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FeuilletonFrankfurt

Das Online-Magazin von Erhard Metz

„Seltene Treffer“: Neun Positionen aktueller Druckgrafik in der Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main

Von Erhard Metz

Die (Original-)Druckgrafik hat es im digitalen Zeitalter nicht eben leicht, wird sie doch hier und da als altertümliche Technik ähnlich dem mühsamen Bleisatz vergangener Epochen angesehen. Früher dort eingesetzt, wo nach Erfindung des Gutenbergschen Buchdrucks auf kostengünstige Weise höhere Auflagen einer Ansicht herzustellen waren – überwiegend im Holz-, Kupfer- und später Stahlstich -, haben längst andere Vervielfältigungstechniken diese Aufgabe übernommen. Dem heutigen Kunstmarkt erscheint die (auch Original-)Lithografie vielfach nicht lukrativ genug, gibt es meist doch mehrere Exemplare einer Arbeit. Und die heute oft in grösseren Stückzahlen hergestellten sogenannten „Lithografien“ von Werken gerade namhafter Künstler (Grano-, Chromo-, Foto-Lithographien) haben den Ruf solcher vermeintlicher Kunstschätze ruiniert – angebliche „Limitierungen“ oder „Nummerierungen“ hin, fragwürdige „Autorisierungen“ her.

Druckgrafik wird an den heutigen Kunsthochschulen und Akademien kaum mehr gelehrt, oft verfügen diese Institute nicht einmal über die notwendige Ausstattung mit funktionablen Pressen. Professionelle, adäquate Ergebnisse liefernde Druckpressen kosten ansehnliche vier- und fünfstellige Beträge, die sich Künstler nicht oder allenfalls in Gruppen gemeinschaftlich leisten können, und die Zahl künstlerischer Druckbetriebe ist gering geworden. Hinzu kommt, dass die Preise für Qualitätspapiere stark gestiegen sind, und so manche nicht gelungene Druckergebnisse beenden ihr Dasein nach genauerer Betrachtung in der Papiertonne. Umso erfreulicher ist es, wenn sich all dieser Umstände – zum Trotz wie zur Herausforderung – erstzunehmende zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler der überkommenen druckgrafischen Techniken wiederbesinnen, sich mit ihnen neue künstlerische Perspektiven und Wege erschliessen und in kleinsten Auflagen, nicht selten sogar als (garantierte) Unikate, ganz ausserordentliche Werke schaffen.

Jan Schmidt, Ohne Titel I, 2009, Kaltnadelradierung, 58 x 42 cm, Plattengrösse 20 x 15 cm; Foto: Frank Pichler

Eine in der Tat beeindruckende (Etymologen sollten einmal der Frage nachgehen, ob „Eindruck“, „eindrucksvoll“, „beeindruckend“ von „Druck“ – in seiner Doppeldeutigkeit – herrühren) Leistungsschau zeitgenössischer Druckgrafik unter Federführung von Vroni Schwegler und Volker Steinbacher, beide sowohl selbst künstlerisch tätig als auch an Hochschulen Lehrende, ist derzeit in der Oberfinanzdirektion Frankfurt zu sehen, die sich seit langen Jahren mit dem Kurator Giselher Hartung und mit hochqualitativen Ausstellungen weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen macht. Es fällt dort geradezu ins Auge, zu welcher zunächst kaum für möglich gehaltenen Vermittlung künstlerischen Kraft und Expressivität druckgrafische Arbeiten in der Lage sind und in manchem den Techniken Zeichnung, Malerei oder Fotografie ebenbürtig oder im Einzelfall sogar überlegen sind; dies gilt namentlich für die – in der Ausstellung überwiegenden – Arbeiten in Schwarz/weiss oder in nur minimaler Farbigkeit. Es ist hoch an der Zeit, der Druckgrafik als künstlerischer Gestaltungsmöglichkeit in Lehre und Praxis wieder den ihr angemessenen Stellenwert einzuräumen.

Aus der Vielzahl der ausgestellten Werke und der ihnen zugrunde liegenden Techniken haben wir – mit einer Arbeit pro Künstlerin bzw. Künstler – lediglich ein kleines Spektrum aus der reichen Schau auswählen und abbilden können: in den Techniken Holzschnitt, Lithografie, Radierung und Kaltnadelradierung, Strichätzung sowie in dem seltener anzutreffenden Abrieb.

