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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Archiv für November, 2019

„Gold und Ruhm – Geschenke für die Ewigkeit“ in Basel

2019, November 13.

Alles echtes Gold das glänzt…

Des Kaisers goldene Gaben

Von Petra Kammann

2019 begeht das Basler Münster ein großes Jubiläum: Der vom ottonischen Kaiser Heinrich II. geförderte Neubau der romanischen Bischofskirche, das Heinrichs-Münster, feiert sein 1000-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums sind in einer vom Historischen Museum Basel konzipierten und kuratierten Ausstellung spektakuläre Kirchenschätze zu bestaunen: „Gold & Ruhm – Geschenke für die Ewigkeit“.

Die goldene Altartafel aus dem Basler Münsterschatz, Bamberg (?), vor 1019 © RMN-Grand Palais (Musée de Cluny – musée national du Moyen Âge)/Michel Urtado. 

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Abschreckendes Beispiel auch für Frankfurt: Museum der Moderne in Berlin

2019, November 12.

Frankfurt sollte beim Wunsch nach einem ‚Demokratie-Zentrum’ keine Scheuklappen anlegen

Von Uwe Kammann

Geld spielt bei öffentlichen Bauten, namentlich unter dem Etikett Kultur, anscheinend keine Rolle. Eine Milliarde soll die Sanierung des stattlichen Opernhauses in Stuttgart kosten, rund 400 Millionen eine geplante neue Konzerthalle in München; rund 450 Millionen die Sanierung des dort bestehenden Kulturzentrums Gasteig (das bereits einen großen Konzertsaal beherbergt); auf geschätzte 700 Millionen Euro wurde zuletzt die Sanierung der Frankfurter Doppelbühne für Oper und Schauspiel beziffert.

DAM-Direktor Peter Cachola Schmal und Frankfurts OB Peter Feldmann vor dem Modell der Paulskirche, Foto: Petra Kammann

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Emil Mangelsdorff und Corinna Danzer: eine Jazz-Beziehung

2019, November 12.

Zum 202. Mal ein Konzert der Jazz-Legende im Holzhausenschlösschen

Von Uwe Kammann

v.l.n.r.: Bob Degen, Emil Mangelsdorff, Jean-Philippe Wadle, Corinna Danzer, Axel Pape, Fotos: Petra Kammann

Und wieder: one two, one two three … Und wieder, das heißt: Zum nun unglaublichen 202. Mal leitet diese kleine Formel mit dem kaum intonierten four zum ersten Takt, mit klarer Geste gegeben von einem, der nun schon weit im neunten Lebensjahrzehnt steht – Emil Mangelsdorff. Eine Frankfurter Jazzlegende, hochdekoriert von der Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen über die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt bis zum Bundesverdienstkreuz. Eigentlich könnte er sich darauf ausruhen, voller Stolz, voller Genugtuung darüber, dass er schon in den Nachkriegsjahren zu den Pionieren des deutschen Jazz gehörte und seither die Entwicklung immer wieder vorangetrieben hat, nie als radikaler Rebell, sondern auch mit liebevollem Respekt vor Traditionslinien.

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 „MAKING VAN GOGH. Geschichte einer deutschen Liebe“ im Städel

2019, November 11.

Schau der Superlative … doch wo steckt der legendäre Dr. Gachet?

Von Hans-Bernd Heier

Eingang zur Van Gogh-Ausstellung in den Gartenhallen des Städel, Foto: Petra Kammann

Nach fünfjähriger Vorbereitungszeit ist im Städel Museum eine Schau der Superlative zu bewundern: „MAKING VAN GOGH. Geschichte einer deutschen Liebe“. Die bis dato größte und aufwendigste Präsentation in der Geschichte des Städel beleuchtet die besondere Rolle, die deutsche Galeristen und Museen für die Erfolgsgeschichte des legendären Vorreiters der modernen Malerei spielten.

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81 Jahre Pogromnacht – Gedenkveranstaltung

2019, November 10.

Gedenkstunde

anlässlich der 81. Wiederkehr der Synagogenzerstörungen 1938 in Deutschland

Die beleuchtete Synagoge im Westend bei der Luminale 2018, Foto: Petra Kammann

Die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen laden zu dieser Gedenkstunde am 10. November 2019 um 18.30 Uhr in die Synagoge in der Freiherr-vom-Stein-Straße 30 im Westend
ein.

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Deutsche Grenzerfahrungen: Lucas Vogelsang, Joachim Król – Was wollen die denn hier?

2019, November 9.

