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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Archiv für Juli, 2018

Armorika: Das Land am Meer mit den köstlichen Gaben der Natur

2018, Juli 29.

Die kulinarische Bretagne

In diesem Sommer sind die Temperaturen außergewöhnlich hoch. Da wächst die Sehnsucht nach dem Meer… Am Atlantik, in der Bretagne, hat neben dem hohen Freizeitwert am Meer, das Land auch reichlich kulinarische Schätze zu bieten. Davon handeln u.a. zwei außergewöhnliche Kochbücher, die gleichzeitig Geschichten des Landes sind.

Von Petra Kammann

Fischfang steht ganz hoch im Kurs in der Bretagne. Hier die Sardinenfischer in der Bucht von Quiberon, Fotos: Petra Kammann 

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Malerei und Musik in der Frankfurter Camaleo Art Lounge

2018, Juli 26.

Sushma Hegde: „Watercolor Artworks“
Konzert mit Julia Korf, Lianyi Zhang und Felicitas Baumann

Von Erhard Metz

So manches blüht im – noch – Verborgenen und entfaltet vielleicht gerade deswegen seinen besonderen Reiz: zum Beispiel die Camaleo Art Lounge in der Mörfelder Landstraße in Frankfurt-Sachsenhausen. Der IT-Unternehmer Thomas Küper, Chef der Firma „Camaleo – MenschenMedienComputer“, war – und ist – überzeugt, dass es neben Hard- und Software noch einiges mehr Lebens- und Liebenswertes gibt wie zum Beispiel die schönen Künste im allgemeinen und Malerei und Musik im besonderen. Dies alles führt er nun in seiner im Mai 2018 in seinen Geschäftsräumen gegründeten Art Lounge zusammen: derzeit Ausstellungen und Konzerte, aber auch spätere Workshops, Lesungen und Diskussionsveranstaltungen kann er sich vorstellen.

Die Malerin Sushma Hegde in der Camaleo Art Lounge; Foto: Erhard Metz Weiterlesen

„After Rubens“: Absolventenausstellung der Städelschule 2018 (2)

2018, Juli 23.

Künstler(in) sein – Künstlerdasein
Nancy Halt, Ryan Karlsson, Guy Gormley, Bob Constance Van Der Wal

Von Erhard Metz

Bereits draußen im Städelgarten, vor dem Hauptaufgang ins berühmte Museum, empfängt uns die Absolventin Nancy Halt mit ihrem Wohnwagen. Ob sie auch darin wohnt? Ein Elektroanschluss in das Gefährt ist jedenfalls vorhanden. Und von der freundlich dreinblickenden Eule – dem Vogel der Weisheit – fühlen wir uns eingeladen. Aber dann: Der Hinweis auf den Kopf der Hydra im Fenster des Mobils läßt uns zurückscheuen…

↑↓ Nancy Halt, „Constellation Hydra Head“, 2018, caravan, 500 x 210 x 230 cm; video on screen 6:30 min

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O Sentimental Machine. William Kentridges Installationen im Liebieghaus

2018, Juli 20.

Die Wunderkammer des Multimediakünstlers William Kentridge

Das Medium des Malers, Bildhauers, Regisseurs und einstigen Schauspielers ist die Bewegung, es ist der Film, das Theater, die Oper, die Kunst. Er zeichnet, dichtet, sinniert, konstruiert, entwirft Bühnenbilder, schreibt Stücke, inszeniert und installiert, lässt nichts einfach so im Raume stehen. 80 Installationen, Zeichnungen und kinetische Werke des südafrikanischen Künstlers William Kentridge sind bis zum 26. August  in der Ausstellung „O Sentimental Machine“ im Frankfurter Liebieghaus zu sehen.

Von Petra Kammann

William Kentridge vor der Statue der Athena, (um 180/290 n. Chr. ), Foto: Liebieghaus Skulpturensammlung, Frankfurt am Main

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„After Rubens“: Absolventenausstellung der Städelschule 2018 – Absolventenpreis an J. M. Heard

2018, Juli 18.

