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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Verleihung des Prix AbiBac 2017 auf dem Düsseldorfer Frankreichfest

Bereits zum fünften Mal wurde bei heiterster Stimmung im Innenhof des Düsseldorfer Rathauses auf dem diesjährigen Frankreichfest der „Prix AbiBac“ vom Deutsch-Französischen Kreis an ausgewählte AbiBac-Schüler des Lycée français sowie des Luisen-Gymnasiums – beides Düsseldorfer Schulen mit AbiBac-Zweig – verliehen. Diesmal ließ es sich der durch die Tour de France erprobte Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel im Beisein des französischen Generalkonsuls Vincent Muller nicht nehmen, den Schülern alles Gute mit auf den Lebensweg  zu geben.

→ 1. Preis für Alexandra Fadel

Das AbiBac ist eine Symbiose aus dem deutschen Abitur (Abi) und dem französischen „Baccalauréat“ (Bac). Es wird in beiden Ländern als vollwertige Hochschulreife anerkannt. In den AbiBac-Klassen werden zusätzlich zum verstärkten Französisch/Deutsch-Unterricht jeweils zwei Sachfächer in französischer und deutscher Sprache von französischen und deutschen Prüfern unterrichtet und geprüft. Der „Prix Abibac“ zeichnet jeweils die besten Schüler/innen aus, die aus der Oberstufe des jeweiligen Gymnasiums hervorgegangen sind.

v.l.n.r.: Lisa Haupt und Jordis Ingenhoven (nominiert, Luisen-Gymnasium), Pierre-Alexandre Krause (3. Preis, Lycée français), Hendrik-André Rootering (2. Preis, Lycée français ), Düsseldorfs OB Thomas Geisel, Geschäftsführerin des DFK Christiane von der Groeben, Juryvorsitzende Petra Kammann und der französische Generalkonsul Vincent Muller

Das AbiBac ist eine Symbiose aus dem deutschen Abitur (Abi) und dem französischen „Baccalauréat“ (Bac). Es wird in beiden Ländern als vollwertige Hochschulreife anerkannt. In den AbiBac-Klassen werden zusätzlich zum verstärkten Französisch/Deutsch-Unterricht jeweils zwei Sachfächer in französischer und deutscher Sprache von französischen und deutschen Prüfern unterrichtet und geprüft. Der „Prix Abibac“ zeichnet jeweils die besten Schüler/innen aus, die aus der Oberstufe des jeweiligen Gymnasiums hervorgegangen sind.

Die Auswahl für den „Prix AbiBac“ des Deutsch-Französischen Kreises basiert auf einem schriftlichen Beitrag der Abiturienten in der jeweiligen anderen Landessprache und einem anschließenden Gespräch mit den Jurymitgliedern, an dem auch der Präsident des Kreises, Dr. Cornelis Canenbley, sowie die Geschäftsführerin, Christiane von der Groeben, teilnehmen.

Denn die französischen Schüler vom Lycée français sollen nicht nur sehr gut Deutsch, die deutschen Schüler vom Luisen-Gymnasium nicht nur sehr gut Französisch sprechen und schreiben können. Sie sollen vor allem auch die Kultur des jeweiligen anderen Landes verstehen und repräsentieren können. Die prämierten Schüler und Schülerinnen sollen somit nicht nur Sprach-Botschafter, sondern auch Botschafter für das Verständnis der jeweils anderen Kultur sein.

→ v.l.n.r.:
Mark-Alexander Schreiweis, Sprachbeauftragter des Institut francais für das Land NRW,  Vincent Muller, französischer Generalkonsul, und DFK-Präsident Cornelis Canenbley

Der erste Preis (300 Euro) ging in diesem Jahr an Alexandra Fadel (Luisen Gymnasium), der zweite Preis (200 Euro) an Hendrik-André Rootering (Lycée français), der dritte Preis (100 Euro) an Pierre Alain Krause (Lycée français). Nominiert – auch das ist eine Auszeichnung – wurden außerdem Antonin Jean vom Lycée français sowie Lisa Haupt und Jordis Ingenhoven vom Luisen-Gymnasium.

Der Jury des „Prix AbiBac“ unter Vorsitz der Romanistin, Dozentin und Publizistin Petra Kammann gehören noch weitere Präsidiumsmitglieder des Deutsch-Französischen Kreises an wie Professor Bernd Kortländer (ehem. Stellvertr. Leiter des Heinrich-Heine-Instituts) sowie Mark-Alexander Schreiweis, Sprachbeauftragter des Institut français für das Land NRW.

Als Erinnerung an die Preisverleihung erhielten die ausgewählten Schüler und Schülerinnen den dreisprachigen Gedichtband von Stéphane Hessel „O, ma mémoire“ aus dem Düsseldorfer Grupello Verlag sowie eine CD mit französischen Chansons.

Text: Petra Kammann, Fotos: Uwe Kammann 

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