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FeuilletonFrankfurt

Das Online-Magazin von Erhard Metz

Norgall-Preis 2015 des Frankfurter IWC an Jasmina Prpic

„Niemand will die Heimat verlassen!“
„Ich – Mann. Du – Frau.“ Feste Rollen seit Urzeiten?

Von Renate Feyerbacher

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Preisträgerin Jasmina Prpic am Rednerpult

Einen Tag nach dem Geburtstag der Club-Gründerin Elisabeth Norgall (1887-1981) verlieh der International Women’s Club of Frankfurt (IWC) am 11. März 2015 in der Alten Oper Frankfurt – zum 38. Mal – den Elisabeth-Norgall-Preis, der mit 6.000 Euro dotiert ist. Wie in jedem Jahr geht er an eine aussergewöhnliche Frau, dieses Mal an die Bosnierin Jasmina Prpic. In ihrer Laudatio betonte die 1. Vizepräsidentin Helene Gressenbauer-Rösner, die die Juristin auch für den Preis vorgeschlagen hatte: „Die intensive Beschäftigung mit dem Thema Frauenrechte wird fortan ihren Lebensweg bestimmen und ihr uneigennütziger Einsatz für die Rechte der Frau wird zum Lebensinhalt.“

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Helene Gressenbauer-Rösner, 1. Vizepräsidentin des IWC, Jasmina Prpic, IWC-Präsidentin Sigrid Volk

Jasmina Prpic kam 1954 in Banja Luka (Bosnien/Herzogowina) zur Welt. Heute ist sie Deutsche und lebt mit ihrem Mann in Freiburg.

Dreizehn Jahre lang war sie Richterin und Anwältin in ihrer Geburtsstadt und hatte hunderte von Urteilen gesprochen. Sie war gefährdet, als 1991 die Balkankriege ausbrachen. Sie spricht sogar von Lebensgefahr und hatte bereits lange Zeit geplant, mit der Familie, zwei kleinen Töchtern, Ana und Tea, damals 12 und 10 Jahre alt, ihr Land zu verlassen. „Ich hatte Angst, zusammen mit meinen Kindern umgebracht zu werden.“ In letzter Minute, die Strassen waren durch den Krieg in Kroatien seit 1991 gesperrt, gab es durch die Hilfe eines hohen serbischen Offiziers noch drei Plätze für sie und die Töchter in einem Militärflugzeug. Sie durften kein Gepäck mitnehmen. Ihr Mann Damir Prpic war schon ein Jahr zuvor geflohen. Er wollte nicht gegen Landsleute kämpfen, nicht morden, und verweigerte den Wehrdienst. Aber alle Männer wurden wegen des Kroatienkrieges zwangseingezogen. Seine Weigerung brachte ihm eine Anklage mit Androhung von Todesstrafe, weil er als Deserteur beschuldigt wurde. Das Haus der Familie wurde durchsucht. Man fand ihn nicht, weil er sich woanders versteckt hatte. Zunächst wollte er nicht fliehen und seine Frau mit den Töchtern nicht alleine lassen. Aber sie drängte ihn und begleitete ihn sogar bis zur ungarischen Grenze.

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↑ Ehepaar Jasmina und Damir Prpic
↓ Blick in den Restaurantsaal der Alten Oper

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„Niemand will die Heimat verlassen“, sagt Jasmina Prpic bei der Pressekonferenz in der Alten Oper

Am 3. Oktober 1992 kam Jasmina Prpic in Deutschland an. Das neue Leben begann im Flüchtlingsstatus. Sie durfte in ihrem Beruf nicht arbeiten, sondern nur als Putzfrau und Kellnerin, weil ihr Jura-Abschluss des Heimatlandes hier nicht anerkannt wurde. Sie schrieb sich zum juristischen Aufbaustudium an der Freiburger Universität ein. Der erworbene akademische Titel – LL.M (Master of Laws) – berechtigte sie jedoch nicht, sich als Anwältin in Deutschland niederzulassen, da Bosnien-Herzegowina kein EU-Staat ist. In dem Kapitel „Flüchtlinge“ – aufgezeichnet 1994 – aus ihrem noch unveröffentlichten Buch „Sie“ erinnert sie sich, dass sie sogar den Führerschein erneut erwerben musste und dabei mit dem Fahrlehrer diskutierte beziehungswiese ihr „der Kragen platzte“, weil er sie wie ein kleines Schulkind belehrte. „Auch Flüchtlinge haben eine Vergangenheit und fallen nicht vom Himmel. Sie kommen von irgendwo und können etwas, wollen lernen und die Gesetze des Landes, in dem sie sich wiedergefunden haben, achten. Aber mit Würde und Respekt. Flüchtlinge sind auch Menschen aus Fleisch und Blut.“ Und diese Sätze hatte sie bereits in dieser für sie fremden Sprache, Deutsch, gesagt.

