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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Archiv für März, 2016

Max Hollein geht nach San Francisco

2016, März 31.

Von Erhard Metz

„Nach über 15 Jahren in Frankfurt am Main beendet Max Hollein seine Arbeit an den von ihm geleiteten Kunstinstitutionen Städel Museum, Liebieghaus Skulpturensammlung und Schirn Kunsthalle Frankfurt. Hollein wird zum 1. Juni 2016 Direktor der Fine Arts Museums of San Francisco (FAMSF), der grössten öffentlichen Kunstinstitution in Nordkalifornien und mit 1,6 Millionen Besuchern in 2014 am vierthäufigsten besuchten Museums der USA.“

Diese Pressemeldung des Städel Museums schlug am 23. März 2016 kurz vor 9 Uhr als kulturpolitische Bombe in Frankfurt am Main ein. Mitgeliefert wurden Statements der Würdigung der Arbeit Holleins sowie des Bedauerns über den für die Stadt bedeutsamen Verlust: von Professor Nikolaus Schweickart, Vorsitzender der Administration des Städel Museums, Oberbürgermeister Peter Feldmann und Professor Felix Semmelroth, Kulturdezernent der Stadt.

Max Hollein, Museumsdirektor

Max Hollein; Nachweis: Städel Museum, Foto: Gaby Gerster

Und was sagte Max Hollein? Hier dessen Erklärung zu seinem bevorstehenden Wechsel nach über 15 Jahren erfolgsgekrönter Arbeit: Weiterlesen

Breslau / Wrocław: Europäische Kulturhauptstadt 2016 (7)

2016, März 30.

Ein Rundgang durch das Breslauer Zentrum: Der Ring / Rynek

Der („Grosse“) Ring, polnisch Rynek, ist im Grunde das Wahrzeichen Breslaus, das Ziel aller Schlesien (polnisch Ślask) anfahrenden Tourismusunternehmen und deren Reisegruppen, er steht im Mittelpunkt aller Breslau-Besuche, und seien sie zeitlich auch noch so kurz bemessen. Der Rynek ist der alte Marktplatz der Stadt, er misst rund 200 mal 180 Meter, ist allseitig von stolzen Bürgerhäusern umgeben und in seiner Mitte mit einem Häuserrechteck bebaut, darunter dem weltberühmten alten Rathaus sowie auch dem neuen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

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Die mächtige Elisabethkirche am Ring/Rynek mit den vorgelagerten, den Torbogen flankierenden Häusern „Hänsel und Gretel“

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Rechts und links der Elisabethkirche erstrecken sich die Ring-Fassaden Weiterlesen

Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2016 an Jennifer A. Doudna und Emmanuelle Charpentier

2016, März 29.

Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2016 an zwei Forscherinnen für die Entwicklung einer programmierbaren „Genschere“

„Arsen und Spitzenforschung. Paul Ehrlich und die Anfänge einer neuen Medizin“, Ausstellung im Historischen Museum Frankfurt (hmf)

Von Renate Feyerbacher

Am 14. März wurde – wie in jedem Jahr an Paul Ehrlichs Geburtstag, diesmal ist es der 162. – der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis in der Frankfurter Paulskirche verliehen. Er ist der wichtigste medizinwissenschaftliche Preis Deutschlands, international hoch („kleiner Nobel-Preis“) angesehen und mit 100.000 Euro dotiert. Verliehen wird er seit 1952. In diesem Jahr erhielten ihn zwei Wissenschaftlerinnen: die französische Mikrobiologin Professor Emmanuelle Charpentier, Direktorin am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin und Professorin an der Universität Umeå in Schweden, und die amerikanische Professorin Jennifer A. Doudna von der University of California, Berkeley.

Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis, der seit 2006 verliehen wird, ging in diesem Jahr an den Biochemiker und Strukturbiologen Claus-Dieter Kuhn von der Universität Bayreuth. Er erforscht die Welt der RNA (Ribonuikleinsäuren).

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Nobelpreisurkunde für Paul Ehrlich Weiterlesen

Breslau / Wrocław: Europäische Kulturhauptstadt 2016 (6)

2016, März 28.

Breslau – Stadt der Brücken

Von Winfred Kaminski (Breslau)

Wenn wir dem Sänger Peter Maffay glauben schenken, dann sollen wir über „sieben Brücken“ gehen. Das ist in Breslau leicht gesagt und getan. Denn diese Stadt verfügt über mehr als 100 Brücken, Stege und Wege über die Oder und ihre Nebenarme und -flüsse. Dass nun Breslau eine Stadt der Brücken geworden ist, hat damit zu tun, dass die Oderarme viele Inseln gebildet haben wie die Dominsel, die Sandinsel oder die Bleichinsel usw. Wobei die Dominsel heute nur noch eine Halbinsel ist. Im Zuge der Errichtung des Botanischen Gartens musste nämlich ein Teil des Flußarms aufgeschüttet werden. Allerdings ist die Zahl der Brücken dadurch nicht kleiner geworden.