Von Erhard Metz

Da hat jemand eine Rubens-Reproduktion zerrissen – viel nackte Körperhaut ist nicht mehr übrig geblieben. Komisch: Geben die Risse nicht in etwa die Grenzkonturen der Bundesrepublik Deutschland wieder? Der das europäische Kunstschaffen wie nur wenige andere beeinflussende flämische Künstler läßt sich doch gewiss nicht national einhegen. Überhaupt der Titel „After Rubens“: Kann da nach diesem „Malerfürsten“ überhaupt noch irgend etwas kommen? Oder sollen wir es ganz anders lesen: Nach Rubens, da kommen wir, die Absolventen der weltweit renommierten Staatlichen Hochschule für bildende Künste, eben jener „Städelschule“?

Plakat zur Ausstellung 2018; Bildnachweis: Städelschule

Die Studierenden sehen sich zumeist durchaus in einer Tradition internationalen künstlerischen Schaffens, aber nein, so wie Rubens und seine Zeitgenossen wollen sie nicht mehr malen und werkeln (wobei, Hand aufs Herz und seien wir ehrlich, zu bemerken wäre, die meisten könnten es allein schon von ihren handwerklichen Möglichkeiten her auch gar nicht).

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Die Bilderwelt der Miriam Brandl – an einem unscheinbaren Ort in Offenbach

2018, Juli 17.

Ein eigenes Universum in der „Rebell(i)schen Studiobühne“

Miriam Brandl

Text: Uwe Kammann / Fotos: Petra Kammann

Offenbach – für viele Frankfurter früher nur das belächelte oder bespottete OF – ist ‚in’. Es tut sich viel in der Stadt, vor allem die Verwandlung des früheren Industriehafens in ein attraktives Wohngebiet beweist augenfällig: Die Stadt ist jung, zieht ein ganz neues Publikum an.

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Before, With und After Rubens: „Antwerpen Barock 2018“

2018, Juli 14.

Von Rubens inspiriert  – Barocke Fülle und Vanitas

Ein Besuch in Antwerpen, der Stadt an der Schelde, lohnt die Reise gleich mehrfach…
Für Afficionados zeitgenössischer Kunst und Liebhaber des Barock ein paar ausgewählte Tipps und Ansichten

von Petra Kammann

↑ „Baroque Murals“ – Graffiti des jungen Streetartkünstlers  Yvon Trottoir auf  Antwerpener Hauswänden wie hier am Meir

↓ Im AMUZ, in der Sankt Augustinkirche, wird barock getafelt und geschlemmt (alle Fotos: Petra Kammann)

Barock geht es nicht nur am Main zu, wie zuletzt komisch mit Michael Quast als „Horribilis von Huckevoll“ in Höchst. Das barocke Lebensgefühl scheint im blutleeren Zeitalter virtueller Erfahrungen wegen der Betonung auf der starken Sinnlichkeit besonders ausgeprägt zu sein. Und Peter Paul Rubens ist nun mal die Verkörperung des Barocks schlechthin.

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Verleihung des „Prix Abibac“ bei der Eröffnung des Frankreichfestes 2018 in Düsseldorf

2018, Juli 9.

FEIER DES DEUTSCH-FRANZÖSISCHEN DOPPELDIPLOMS

v.l.n.r.: Mark-Alexander Schreiweis (Institut français und Jurymitglied), Dominique Genton (Vizepräsident DFK), Juryvorsitzende Petra Kammann, Christiane von der Groeben, Geschäftsführerin DFK), Magali Durrand-Assouly (Proviseure Lycée français de Düsseldorf), Gabriele Patten (Direktorin Luisen-Gymnasium), Johanne Audouze, Jonah Baermann (beide 2. Preis), Daniela Zouikova, (3. Preis)