Begonnen haben wir – siehe oben – mit einer Kaltnadelradierung von Jan Schmidt, einer den Umschlag des kleinen, aber feinen, von Vroni Schwegler und Volker Steinbacher herausgegebenen Katalogs zur Ausstellung zierenden Arbeit. Die Linien werden bei dieser Technik mit einer schweren Radiernadel aus besonders hartem Stahl direkt in die Druckplatte eingeritzt, was einen hohen Kraftaufwand bedingt und scharfe Grate erzeugt, die ihrerseits Farbe aufnehmen und der Arbeit im Druck zu erwünschten Verschattungen verhelfen. Die Technik bedingt weger der Abnutzung der Grate pro Druck lediglich geringe Auflagen. Als Besonderheit benutzt Schmidt statt der Stahlnadel eine über der Druckplatte hängende Bohrmaschine, die sich auf der Platte gewissermassen einen eigenen Weg sucht.

Jan Schmidt, 1973 in Wiesbaden geboren, studierte zunächst Biologie und Chemie, anschliessend an der Kunsthochschule Mainz mit dem Abschluss Diplom und Meisterschüler bei Professor Ansgar Nierhoff und anschliessend weiter an der Städelschule. Seine gezeigte Arbeit mäandert zwischen an technische Räderwerke denken lassenden Prozessen und organisch-vegetativen Strukturen einer lebendigen Natur.

An dieser Stelle möchten wir die Initiatoren und Mitwirkenden der Ausstellung und des Katalogs, Vroni Schwegler und Volker Steinbacher, beide in Rhein-Main als prominente Kunstschaffende und Lehrende bekannt, zu Wort kommen lassen. Schwegler, 1970 in Penzberg geboren, studierte an der Städelschule als Meisterschülerin von Professor Hermann Nitsch Interdisziplinäre künstlerische Arbeit. Neben ihrem eigenen künstlerischen Wirken übte sie als langjährige Dozentin und Leiterin der Abendschule der Städelschule und anschliessend als Leiterin der Hoch- und Tiefdruckwerkstatt an der Hochschule Mainz grossen Einfluss auf das aktuelle künstlerische Schaffen weit über Frankfurt hinaus aus. Seit September 2015 wirkt sie als Professorin für Grundlagen der Gestaltung an der Hochschule Mannheim. Steinbacher wurde 1957 in Neu-Isenburg geboren und studierte an der Städelschule Malerei und Freie Grafik sowie an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach das Fach Bühnenbild. Seit 2011 lehrt er an der HfG Freie Druckgrafik. Schwegler wie auch Steinbacher bestritten in Rhein-Main und darüber hinaus zahlreiche Ausstellungen und erhielten eine Reihe von Preisen und Auszeichnungen.

Prof. Vroni Schwegler
Volker Steinbacher

„Seltene Treffer“ – Vorwort im Katalog zur Ausstellung

Drucken, so wie wir es verstehen ist Experiment und Forschung aus Leidenschaft. Wir drucken keine Auflagen, sondern nutzen die druckgrafischen Techniken, um Bilder zu erzeugen, die wir nur auf diesem Weg gestalten können.

Jenseits der wohligen Gerüche von Terpentin, Wachs und Leinöl suchen wir nach neuen Verfahren und Herangehensweisen. Die Bewegung des non-toxic printmaking hat einen starken Impuls gesetzt. An die Stelle wohlgehüteter Werkstattgeheimnisse sind Foren getreten, die wir im Netz finden, die uns neue Möglichkeiten eröffnen und zum Experiment anregen. Was einst streng getrennt wurde, wird heute kombiniert: Hoch- und Tiefdruck, Flach- und Digitaldruck. Alles ist möglich, die Entscheidung liegt in der Hand der Künstler.

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Vroni Schwegler, o.T., 2014, Strichätzung, 10,5 x 7,5 cm; © VG Bild-Kunst, Bonn

Das Entwickeln einer Grafik ist immer Herausforderung, die abstrahierendes Vorausdenken erfordert: Das Motiv auf der Platte erscheint seitenverkehrt und negativ, jeder Druck ist eine Überraschung. Unsere Arbeit ist zweiteilig: Wir erstellen eine Platte und wir drucken sie. Nicht alle Platten wollen gleich behandelt werden. Manchmal gelingt ein Abzug auf Anhieb, alles stimmt, andere Motive sind lange in der Mache und bieten als Reihe von Zuständen Erkenntnisgewinn, ohne dass es zu einem “das ist es” kommt. Unsere Ausstellung zeigt beides: Das Forschen und das Glück des Findens, Geschenke des Zufalls und Ergebnisse sorgfältig geplanter Prozesse. Wir sind auf der Suche nach dem Besonderen, den seltenen Treffern.

