home

FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Alle Artikel zu Deutsches Architekturmuseum (DAM)

Samstag am Main – Klänge sehen – Farben riechen

2018, April 26.

Mit allen fünf Sinnen in sechs Frankfurter Museen

Hören, riechen, sehen, schmecken, tasten – am kommenden Samstag, 28. April, erkunden Familien sechs Frankfurter Häuser mit allen Sinnen: Duftende Cremes, geräuschvolle Murmeln und vieles mehr warten auf Neugierige…

Nacht der Museen, Enten auf dem Main, © Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main

Weiterlesen

GROSSE OPER – VIEL THEATER? Diskussion um die Städtischen Bühnen Frankfurt

2018, März 24.

Frankfurter Bühnen-Träume: präsentiert und diskutiert

Sehenswerte Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum – produktive Podien

Von Uwe Kammann

Alle, die wissen wollen, wie es mit der Theaterdoppelanlage – so das Bürokratendeutsch – in Frankfurt weitergehen soll, haben seit dem Wochenende einen Pflichttermin: die Ausstellung „Große Oper – viel Theater?“. Hierfür hat das Deutsche Architekturmuseum (DAM) neben dem im Mittelpunkt präsentierten Frankfurter Haus achtzehn Theater-, Oper- und Konzerthäuser in Europa mit Fotos und Schaubildern ausgewählt, die als Beispiele dienen können, wenn es um die Frage geht: Wie können solche Bauten heute aussehen, wie lassen sich bestehende Einrichtungen sanieren, welche Akzente können sie in der Stadtentwicklung und im Stadtgefüge setzen?

DAM: Andrea Jürges, Stellvertretende Leiterin des Architekturmuseums und neben Yorck Förster Kuratorin der Ausstellung „Große Oper – viel Theater? Bühnenbauten im europäischen Vergleich“, Foto: Petra Kammann

Weiterlesen

SCHÖN UND GUT? FRANKFURT – EINE STADT FÜR ALLE?

2018, März 1.

Ein Interview mit Mike Josef, dem Planungsdezernenten der Stadt Frankfurt

Interview: Uwe Kammann
Fotos: Petra und Uwe Kammann

Seit Mitte 2016 im Amt: Mike Josef

Uwe Kammann: Hat sich Ihr Blick auf Frankfurt geändert, seit Sie dieses Amt angetreten haben? Wenn ja: In welcher Hinsicht, in welcher Form?

Mike Josef: Es ist hier unheimlich viel in Bewegung. Ich bekomme noch viel intensiver mit, welche Dynamik in der Stadt steckt; auch, wieviel Geld hier im Umlauf ist.

Weiterlesen

DAM-Architekturpreis 2018: An der Spitze geht es ums Mitmachen der Genossenschaftler

2018, Februar 7.

Das große Spektrum

DAM PREIS 2018 – Die 25 besten Bauten in/aus Deutschland Eine Ausstellung des Deutschen Arichtekturmuseums bis zum 6. Mai 2018

Von Uwe Kammann

WagnisART, München, Architektur bogevischs buero mit SHAG Schindler Hable Architekten, Fotograf: Julia Knop 

An Architekturpreisen mangelt es nicht, weder in Deutschland noch international. Wer die Liste durchgeht, sieht schnell: Nicht wenige dieser Auszeichnungen sind an spezielle Interessen gebunden. Seien es solche der einschlägigen Industrie, seien es solche des Berufsstandes selbst, der – ganz den föderalen Strukturen hierzulande folgend – in Verbänden und Kammern organisiert ist. Und der an der Spitze den großen BDA-Preis vergibt, sprich: Damit zeichnet der Bund Deutscher Architekten herausragende Persönlichkeiten für ihre Leistungen in Architektur und Städtebau aus.

Weiterlesen

Das Forum Neues Frankfurt – Eröffnung eines Hotspots in der Hadrianstraße 5

2018, Februar 6.

