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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Architektur und Städtebau

Exemplarisch. Beste deutsche Architektur, vom DAM preisgekrönt und ausgestellt

2019, April 3.

Von Uwe Kammann

Es ist beeindruckend, was das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in kurzen Abständen auf die Beine stellt. Derzeit sind drei Ausstellungen parallel zu sehen. Ganz neu eine zu den Bauten des Neuen Frankfurt, schon seit letztem Herbst jene zur teilrekonstruierten neuen Altstadt zwischen Dom und Römer, und seit einem Monat jene, welche die Bauten der Endrunde zum diesjährigen DAM-Preis für Architektur in Deutschland zeigt. 22 Bauten wählte die Jury aus einer ersten Nominierungsliste aus, welche vom DAM selbst aufgestellt wird, wobei inzwischen auch Vorschläge aus den Architektenkammern berücksichtigt werden können.


Sanierung und Umbau Kulturpalast Dresden (Konzertsaal, Kabarettsaal, Bibliothek).Wettbewerb 2019 – 1. Preis, Entwurf: Meinhard von Gerkan und Stephan Schütz mit Nicolas PomränkeFoto: Christian Gahl / gmp Architekten 

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„NEUER MENSCH, NEUE WOHNUNG. Die Bauten des Neuen Frankfurt 1925 – 1933“ im Deutschen Architekturmuseum (DAM)

2019, März 25.

Pionierarbeit auf verschiedenen Gebieten

Von Petra Kammann

Das „Neue Frankfurt“, die Hochburg der Moderne, hatte in den 1920er Jahren ein beispielhaftes Wohnungs- und Städtebauprogramm von internationaler Ausstrahlung aufgelegt. Eine Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum (DAM) zeigt anlässlich des Bauhaus-Jubiläums und als Teil einer gemeinsamen Initiative von drei Frankfurter Museen und dem Forum Neues Frankfurt Bauten, Pläne, Modelle, dokumentarische Fotos, und sie gibt auch Anregungen wie man in Zukunft in der ständig wachsenden Mainmetropole bezahlbaren Wohnraum schaffen könnte.

Siedlung Niederrad (Zickzackhausen) – Reihenhauszeilen in der Donnersbergstraße, 1926 Foto: Hermann Collischonn, ©: ernst-may-gesellschaft e.V., Nachlass Rudloff, Inv. 06.05.02 

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Jugendstil und Art Deco in Brüssel beim BANAD Festival

2019, März 22.

Von Simone Hamm

Privatleute öffnen Ihre Häuser für architekturinteressierte Touristen. Das „Brussels Art Nouveau & Art Deco“ Festival ist noch bis zum 31. März 2019 eine einzigartige Gelegenheit, neben Führungen durch meist nicht öffentlich zugängliche Gebäude, Vorträgen, Veranstaltungen, Familienaktivitäten und einer Antiquitätenbörse, neue Orte zu entdecken, die zu den Juwelen zweier Brüsseler Baustile gehören. 

Art-Nouveau-Treppenhaus des Hotel Tassel: © EB

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Rundgang Städelschule 2019: Neue Welten und Architektur, die über das Bauen von Häusern hinausgeht

2019, Februar 16.

Architektur ist nur ein kleiner Teil der Ausbildung in der Städelschule. Trotzdem ist die Vielfalt da.

Von Petra Kammann

„1 square mile City“  Eine Quadratmeile Stadt – Das unter der Leitung des Stiftungsprofessors Peter Trummer entstandene eindrucksvolle Holzmodell steht im 1. Obergeschoss des Haupthauses der Städelschule, Alle Fotos: Petra Kammann 

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Die Ausstellung „Moderne am Main 1919–1933“ im Museum Angewandte Kunst

2019, Februar 4.

Frankfurt zwischen 1925 und 1932: Bauhausparallele, Großstadtutopie und vernetzte Moderne

Anlässlich des 100jährigen Bauhaus-Jubiläums hat inzwischen die erste von drei Ausstellungen zum Neuen Frankfurt begonnen. Das Museum Angewandte Kunst zeigt die „Moderne am Main“ mit Möbeln, Schriften, Mode, Musik, Film und Fotografie. Und sie visualisiert auch das riesige Netzwerk der Menschen, die an der Neugestaltung Frankfurts beteiligt waren.

Von Petra Kammann

Hereinspaziert in die „Moderne am Main“, Foto: Petra Kammann 

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FRANKFURTER ERKLÄRUNG DER „VIELEN“

2019, Februar 2.

Ein deutliches Signal für Weltoffenheit  –  Politisch sehr korrekt

„Die Vielen“ vor dem Historischen Museum stehen für die kulturelle Vielfalt in der Stadt. Foto: Petra Kammann

Als Gastgeber begrüßt Jan Gerchow, Direktor des Historischen Museums, die „Vielen“, 56 Vertreter*innen der Frankfurter Kulturszene, im Sonnemann-Saal des Historischen Museums und bezieht sich dabei auf Leopold Sonnemann, der Radikaldemokrat gewesen sei.