„Allez les bleus“! Die Stimmung im Innenhof des Düsseldorfer Rathauses war bestens. Denn im Hintergrund lief die Fußball WM, bei der sich gerade die französische Mannschaft im Viertelfinale gegenüber Uruguay in die nächste Runde gespielt hatte. Da wurde nun schon zum sechsten Mal der begehrte „Prix-AbiBac“ vom Deutsch-Französischen Kreis Düsseldorf an ausgewählte AbiBac-Schüler des Lycée français sowie des Luisen-Gymnasiums, beides Düsseldorfer Schulen mit AbiBac-Zweig, verliehen. Der zeichnet die besten Schüler*innen aus, die aus der Oberstufe des jeweiligen Gymnasiums hervorgegangen sind und sich als „Botschafter“ der jeweils anderen Kultur eignen.

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Große Marcus Behmer Ausstellung im Klingspor Museum Offenbach

2018, Juli 5.

Marcus Behmer (MB) – Ein (wieder) zu entdeckender großer deutscher Buchkünstler, Illustrator und Schriftgestalter

Retrospektive des Buchgestalters vom 12. Juli bis 2. September 2018 im Klinspor Museum in Offenbach

Von Peter C. Hall

Klingspor Museum (Büsing Palais) Offenbach, 2012 Foto: Museum

Der Name Marcus Behmer sagt Ihnen nichts? Das muss Ihnen nicht weiter peinlich sein, denn es geht Ihnen dann gerade so wie den meisten durchaus kunstsinnigen und gebildeten Mitmenschen in Deutschland. Dennoch wäre es gar nicht so schwer, diesen bedeutenden deutschen Buchgestalter, Schriftkünstler und Illustrator der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu kennen, denn seit immerhin über hundert Jahren sind zwei wichtige Illustrationswerke von ihm immer noch im Buchhandel lieferbar: seine 1903 für den Insel Verlag gezeichneten Illustrationen für Oscar Wildes Drama „Salomé“ und seine 1913 bei Otto von Holten erschienene eigenhändig gesetzte Ausgabe von Philipp Otto Runges Märchen „Von dem Fischer un syner Fru“ mit sieben Originalradierungen, das der Insel Verlag 1919 in seine Insel-Bücherei übernommen hat. Und die schöne Tausendundeinenacht-Ausgabe des Insel Verlags zeugt auch immer noch von Behmers Buchkunst.

Die Abbildungen im Artikel wurden auf Wunsch des Inhabers der Bildrechte an Marcus Behmers Werk zurückgezogen. Umso eher empfehlen wir den Besuch der Ausstellung im Klingspor Museum Offenbach. 

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Heimweh nach der Fremde? Bodo Kirchhoff zum 70sten

2018, Juli 3.

Zu den langen Schatten der Geschichten und einem Roman der frühen Jahre

                                                                                                   alle Fotos: Petra Kammann

Inzwischen hat der Frankfurter Autor Bodo Kirchhoff für „Widerfahrnis“ den Deutschen Buchpreis erhalten. Das war vor zwei Jahren. Kurz vor seinem 70. Geburtstag am 4. Juli 2018 erscheint sein neuer Roman »Dämmer und Aufruhr« in der Frankfurter Verlagsanstalt, eine Art autobiographischer Roman des Schriftstellers, der den Weg des Schreibens mit starken Erinnerungsbildern, vom süßen Gift des Eros seiner Kindheit und Jugend, hin zur Literatur beschreibt. In allem, was ich in Vorankündigungen darüber las, fühlte ich mich an ein Gespräch erinnert, das ich vor 17 Jahren mit dem Autor geführt habe, und das in gewisser Weise nichts an Aktualität eingebüßt hat, auch wenn die Missbrauchsgeschichten inzwischen in anderer Weise präsent geworden sind. Fährten der nach »Parlando« literarisch erneut aufgearbeiteten Geschichte waren damals schon gelegt.

Ein Interview mit Petra Kammann aus dem Jahr 2001:

Die angezeigten Seiten-PDFs sind unter den Links Bodo 1-4 mit Doppelklick zu öffnen: >Bodo 1 >Bodo 2  >Bodo 3  >Bodo 4

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