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Volker Steinbacher, 2014 Peninsula II 2/3, 2015, Radierung, 60 x 80 cm; © VG Bild-Kunst, Bonn

Bisher gibt es in der Rhein-Main Region kein Forum, das sich ausdrücklich der Diskussion zeitgenössischer druckgrafischer Arbeiten widmet. Mit der Präsentation des grafischen Werkes von neun profilierten Künstlerinnen und Künstlern aus der Region, wollen wir das Medium in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stellen und zu einer Auseinandersetzung mit seinen spezifischen Eigenschaften auffordern. Unsere kuratorische Aufgabe verstehen wir als eine erste Bestandsaufnahme, die die Basis für einen fachlichen Austausch bildet, vor allem aber ein breites Publikum für die vielfältigen Erscheinungsweisen der Druckgrafik begeistert. Damit ist dieses Projekt zugleich Werkschau und Ausgangspunkt für einen Diskurs über Möglichkeiten und Perspektiven dieses Mediums.

 

Bei Vroni Schweglers oben gezeigter Arbeit handelt es sich um eine Strichätzung, eine Technik der (Ätz)Radierung: bei ihr wird die Druckplatte mit einer weichen Abdeckschicht (Ätzgrund) versehen, in die die Zeichnung eingekratzt, „radiert“ wird. Danach wird die Platte mit Säuren geätzt und die Abdeckschicht wieder entfernt. Die geätzten Stellen nehmen die Druckfarbe(n) auf. Man unterscheidet dabei zwischen Einplatten- und Mehrplattenfarbradierungen.

Vroni Schwegler und Volker Steinbacher beherrschen diese Techniken, wie die beispielhaften Abbildungen zeigen. Unglaublich zart und schön Schweglers Falter oder Schwärmer, ein ganzes Universum an Nebeln und Galaxien scheint Steinbacher in seiner Farbradierung auf das Blatt zu zaubern.

Von Eckhard Gehrmann sehen wir eine Lithografie, einen Steindruck also, einer von Aloys Senefelder (1796-1798) entwickelten Flachdrucktechnik, bei der die Zeichnung auf einen geschliffenen Lithografiestein (in Deutschland oft ein Kalkschieferstein) mit fetthaltiger Lithografietusche oder -kreide aufgebracht wird. Die Steinplatte wird mit Ätzflüssigkeit (Salpetersäure mit Gummi arabicum und Wasser) überzogen und anschliessend gespült mit der späteren Wirkung, dass nur die fetthaltige Zeichnung die fettige Druckfarbe bindet. Es gibt recht verschiedene lithografischer Verfahren, die zum Teil hohe Auflagen ermöglichen.

In Gehrmanns Arbeit, einer ungemein ausdrucksstarken Komposition, kann man durchaus eine abstrahierte Figuration erkennen – wenn man die Fantasie schweifen lässt: vielleicht einen antiken Torso?

Der Maler, Zeichner und Druckgrafiker Eckhard Gehrmann wurde 1957 in Bad Homburg geboren. Auch er studierte an der Städelschule, unter anderem bei den Professoren Thomas Bayrle und Per Kirkeby. Für seine grossformatigen Lithografien erhielt er den 1. Preis der Internationalen Senefelder-Stiftung.

Eckhard Gehrmann, o.T., 1992-97, Lithographie, 177 x 124 cm

Gabriele Haselmayer, Wasser 5, 2015, Radierung, 54 x 94 cm

Eine feine, wunderschöne Ätzradierung aus der (bislang) fünfteiligen Werkreihe „Wasser“ sehen wir von Gabriele Haselmayer, einer Diplom-Absolventin in Malerei und Zeichnung an der Offenbacher HfG. Die Künstlerin, die wie alle an der Ausstellung Beteiligten Ausstellungen bestritt sowie Preise und Stipendien erhielt, arbeitete bereits auch als Kostüm- und Bühnengestalterin.

Wasser: Meeressaum, das Wellenkräuseln in Sand und Schlick, Küsten, Weite, das Verschwimmen im Horizont – das alles und noch sehr vieles mehr kann man mit diesem Begriff, der zugleich Werktitel ist, assoziieren.

Im Kontrast dazu die mächtige, wuchtige, expressive Lithografie des Malers und Druckgrafikers Holger Herrmann, 1942 in Mainz geboren und 2014 in Frankfurt am Main allzu früh aus seinem künstlerischen Schaffen gerissen. Auch er studierte an der Städelschule, zuvor bereits Kunstgeschichte in Mainz, und zuletzt folgte ein Studium an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Unvergessen bleibt seine Ausstellung von Holzschnitten und Kaltnadelradierungen in der Frankfurter Galerie „Das Bilderhaus“. Woran wir denken? Vielleicht an das Schuften eines Hauers im Silberbergbau, vielleicht an den sich unablässig quälenden Sisyphos der griechischen Mythologie, der einst glaubte, dem Tod zu entrinnen, indem er den Totengott Thanatos gefangen nahm, und dafür in der Unterwelt die sprichwörtlich gewordene schreckliche Strafe erhielt.

