home

FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Archiv für Januar, 2018

Elke Büdenbender, die Gattin des Bundespräsidenten, zu Gast beim Diesterweg-Stipendium

2018, Januar 15.

Jubiläum: Fünf Generationen in zehn Jahren

Elke Büdenbender, Gattin des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, besuchte das Diesterweg-Stipendium der Stiftung Polytechnische Gesellschaft im Haus der Volksarbeit in Frankfurt am Main. Das erste Familienbildungsstipendium feierte dort nämlich sein 10-jähriges Bestehen. Die First Lady informierte sich über das Konzept und seine Wirkungen und sie suchte das Gespräch mit Kindern, Jugendlichen und deren Eltern und Geschwistern auf sympathisch offene Weise.

Von Petra Kammann

First Lady Elke Büdenbender mit Prof. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft

Weiterlesen

Frankfurter Künstlerhilfe startet Auktion „Alle für Alle 2018“

2018, Januar 13.

Von Erhard Metz

Wir tun, was wir können,
damit die Künstler tun können,
was sie können.
Motto der Frankfurter Künstlerhilfe

Am Freitag, 19. Januar 2018, 18 Uhr, veranstaltet der Frankfurter Verein für Künstlerhilfe e.V. seine diesjährige Auktion „Alle für Alle 2018“ mit Werken von Preisträgern der Künstlerhilfe zur Unterstützung junger Absolventen der Städelschule Frankfurt und der HfG Offenbach. Die Versteigerung findet im Frankfurter Kunstverein statt. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um alsbaldige Anmeldung per Fax oder E-Mail (+49 69 15200520 / anmeldung@kuenstlerhilfe-frankfurt.de) gebeten.

Download Auktionskatalog Weiterlesen

AUFGELESEN: Eine kleine Kulturgeschichte des Alltags

2018, Januar 12.

Kleine Schule des Zeichnens – Betrachtungen über die grafische Gestaltung alltäglicher Dinge

Von Inge Sauer

Als ich kürzlich die Wäsche von meiner Reinigung abholte, wurde ich gleich doppelt belohnt: Nie hätte ich gedacht, dass es noch solches Einwickelpapier gibt! Zwar erfreut uns unser Obst- und Gemüsehändler auch mit immer neuen, oft sogar mehrfarbigen Bildern von „gesundem“ Obst und Gemüse, aber Tüten mit fröhlichen Metzgern oder Bäckern bei ihrer Arbeit sind eher eine Erinnerung aus einer lange vergangenen Kindheit.

Als ich im Kindergartenalter mit Einkaufsaufträgen in die weite Welt um die Straßenecke geschickt wurde, brachte ich nicht nur Waren, sondern auch Bilderbücher nach Hause. Anonyme Zeichner erzählen uns auf Verpackungspapieren Geschichten von glücklicher und professioneller Verrichtung ihrer Aufträge.

Weiterlesen

Galerie Perpétuel zeigt: „Städelschule: 200 Jahre – 200 Künstler“ (Folge 3)

2018, Januar 11.

Von Erhard Metz

Zum Jubiläum „200 Jahre Städelschule“ eine Ausstellung „200 Künstler“ auf die Beine zu stellen – wobei es sich bei den Künstlerinnen und Künstlern selbstredend um ehemalige Städelschul-Studierende handelt – ist wahrlich ein gar nicht so kleiner, gar nicht zu unterschätzender Kraftakt. Perpétuel-Galerist Milorad Prentovic meistert diese selbstgestellte Aufgabe – auch wenn familiäre Gründe ihn derzeit immer noch in Belgrad festhalten. Wir berichten weiter – in der Zuversicht, bei unseren geschätzten Leserinnen und Lesern die Neugier auf diese wunderbare Werkschau weiter anzufachen und zu steigern.

Wie sollen wir fortfahren? Am besten mit zwei „Porträts“, das erste gemalt von Corinna Mayer, das nachfolgende von Justine Otto, natürlich beide Städelschülerinnen:

Corinna Mayer

Weiterlesen

Jeanne Mammen. Die Beobachterin – Große Retrospektive in der Berlinischen Galerie

2018, Januar 10.

Alltagsbeobachtungen in der Weimarer Republik – Zeugnis einer Epoche der Extreme und Mammens Werke nach dem Krieg

von Renate Feyerbacher

Die Retrospektivein Berlin geht nur noch bis zum 15. Januar 2018.

← Jeanne Mammen in ihrem Atelier um 1930, Fotograf unbekannt /Berlinische Galerie, © Förderverein der Jeanne-Mammen-Stiftung

 

Jeanne Mammen (1890 -1976) gilt als eine der ausdrucksstärksten und eigenwilligsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

In der Ausstellung „Glanz und Elend in der Weimarer Republik“, die bis zum 25. Februar in der Frankfurter Schirn zu sehen ist, gibt es elf Exponate, Aquarelle, Lithographien und Blätter aus dem „Simplicissimus“ von Jeanne Mammen. Eine Neuentdeckung, deren Werke gefallen. Sie lenken auch den Blick auf eine große Retrospektive, die von der Berlinischen Galerie noch bis zum 15. Januar gezeigt wird.

Die Ausstellung in Berlin präsentiert 170 Arbeiten aus 60 Schaffensjahren, darunter um die 50 Aquarelle, Zeichnungen, Illustrationen, Karikaturen, Filmplakate und Skulpturen. Ergänzt wird sie durch Fotos, Magazine, Filme, Briefe und Publikationen. Bekannt ist die Künstlerin als Chronistin des Berliner Lebens in den 20er Jahren. Ihr Gesamtwerk aber umfasst verschiedene Bereiche.

Die Berlinische Galerie macht schon außen auf Jeanne Mammen aufmerksam;  Foto von Renate Feyerbacher

Weiterlesen