Bauen und Schauen für Alle

Altes Neues Frankfurt – Ein historischer Schritt in die Zukunft

Wenn 2019 das „Bauhaus-Jahr“ beginnt, wird Frankfurt seine Stärken mit einer ähnlichen Tradition ausspielen, denn die Mainmetropole hat ästhetisch durchaus Adäquates zum Bauhaus zu bieten. „Das neue Frankfurt“, das Stadtplanungsprogramm zwischen 1925 und 1930, dessen Ziel es vor allem war, die Lebensbedingungen vieler Menschen zu verbessern, umfasste alle Bereiche der städtischen Gestaltung. In der Hadrianstraße 5 in der Römerstadt entstand nun ein neuer Raum, das „Forum Neues Frankfurt“, das von den Mitgliedern der ernst-may-gesellschaft am 5. Februar 2018 als neue Anlaufstelle eröffnet wurde. Quer durch die Bevölkerungsschichten sollen hier Menschen angelockt werden, die sich für das ganzheitlich angelegte Gesamtkonzept moderner Städteplanung mit Licht, Luft und Grün interessieren.

Von Petra Kammann

Die neuen Räume des Forum Frankfurt im ehemaligen Ladenlokal  in der Hadrianstraße 5, in der Römerstadt

Weiterlesen

SOS BRUTALISMUS – Rettet die Betonmonster! im Deutschen Architektur Museum in Frankfurt

2017, Dezember 4.

Bedroht? Bedrohlich!

Eine grandiose Ausstellung zur Architekturphase des Brutalismus
im Deutschen Architekturmuseum 

Von Uwe Kammann

Für viele ein Vorbild: das Kloster La Tourette von Le Corbusier 

SOS Brutalismus. Die Organisatoren einer hervorragenden Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum haben den Titel sicher eindimensional gewählt. Denn im Untertitel heißt es: „Rettet die Betonmonster!“, Ausrufezeichen inklusive. Dabei kann man das SOS auch anders lesen, als Warnung vor großer Gefahr, so wie im berühmten Film „SOS Eisberg“ aus den 30er Jahren.

Weiterlesen

Wie soll Frankfurt aussehen?

2017, November 23.

Podien zum Städtebau in der Mainmetropole

Von Uwe Kammann

„Welche Architektur trifft des Menschen Kern?“ – Eine schöne Frage, sicher auch eine zeitlose. Das Kuratorium Kulturelles Frankfurt, eine Tochter der Polytechnischen Gesellschaft, fächerte sie in ihrer Einladung zu einem Streitgespräch auf. Welche Gestaltung für Gebäude und Stadtquartiere sei nachhaltig, welcher architektonische und städtebauliche Entwurf werde auch Jahrzehnte nach der Realisierung noch geschätzt werden?

Jeder versteht etwas Anderes unter dem Leben in der Stadt…

Weiterlesen

Bjarke Ingels Group im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt am Main

2016, Dezember 3.

Spielerisch innovativ

HOT TO COLD: In der Ausstellung von BIG (Bjarke Ingels Group) im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt geht es um den Einfluss des Klimas auf die Architektur rund um den Globus. Die Architektengruppe agiert global und hat Niederlassungen in Kopenhagen, London und New York. Bei der Umsetzung ihrer Projekte erforscht ein Zusammenschluss von Architekten, Designern und Experten aus den Bereichen Architektur und Innen-Architektur, Städte- und Landschaftsplanung, Produktdesign, Forschung und Entwicklung die örtlichen Gegebenheiten und Interessen, um – orientiert an Klimazonen – zu neuartigen architektonischen Lösungen zu gelangen. Ein Bericht von

Petra Kammann

In der Regel sind heutige Großstädte gebaute und historisch gewachsene Gebilde mit geringen Freiflächen. Die Klimazonen, in denen sie liegen, haben sowohl die Baumaterialien als auch ihren Baustil bestimmt. Heute sind Architekten in den Städten von etlichen Vorgaben und Auflagen umstellt. Wo kann da die Aufgabe des Architekten beginnen? Und wie kann er dabei noch seinen ganz spezifischen Stil entwickeln? Für den dänischen 42-jährigen Architekten Bjarke Ingels und Gründer der Kopenhagener Architektengruppe BIG, der am liebsten alle glücklich machen möchte, lautet eine der Überzeugungen: „Architektur ist mehr als das Entwerfen hübscher Fassaden oder eindrucksvoller Skulpturen. Sie ist die Gestaltung von Menschen geschaffener Ökosysteme, in denen wir nicht nur die Wege der Menschen, sondern auch die der Ressourcen durch unsere Städte und Bauten lenken müssen.“ Der Architekt, der auch gerne Comiczeichner geworden wäre, erlegt sich keine Denktabus auf, empfindet Vorgaben nicht als Zwang, er sieht die Sache positiv und pragmatisch, weswegen er sich von einem Kürzel leiten lässt, das er selbst erfunden hat: YIM: „Yes Is More“.