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holgerherrmann, Verführungen 012-4, 2012, Lithografie, 59,4 x 42 cm; © VG Bild-Kunst, Bonn

Andrea Issabeigloo überrascht mit einer uns bislang unbekannten Technik: dem Abrieb. „Das Handabreibeverfahren (Reibedruckverfahren) ist ein Hochdruckverfahren“, schrieb uns die Künstlerin, „bei dem statt mit einer Druckpresse mit einem Handreiber gearbeitet wird: Eine Druckplatte (z. B. ein Holzschnitt) wird mit Druckfarbe eingefärbt und Papier aufgelegt. Dann reibt man mit einem Reiber in kreisenden Bewegungen die Oberfläche der Druckplatte auf das Papier ab. Im konkreten Fall meiner Arbeit handelt es sich um einen Ausschnitt eines Fliesenbodens eines industriell genutzten Gebäudes aus dem 19. Jh., der die Spuren jahrzehntelanger Arbeit trägt. An dessen Oberfläche hat sich eine dreidimensional-erhabene ‚Landschaft‘ gebildet, die ich im Handabreibeverfahren (Fliesenboden mit Druckfarbe einwalzen, Papier auflegen und abreiben) abgedruckt habe. Der Abrieb erfolgte auf ein dünnes, reißfestes und strapazierfähiges Chinapapier. Der Vorteil beim Reibedruckverfahren im Gegensatz zum Druck mit einer Druckpresse besteht darin, dass bewusste Variationen möglich sind: Durch unterschiedlichen Anpressdruck kann man kontrastierende weichere und härtere Konturen schaffen“.

Andrea Issabeigloo, o.T. I, 2014, Abrieb, 57,5 x 57,5 cm

Andrea Issabeigloo, 1963 in Karlsruhe geboren, studierte an der Universität Heidelberg Kunstgeschichte und Anglistik und an der Frankfurter Goethe-Universität Kunstpädagogik.

Michael Kalmbach, 1962 in Landau/Pfalz geboren, studierte an der Städelschule bei Professor Michael Croissant Bildhauerei. Seine wunderbaren Arbeiten unter dem Titel „Christopheruspuppe“ hat vor einigen Jahren Vera Mohr vorgestellt. Seine Kaltnadelradierung „Uhr“ offenbart erneut seine besondere künstlerische Handschrift. In die Vanitas-Stillleben des 17. Jahrhunderts hatte oft das Stundenglas Eingang gefunden wie bereits auch zuvor in die „Melencolia I“ aus dem Jahr 1514 von Albrecht Dürer. Kalmbachs zeitgenössische Umsetzung: ein mahnendes, anklagendes Memento mori an alle, die Schuld an unserer unheilen Welt tragen.

Michael Kalmbach, Uhr, 2015, Kaltnadelradierung, 30 x 21 cm

Genaro Strobel, romantic education, 2012, Holzschnitt, 80 x 70 cm, © VG Bild-Kunst, Bonn

Mit einem Holzschnitt von Genaro Strobel schliessen wir die kleine Auswahl aus einer überaus reichhaltigen Schau, die einer schon umfassenden Überblicksausstellung zum Stand der zeitgenössischen Druckgrafik gleicht. Der Künstler zeigt uns in seiner „romantic education“ die faszinierende Breite dessen, was auch heute die alte Technik des Holzschnitts zu leisten vermag. Faszinierend ebenso das Motiv, das wir auf vielfältige Weise subjektiv deuten könnten. Ein Versuch: Zwei Menschen begegnen sich voreinander kniend. Der Ort könnte ein vom Sturm verwüsteter oder von Menschenhand abgeholzter Wald sein. Darüber ein wildbewegter Himmel.

Genaro Strobel, 1984 in Frankfurt am Main geboren, hat sich gründlich in der deutschen Hochschullandschaft umgesehen: Studium der Philosophie und Kunstgeschichte an der hiesigen Goethe-Universität, der Visuellen Kommunikation an der Berliner Universität der Künste, der Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und wiederum der Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst HGB Leipzig mit dem Diplom-Abschluss.

Unsere Empfehlung: hingehen in die Ausstellung, durchaus zweimal, und nicht auf die letzen Öffnungstage Anfang Mai warten!

„Seltene Treffer – Neun Positionen aktueller Druckgraphik“, Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main (Main Triangel), Montag bis Donnerstag von 9 bis 18.00 Uhr, Freitag von 9 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung, bis 5. Mai 2017

Abgebildete Arbeiten – soweit nicht anders angegeben – und alle Fotos © jeweilige Künstlerinnen und Künstler bzw. Fotografen

 

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