Breslau erweist sich aber auch insofern als eine Stadt der Brücken – manche sprechen sogar von einem „Venedig des Nordens“ – , weil das politische Selbstverständnis der Stadtoberen darauf abzielt, zwischen Polen und seinen angrenzenden Nachbarn zu vermitteln und man dies gerade im Jahr 2016, als Europäische Kulturhauptstadt, mit besonderem Nachdruck betreibt.

Mit seinen ein Dutzend Inseln und obendrein dem Stadtgraben, der die Innenstadt von den südlichen Stadtteilen trennt, bietet Breslau an vielen Orten der Stadt Übergänge für den Verkehr. Deshalb ist es auch nicht so ganz einfach, die genaue Zahl der städtischen Brücken anzugeben.

Ob aber nun real oder metaphorisch, Brücken bestimmen das Bild dieser Grossstadt mit ihrer vielgestaltigen Geschichte. Die jüngeren Brückenbauten wie Most Warshawski (Warschauer Brücke), die Universitätsbrücke oder die ganz neue Milleniums-Brücke (Grundsteinlegung 2002) sind in ihrem Aussehen klar auf die Funktion hin orientiert, als Anschauungsobjekt reizvoller sind aber sowohl in technischer als auch in ästhetischer Sicht die älteren Brücken. Ihre Geschichte reicht bis weit in die Phase der Stadtgründung Breslaus vor gut 1000 Jahren zurück.

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↑ Sandbrücke/Most Piaskowy, Foto FeuilletonFrankfurt
↓ Dombrücke/Most Tumski, Foto Winfred Kaminski

ATT00085-670 Weiterlesen

Breslau / Wrocław: Europäische Kulturhauptstadt 2016 (5)

2016, März 27.

Wroclawskie Krasnale oder: in Breslau leben Zwerge

Von Winfred Kaminski (Breslau)

Wer lange in Köln gelebt hat, kommt an August Kopischs neoromantischen Heinzelmännchen nicht vorbei, wer in Deutschland lebt, dem sind nicht selten Gartenzwerge heilig, den Dänen sind ihre nissemanden sehr wichtig und im Münsteraner Tatort tritt die Zwergin Alberich auf und von ferne grüsst Richard Wagner. In Breslau aber gibt es mehrere hundert „Krasnale“ (dt. Zwerge) verteilt in der ganzen Stadt. Sie sind allgegenwärtig und doch nach Zwergenart immer wieder versteckt und manchmal auch nicht mehr an dem Ort, an dem wir sie vermuten oder gestern noch gesehen hatten.

Es ist nicht einfach, Zwerge zu charakterisieren. Gewiß, sie gehören zum „kleinen Volk“, sind uns als Märchenzwerge vertraut und bieten Hilfe an, aber sie können auch Ärger bereiten, wenn wir sie nicht gebührend behandeln. All das hat die Volkskunde längst erforscht und in den Handbüchern (Stichwort: Däumling) verzeichnet. Nun ist jedoch in Breslau – mitten in der Stadt – ein neues Zwergenvolk gewachsen.

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Anführer und erster ist „Papa Zwerg“ auf der Swidnicka (ehemals: Schweidnitzer Strasse). Er ist unübersehbar, weil er grösser geraten ist als die anderen und weil er mitten im Weg steht. Alle anderen sind auch präsent, meistens jedoch überraschen sie uns an Stellen, wo wir sie nicht erwartet hätten.

Die Breslauer Krasnale haben Berufe, gehen vielerlei Tätigkeiten nach Weiterlesen

Das Kunstwerk der Woche (12)

2016, März 26.


Die Arbeit einer Künstlerin oder eines Künstlers
aus den Atelierhäusern in Frankfurt am Main

Sandip Shah, AtelierFrankfurt

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„Historisches Museum Frankfurt“, 2016, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm; Foto: FeuilletonFrankfurt

In der an qualifizierten Künstlerinnen und Künstlern reichen Kulturlandschaft der Rhein-Main-Region mit den Kristallisationspunkten Frankfurt und Offenbach als Standorten international bedeutender Kunsthochschulen zählt Sandip Shah (er studierte übrigens an beiden Hochschulen, bei den Professoren Adam Jankowski bzw. Hermann Nitsch, dessen Assistent er wurde) zu denjenigen, die sich als aktive Künstler zugleich dem Kuratieren widmen. Kennern und Liebhabern dieser grossen Kulturszene bleiben kuratorische Projekte wie beispielsweise „C.W.O. City Watch Office“ im „alten“ AtelierFrankfurt in lebendiger Erinnerung; nicht minder bemerkenswert sein interaktives Gesamtkunstwerk und „Ort der kollektiven Ästhetik“ namens „b.K.I. bewohnte Kunst Installation“ in seinem Geburtsort Darmstadt. Zuletzt kuratierte Shah, gemeinsam mit Jörg Simon, „Hang up for Christmas“ im „neuen“ AtelierFrankfurt.