cid_2cc4577f-88e5-425e-8e4f-f3277ac77105speedport_w_921v_1_39_000-600

DAM-Direktor Peter Cachola Schmal im Gespräch mit Kai-Uwe Bergmann, Partner von BIG (Bjarke Ingels Group) Weiterlesen

Der Internationale Hochhaus-Preis 2016 und innovative Entwicklungen im Hochhausbau

2016, November 12.

Neue Hochhausikone gegen die Langeweile

Der Preis bezieht sich auf Architekten und Bauherren, deren Gebäude mindestens 100 Meter hoch sind und die in den vergangenen zwei Jahren fertiggestellt wurden. Gewinner des diesjährigen Hochhauspreises ist das Wohnhochhaus „VIA 57 West“ in New York. Dessen dänischer Architekt Bjarke Ingels (BIG) und sein New Yorker Investor Douglas Durst nahmen den vom Deutschen Architekturmuseum, der DEKA-Bank und der Stadt Frankfurt am Main gestifteten Preis von 50.000 Euro in der Paulskirche entgegen. Er wird alle zwei Jahre verliehen, in diesem Jahr zum siebten Mal. Ein Beitrag von

Petra Kammann

Ein Hochhaus soll das sein? Schaut man sich im Frankfurter Architekturmuseum (DAM) das Modell des VIA 57 West von Bjarke Ingels an, so denkt man eigentlich nicht an ein Hochhaus, sondern eher an eine Pyramide, die aus der Symmetrie gerutscht ist, oder an ein Segelschiff, das am westlichen Rand von Midtown Manhattan vorbeisegelt. Man reibt sich die Augen. Fast schwebend und so poetisch wie utopisch wirkt dieses unwirklich helle Gebilde vor der New Yorker Skyline. Das eher quer als hoch liegende Gebäude hat in diesem Jahr doch tatsächlich den Internationalen Hochhaus-Preis gewonnen!

cid_89ea5803-4644-4162-8ed9-3b6232a3e5afspeedport_w_921v_1_39_000-b600

Im Gespräch: Matthias Danne, Deka-Bank, Architekt Bjarke Ingels (BIG) und Douglas Durst (Durst Organization) Weiterlesen

Flämische und niederländische Architektur im Deutschen Architekturmuseum (DAM)

2016, Oktober 20.

Maatwerk oder auf Deutsch: Maßarbeit

Von Petra Kammann

Als kürzlich der künstlerische Leiter und bekannte belgische Kinderbuchautor Bart Moeyart das Schwerpunktthema „Flandern & die Niederlande“, welche vor 25 Jahren schon einmal Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse waren, vorstellte, sagte er: „Es gibt neue Namen, neue Menschen, eine neue Dynamik. Es ist wie das Meer, das Flandern und die Niederlande teilen: Alles ist in Bewegung, es liegen neue Schätze am Strand“. Und dies trifft nicht allein auf das Motto „Das ist, was wir teilen“ zu, sondern auch auf die jüngste Architekturentwicklung in den nordwestlichen Nachbarländern. Sie verbindet die Horizontalität der Landschaft am Meer, die gemeinsame Sprache und in manchem eben auch die Formensprache miteinander.

rr-b-600

Maßarbeit“ für die „Neuen Schätze am Strand“ – Blick in die Ausstellung „Maatwerk“ im Frankfurter Architekturmuseum, inszeniert von Marius Grootveld und Jantje Engels von Veldwer Architecten, Antwerpen (s.u.)

p1-670

(li.) Kuratorin Sofie de Caigny vom Centrum Vlaamse Architectuur archieven/Vlaams Architectuurinstituut (VAi) Weiterlesen