaktion an

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Wanda Pratschke: „Große Frau – ein Fels“

2019, März 14.

Zwei Einzelausstellungen zum 80. Geburtstag der Künstlerin in der Galerie Hanna Bekker vom Rath und im Kunstverein Familie Montez

Von Erhard Metz

Große Frau – ein Fels, 2017/2018, Bronze schwarz patiniert, 165 x 105 x 105 cm

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Rundgang Städelschule 2019: Neue Welten und Architektur, die über das Bauen von Häusern hinausgeht

2019, Februar 16.

Architektur ist nur ein kleiner Teil der Ausbildung in der Städelschule. Trotzdem ist die Vielfalt da.

Von Petra Kammann

„1 square mile City“  Eine Quadratmeile Stadt – Das unter der Leitung des Stiftungsprofessors Peter Trummer entstandene eindrucksvolle Holzmodell steht im 1. Obergeschoss des Haupthauses der Städelschule, Alle Fotos: Petra Kammann 

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FRANKFURTER ERKLÄRUNG DER „VIELEN“

2019, Februar 2.

Ein deutliches Signal für Weltoffenheit  –  Politisch sehr korrekt

„Die Vielen“ vor dem Historischen Museum stehen für die kulturelle Vielfalt in der Stadt. Foto: Petra Kammann

Als Gastgeber begrüßt Jan Gerchow, Direktor des Historischen Museums, die „Vielen“, 56 Vertreter*innen der Frankfurter Kulturszene, im Sonnemann-Saal des Historischen Museums und bezieht sich dabei auf Leopold Sonnemann, der Radikaldemokrat gewesen sei.

Die Frankfurter Erklärung, in der u.a. auf die demokratischen Traditionen der Stadt eingegangen wird, ist Teil einer deutschlandweiten Kampagne „Die Vielen“. Zeitgleich folgen danach Kulturschaffende und Forscher in 14 anderen Städten dem Beispiel, das Berlin, Hamburg, Dresden und Nordrhein-Westfalen bereits im November gegeben haben. In Frankfurt haben sämtliche großen Frankfurter Museen, Theater, Konzert- und Literaturveranstalter, dazu etliche freie Theatergruppen, kunstwissenschaftliche Einrichtungen, Bildungsstätten und kleinere Initiativen die Erklärung solidarisch unterzeichnet und damit auch ihre Zusammenarbeit für die Zukunft bekundet.

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„Mercedes 121“: Abschied vom „OST>STERN“ mit einer Gruppenausstellung (1)

2018, November 29.

Von Erhard Metz

Ein Stern verlischt: Erst war es der Mercedes-Stern – genauer die Frankfurt-Offenbacher Mercedes-Benz-Niederlassung – die die Hanauer Landstraße verließ und sich mit neuen Nobelbauten an der Kaiserleipromenade ansiedelte. In der verlassenen Liegenschaft zog im März 2018 alsbald ein neuer Stern auf: Der „OST>STERN“, eine „Pop-up Event Location“, die mit Hilfe städtischer Förderungen, Mieten, Kooperationen, Industriepartnern, Gastronomiebetrieben, Events und Märkten ein wenn auch temporäres, so doch überaus vielgestaltiges Angebot an vor allem kulturellen Aktivitäten wie zum Beispiel Kunstausstellungen realisierte. Mit der Ausstellung „Mercedes 121“, deren Titel der Hausnummer des weitläufigen Gebäude- und Hallenensembles Referenz erweist und die ihre Pforten am 15. Dezember 2018 schließt, versinkt nun dieser zweite Stern hinter dem Horizont, um Platz zu machen für Abrissbagger und anschließende Neubauten. Initiator, Gründer und Kurator dieser spektakulären Einrichtung ist Awi Wiesel, Arzt am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin in Mainz, Chef der Frankfurter Qitoya GmbH und Kunsthändler, unterstützt von der Projektmanagerin, Kulturbeauftragten, Künstlerin und Kuratorin Setareh Alipour.

Abschiedsstimmung – die Herren Mercedes-Cabrio-Fahrer haben sich schon mal den Strick um den Hals gelegt: Fassadenmalerei, nicht zur Ausstellung gehörig, auf dem ehemaligen Betriebsgelände

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Quinceañera – 15 Jahre Eulengasse und was sie zusammenbringt

2018, November 4.

Die Eulengasse, der kleine feine Kunstverein in Bornheim, die Plattform für Künstler und Interessierte, mit den unterschiedlichsten Sichtweisen auf zeitgenössische Kunst und Kultur, feierte sein 15-jähriges Jubiläum mit einer adäquaten Ausstellung. Es lebe die Offenheit!

FeuilletonFrankfurt gratuliert ganz herzlich.

Harald Etzemüller und Vládimir Combre de Sena neben der Plastik von Brigitte Kottwitz in der Jubiläumsausstellung, Fotos: Petra Kammann

Es ist eine Theaterbühne geworden mit mäandernden Wegen und unterschiedlichen experimentellen „Selbstporträts“ der „Eulengassen-Persönlichkeiten“ verschiedener Generationen. Der „Hummelhaufen der Künstler“ war zur „Quinceañera“, zum „Fünfzehnjährigen“, angeschrieben worden, um einen Beitrag für die diesjährige Jubiläumsausstellung im Ausstellungsraum in der Seckbacher Landstr. 16 zu leisten. Von 48 Künstlern haben 39 (s.u.) etwas beigesteuert: Bilder, Zeichnungen, Fotografien, Objekte, Collagen, Plastiken, ein Video. Thema, Medium und Material standen dabei jedem frei. Aufgrund der räumlichen Verhältnisse im ehemaligen Bornheimer Ladenlokal war ein Kubikmeter Raum für jeden der Künstler reserviert worden.

Von Petra Kammann

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DAS NEUE FRANKFURT – Die Moderne am Main feiert sich im Bauhausjahr 2019 in drei Museen

2018, Oktober 29.


Die Baustelle der Moderne:
Lebens- und Gestaltungsmodule der Weimarer Republik

Von Petra Kammann

Unter dem Namen „Das Neue Frankfurt“ wurde zu Beginn der 1920er Jahre in Frankfurt ein beispielloses Programm ins Leben gerufen, das weit über die Grenzen der Stadt wahrgenommen wurde, denn in der neugegründeten Weimarer Republik ging es nicht nur um eine bauliche, sondern um eine von Grund auf kulturelle Erneuerung. In Frankfurt entstand ein dem Bauhaus gleichwertiges, weltbekanntes Zentrum der Avantgarde und die Stadt entwickelte sich zu einem Vorzeigemodell der modernen Großstadt. Zum Bauhausjahr 2019 widmen sich Anfang 2019 daher gleich drei städtische Frankfurter Museen den verschiedenen Aspekten des legendären Großstadtprojekts in Sonderausstellungen: das Museum Angewandte Kunst, das Deutsche Architekturmuseum und das Historische Museum Frankfurt. Und das in diesem Jahr gegründete Forum Neues Frankfurt in der Römerstadt bringt die Mitwirkenden miteinander ins Gespräch und bietet ein Begleitprogramm rund um „Das Neue Frankfurt“ an.

Die von Hans und Grete Leistikow gestaltete Zeitschrift verbreitete die Ideen des „Neuen Frankfurt“ auch international

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