Shahs malerisches Werk trägt unverwechselbar seine besondere Handschrift: In poppigen Farben versieht er städtische Strukturen und Architekturen mit fantasievoll wuchernder vegetativ-vitaler Durchdringung.

Doch lassen wir den Künstler selbst sprechen: „Als ich vor vielen Jahren ins AtelierFrankfurt einzog, begann ich, mich in meiner Malerei mit der umtriebigen Stadt, den Menschen, den Straßen, den grellen Lichtern und der Dynamik im Bahnhofsviertel auseinanderzusetzen. In späteren Stadtlandschaften zum Thema „Frankfurt Grün“ vertiefte ich mich in das organische Wachstum, das sich aus den verdichteten Steinarchitekturen überall entwickelt wie eine üppige verschlungene Vegetation.

Dass ich nicht müde werde, mir immer wieder neue Stadtareale und Gebäude zum Thema zu machen, liegt an der künstlerischen Herausforderung, das vielfach Gesehene neu zu definieren. Historische Wahrzeichen reizen mich dabei besonders. Es sind die vertrauten Gebäude, die aussehen, als seien sie in Form und Farbe aus der Zeit gefallen. Während ihre Fassaden vom Denkmalschutz konserviert werden, versuche ich, sie in meiner Malerei in die heutige Zeit zu transferieren, sie von ihrer Patina zu befreien ohne ihre Romantik zu zerstören.“

→ „Hang up for Christmas“ im ATELIERFRANKFURT
→ artspace RheinMain @ Ölhalle am Hafen Offenbach (3)
→ „Citywatch Office“ – Ein Projekt von Sandip Shah im ATELIERFRANKFURT
→ 20 Jahre Artist in Residence-Programm der Stadt Frankfurt am Main

→ Das Kunstwerk der Woche (13)
→ Das Kunstwerk der Woche (1)

„Maniera“: Kunst in der aristokratischen Republik Florenz im Städel Museum

2016, März 25.

Mit rund 120 bedeutenden Leihgaben und insgesamt 50 Gemälden sowie 81 Zeichnungen, Skulpturen und zusätzlichen Exponaten zeigt das Städel Museum in seiner interessanten Schau „Maniera“ erstmals in Deutschland ein zentrales Kapitel der italienischen Kunstgeschichte in seiner ganzen Bandbreite: den Florentiner Manierismus in der Hochrenaissance. Da sind Werke u. a. von Jacopo Pontormo, Agnolo Bronzino, Andrea del Sarto, Rosso Fiorentino und Giorgio Vasari, der den Begriff „Maniera“erfunden hat, zu sehen.

Petra Kammann

hat sich im Städel umgesehen

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Empfängt ihre Besucher bereits im Treppenaufgang des Ausstellungshauses: Städel-Ikone „Dame in Rot“, beiläufig auch als Dame mit dem Hündchen bekannt; Foto FeuilletonFrankfurt

Typische Merkmale der Renaissance: Der Mensch steht in seiner Individualität im Mittelpunkt. Das Individuum gehört so sehr zu dem Spezifikum dieser Epoche zwischen Mittelalter und Neuzeit wie die Rückbesinnung auf die Architektur der Antike mit ihren Gesimsen, Säulen, Nischen und den dem Menschen gemäßen „Goldenen Schnitt“. Alles dies finden wir in der Kunst dieser Zeit wieder, was vom ersten Kunstkritiker und Literaten Giorgio Vasari, der selbst Maler der Medici und Architekt der Uffizien in Florenz war , beschrieben wurde. Sein Schicksal ist in jeglicher Hinsicht eng mit dem der Medici verwoben, die als Herzöge von Florenz eine Art Musterdiktatur errichteten, in welcher die Kunst dem Ruhme des Hauses dienen sollte. Sein eigentliches Werk besteht vor allem aber aus seinen Schriften über die Kunst der anderen, über deren Leben ohne Vasaris biographischen Annäherungen die Nachwelt wohl keine Vorstellung hätte. Vasari hatte natürlich auch seine Maßstäbe, für das, was er für die wahre Kunst hielt: Weiterlesen

Laura J. Padgett erhält den Kunstpreis 2017 der Marielies Hess-Stiftung

2016, März 24.