Die Frankfurter Erklärung, in der u.a. auf die demokratischen Traditionen der Stadt eingegangen wird, ist Teil einer deutschlandweiten Kampagne „Die Vielen“. Zeitgleich folgen danach Kulturschaffende und Forscher in 14 anderen Städten dem Beispiel, das Berlin, Hamburg, Dresden und Nordrhein-Westfalen bereits im November gegeben haben. In Frankfurt haben sämtliche großen Frankfurter Museen, Theater, Konzert- und Literaturveranstalter, dazu etliche freie Theatergruppen, kunstwissenschaftliche Einrichtungen, Bildungsstätten und kleinere Initiativen die Erklärung solidarisch unterzeichnet und damit auch ihre Zusammenarbeit für die Zukunft bekundet.

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Drei aktuelle Bücher zu Architektur und Städtebau und zur Altstadt

2019, Januar 10.

Modelle, Theorien, Debatten – und die Summe

Von Uwe Kammann

Unbestritten das architektonische und städtebauliche Thema des vergangenen Jahres: die Frankfurter Altstadt. Genauer gesagt: die Rekonstruktion – 15 mal getreu dem früheren Original, 20 mal als schöpferischer Nachbau – eines kleineren Teils dieses früher für die Stadt so charakteristischen Areals, das im Krieg fast vollständig vernichtet wurde.

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Frankfurts Braubachstraße – weltläufig, lässig und cool

2018, Dezember 15.

Die Mischung macht’s

Wie erlebt Dagmar Priepke, Leiterin der Galerie Heussenstamm, ihre Straße?

Ein Plädoyer

Das Museum für Moderne Kunst im Zollamt – schräg gegenüber vom Haupthaus;
Alle Fotos: Petra Kammann

Wer die Frankfurter neue Altstadt besuchen will, muss durch die Braubachstraße oder diese zumindest überqueren. Sie ist gewissermaßen die Hauptader zum neuen Frankfurter Herzen – der Altstadt. Und dieser 300 m lange Straßenzug über dem Brau-Bach ist derzeit das Weltläufigste, das Spannendste – eben die hipsten 300 Meter in Frankfurt. Hier lässt sich ausgezeichnet beobachten, was alles miteinander geht und wie hervorragend sich das verbindet: Kunst, Genuss und Leben.

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Tag der offenen Synagogen in Frankfurt – Die Westend-Synagoge

2018, November 18.

Liberales und orthodoxes Judentum in der Westend-Synagoge vereint

Die imposante Architektur von Franz Roeckle mit dem kuppelüberwölbten Zentralbau im ägyptisch-assyrischen Stil, entstanden zwischen 1908 und 1910 für die liberalen Juden Frankfurts, wurde wundersamerweise, wenn auch schwer beschädigt, so doch als einzige unter den vier Frankfurter Synagogen nicht komplett zerstört, weder durch die Pogromnacht 1938 noch durch die Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs. Vermutlich stellten die angrenzenden Häuser eine Art Schutz dar. Als es nach Kriegsende noch etwa 150 Überlebende gab, während vor 1933 um die 33 000 Juden hier lebten, fand schon zwischen 1948 und 1950 der Wiederaufbau statt – mit den Architekten Max Kemper und Werner Hebebrand und in Zusammenarbeit mit dem aus Ernst Mays Zeiten noch bekannten Gestalter Hans Leistikow … Von 1988 bis 1994 begann die künstlerische Neugestaltung des Inneren der Synagoge durch den Architekten Henryk Isenberg. In der Jüdischen Gemeinde kommen heute, nachdem 2001 die Ultraorthodoxen in die Räumlichkeiten des ehemaligen Trausaals für ihr Talmudseminar „Jewischa Gedolah“ gezogen sind und seit 2006 die „Egalitären Minjan“, seit 2009 von der Rabbinerin Elisa Klapheck geführt, den Raum der ehemaligen Wochentags-Synagoge als Standort einnahmen, treffen im Westend sowohl orthodoxe, ultraorthodoxe als auch liberale Juden zusammen.

Heute ist die Synagoge ein Haus des Gebets, ein Haus des Lernens und ein Haus der Versammlung. Fotografische Einblicke

von Petra Kammann

Niedriger Portalbau, durch den der Gläubige über einen Vorhof mit Brunnen ins Innere der Westend-Synagoge gelangt; Alle Fotos: Petra Kammann

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Open House im Jüdischen Museum Frankfurt – Impressionen von der Baustelle

2018, November 11.

The glory and the mystery. Erinnerungen und Übergänge zwischen Unterwegssein und Ankommen. Und ein neuer Ein- und Zugang zwischen Stuck und Sichtbeton. 

Foto-Ansichten von Petra Kammann

Hier geht’s lang…

Verbundene Gebäude aus unterschiedlichen Epochen

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