Ausgesprochen persönlich

Dreißig Jahre, nachdem sich die deutsch-deutsche Grenze auflöste und die Mauer fiel, begegneten sich Ost- und West-Deutsche unter neuen Bedingungen. „Was wollen die denn hier“ ist ein abwechslungsreiches Road-Movie zum Nachhören, das einen anderen Blick auf die jüngere deutsche Vergangenheit wirft.

Ein Hörbuchtipp von Petra Kammann

Hörbuchcover

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„Lady Macbeth von Mzensk“ von Dmitri D. Schostakowitsch an der Oper Frankfurt

2019, November 8.

Katerina – ein Produkt ihrer Umgebung – getriebenes Opfer

von Renate Feyerbacher

Fotos: Barbara Aumüller / Oper Frankfurt

Kein einziges Mal gab es Zwischenbeifall bei der Premiere von „Lady Macbeth von Mzensk“ am 3. November in der Oper Frankfurt und das war eine wahre Wohltat. Gezollt war das dem hoch dramatischen, ernsten Thema. Nach der Vorstellung dafür überwältigender Beifall für das sängerische und das orchestrale und auch beachtlich wohlwollend für das inszenierende Team.

v.l.n.r. Julia Dawson (Axinja), Anja Kampe (Katerina Ismailowa; kniend), Theo Lebow (1. Vorarbeiter; hinter ihr mit Schaufel in der Hand), Dmitry Belosselskiy (Boris Ismailow; mit Stock) und Evgeny Akimov (Sinowi Ismailow) sowie Ensemble

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Künstler aus der DDR – Ausstellung im Düsseldorfer Kunstpalast: „Utopie und Untergang“

2019, November 7.

30 Jahre nach dem Mauerfall:

Ende des alten Bilderstreits? Künstler aus der DDR

Von Uwe Kammann

Elisabeth Voigt, Der rote Stier, 1944-1961, Öl auf Leinwand, 130 x 180 cm, Museum der bildenden Künste Leipzig, © Nachlass Elisabeth Voigt, Foto: bpk / Museum der bildenden Künste, Leipzig / Michael Ehritt

DIE ZEIT, das alte Feuilleton-Flaggschiff, hat gerade so schlicht wie ehern festgestellt, die Kunst stecke in einer Sackgasse. Sie lebe in ihrer alten Welt, die bestimmt werde allein von Kuratoren der Museen und von den großen Sammlern. Wenn es hoch komme, zähle man die Besucher. Deren Ansichten allerdings zählten nicht, interessierten auch nicht. Eine schneidende Generalthese. Mit der Schlussfolgerung: Jetzt müsse das Publikum am Zuge sein. Allerdings, wie dieses Besuchervotum dann organisiert werden und in Ausstellungen münden könnte und sollte, dazu erfahren wir nichts Konkretes. Doch folgt man der Vermutung, dass vielen Museen gerade bei zeitgenössischer Kunst das Publikum ziemlich egal ist, dann führt das natürlich zu manchem Gedankenspiel. So zu dem: Wie wäre wohl oft der Vergleich ausgegangen, wenn man in den westlichen Häusern regelmäßig auch Kunst von in der DDR lebenden Malern gezeigt hätte?

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Eine mutige deutsch-deutsche Verlagsgeschichte – 30 Jahre Ch. Links Verlag

2019, November 6.

Aus eigener Kraft

Vor 30 Jahren löste sich die deutsch-deutsche Grenze auf, die Mauer bröckelte und fiel. Ost- und West-Deutsche begegneten einander unter neuen Bedingungen. Der Rest ist Geschichte, bestens bekannt aus einzelnen Biographien… Eine besondere Wendegeschichte: Der ehemalige Ost-Berliner Verlagslektor Christoph Links hatte gleich nach dem Mauerfall eine Lizenz für einen Sachbuch-Verlag beantragt. Im Interview mit Petra Kammann, die auf der ersten Leipziger Buchmesse nach der Maueröffnung auf ihn aufmerksam wurde, schildert der unternehmerisch urbegabte Verleger die organisatorischen Klippen und die programmatische Entwicklung seines Verlags.

Der Verleger Dr. Christoph Links bei der Eröffnung der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, Foto: Petra Kammann

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Almut Aue „schwarze periode über europa“ in der Galerie Schamretta

2019, November 5.

Schlittschuhfahren auf dünnem Eis

Zur Vernissage der Werkschau von Almut Aue in der Frankfurter Galerie Schamretta hat die Autorin, Künstlerin und Performerin Hanna Rut Neidhardt eine Einführungsrede gehalten.

Almut Aue, „tierische drahtseilakte“, schwarze Tusche auf aquarelliertem Japanpapier, 25 x 33 cm 

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