Der Frankfurter Fotografie- und Filmkünstlerin Laura J. Padgett, 1958 in Cambridge/USA geboren, wurde am 16. März 2016 von einer unabhängigen Jury der Kunstpreis 2017 der Marielies Hess-Stiftung zugesprochen. „Als Meisterin der Linse integriert sie“, so Jury-Mitglied Brigitta Amalia Gonser, „Architektur und Kunstgeschichte in ihre Werke“. Der im zweijährigen Rhythmus vergebene Preis ist mit 4.000 Euro dotiert und mit einer repräsentativen Ausstellung des Preisträgers verbunden.

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Laura J. Padgett; Bildnachweis: die Künstlerin Weiterlesen

Martine Andernach im KunstRaum Bernusstrasse

2016, März 23.

Von Hanneke Heinemann

Martine Andernachs meist nur auf den ersten Blick statisch wirkende Skulpturen, die von geometrischen Flächen und von Körpern bestimmt werden, lehnen sich an menschliche Proportionen an. Ihnen ist eine Strenge eigen, die jedoch Freiräume für vielfältige plastische Lösungen zwischen Natur und Geometrie zulässt. Es sind mit großem Gespür für Material, Volumen und Form geschaffene Werke von zeitloser Ausstrahlung. Die intensive Beschäftigung mit Maßverhältnissen, Dynamik in geometrischen Körpern und einem ständigen Abgleich mit der Natur spürt man auch in ihren Reliefs und den Papierarbeiten.

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Clara, 2015, Corten-Stahl

Das Thema der Stehenden beschäftigt sie schon seit mehreren Jahren. Auch wenn man als Besucherin oder Besucher der Ausstellung vielleicht schon schnell eine bevorzugte Ansicht hat, sollte man die stelenartige Figur der Clara unbedingt mehrmals umrunden, denn erst so lassen sich die vielen plastischen Bezüge in der Figur erkennen. Die elegante Form mit der leicht rauen Oberfläche beeindruckt, auch ohne dass man sie auf die namensgebende Clara Wieck-Schumann bezieht, über die Martine Andernach zur Zeit der Arbeit an dem Werk eine Biografie las. Weiterlesen

ZONTA Art Contemporary 2016 an Benedikte Bjerre

2016, März 22.

Im Rahmen der fünften Verleihung des Preises ZONTA Art Contemporary (ZAC) im Frankfurter Museum Angewandte Kunst MAK, das dankenswerter Weise seinen Vortragssaal zur Verfügung stellte, feierte der ZONTA Club Frankfurt II Rhein-Main das Jubiläum „10 Jahre ZAC“. Zugleich würdigte er die Leistungen und Verdienste von Jutta Heun, freischaffende Künstlerin, vormalige ZONTA II-Präsidentin und Gründerin des Kunstpreises, die sich im Laufe des Jahres aus dem Kreis des Club-Kunstteams verabschieden wird, um sich künftig vor allem ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit in Südspanien und ihrem „Kunsthaus am Lohrberg“ widmen zu können. Den alle zwei Jahre verliehenen, mit 2400 Euro dotierten Preis erhielt (nach Anke Röhrscheid, Ellen Poppy, Anne Imhof und Eva Weingärtner) am 19. März 2016 die Städelschul-Absolventin Benedikte Bjerre.

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Preisträgerin Benedikte Bjerre und Laudatorin Jutta Heun

Jutta Heun
Laudatio auf die Preisträgerin Benedikte Bjerre

Benedikte Bjerre ist eine Beobachterin. Sie nimmt begierig alle Eindrücke ihrer Umwelt auf, um sie in ihr Werk zu integrieren. Um in einem Bild zu sprechen möchte ich sagen: „In ihr steckt ein Staubsauger für Wahrnehmungen“.

Geschult wurde dieser Blick durch ihre Studien, der Soziologie in Dänemark, der Kunst in Frankfurt am Main und Kopenhagen.

Über die Fotografie kam sie, beeinflusst von Peter Fischli, zur Bildhauerei. Sie bezeichnet diese Begegnung als Glück, haben Peter Fischli und David Weiss doch selbst einzigartige, nachhaltige Kunstwerke geschaffen.

Benedikte Bjerre sagt, sie ist eine Bildhauerin. Nun stellt man sich landläufig eine Bildhauerin schwer arbeitend mit Holz, Metall oder Stein vor, bei Benedikte Bjerre sehen wir erneut, dass der Rahmen dieser alten Vorstellungen längst gesprengt ist. Weiterlesen