Sie schrieb und schrieb Aufsätze über Menschenrechtsverletzungen, sie hielt Vorträge, nahm an Konferenzen, Tagungen, Delegationsreisen in den Iran, in den Kosovo und nach Mexiko teil. Immer häufiger war das Thema ihrer Vorträge die UN-Frauenrechtskonvention (CEDAW Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women) zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau.

2001 ging sie für die Organisation „medica mondiale“ für drei Jahre in den Kosovo, um die Kosovanerinnen, die während des Kosovokrieges 1998/1999 vergewaltigt worden waren, als potentielle Zeuginnen vor dem Haager Tribunal zu unterstützen. Aber im Kosovo, in dem Blutrache, Zwangsheirat, Bigamie und Ehrenmorde an Frauen noch vorkamen, war weitaus mehr zu tun. Auch in Bosnien half sie den Frauen. Der Film „Sturm“ des deutschen Filmemachers Hans-Christian Schmid (mit der rumänischen Schauspielerin Anamaria Marinca) zeigt, wie schwierig es war, die Frauen zu motivieren, vor Gericht auszusagen. Jasmina Prpic‘ Mann übernahm in diesen drei Jahren ihres Kosovo-Aufenthaltes die Verantwortung für die Töchter.

Nach Freiburg zurückgekehrt, gründete Jasmina Prpic am 6. November 2007 zusammen mit elf anderen Juristinnen verschiedener Herkunft, darunter ihre Tochter Tea, heute Anwältin in München, den Verein „Anwältinnen ohne Grenzen e.V.“

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Tochter Tea Prpic, Regina Schaaber, die Preisträgerin und Anneliese Schmid-Kaufhold, allesamt Rechtsanwältinnen und Gründungsmitglieder

Ziel des Vereins ist es, die Menschenrechte von Frauen zu fördern und durchzusetzen. Die Anwältinnen versuchen, jegliche Form von Ungleichbehandlung oder Diskriminierung im In- und Ausland abzubauen, die Völkerverständigung zu fördern und sich weltweit mit Kolleginnen zu vernetzen. Die Situation von Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern und deren Integration zu erleichtern, ist ebenso ein Schwerpunkt ihrer Arbeit. Zu den Aktivitäten zählen Aufklärung, sachkundige Informationen, juristische Vertretung bei Menschenrechtsverstössen in Präzendenzfällen vor nationalen und internationalen Gerichten und Ausschüssen, Entsendung von Prozessbeobachterinnen in Strafprozessen und vieles mehr – und das alles ehrenamtlich. Selbst in Deutschland gibt es für die Anwältinnen noch viel zu tun, vor allem für die gut ausgebildeten Migrantinnen, die als Putzfrauen oder Haushaltshilfen sich hierzulande verdingen müssen. Zwar hat das „Berufsqualifikationsfeststellungsgetz“, das am 1. April 2012 in Kraft trat, Verbesserungen geschaffen. Es regelt aber lediglich das Anerkennungsverfahren für nicht akademische Berufe. Die Gleichstellung von Mann und Frau ist in puncto gleiche Bezahlung noch ebenso wenig erfüllt. Die Macht- und Spitzenpositionen sind zum grössten Teil mit Männern besetzt. Das soll sich nun aber ändern: eine Frauenquote im Vorstandsbereich wurde soeben eingeführt, die jedoch noch ausbaufähig ist.

Für ihr Engagement nahm Jasmina Prpic 2012 im bayerischen Justizpalast den „Preis Frauen Europas“ entgegen, den die Europäische Bewegung Deutschland (EBD) verleiht. Recht und Rechtsprechung als Motor gesellschaftlichen Wandels war das Motto der Preisverleihung.

2013 erhielten Jasmina Prpic LL.M sowie die Rechtsanwältinnen Regina Schaaber und Siba Irsheid, alle drei stellvertretend im Vorstand des Vereins, den Maria-Otto-Preis des Deutschen Anwaltvereins (DAV). Und soeben wurde Jasmina Prpic mitgeteilt, dass neben anderen Kandidaten der Verein „Anwältinnen ohne Grenzen e.V.“ für den Gustav-Heinemann-Bürgerpreis 2015 nominiert wurde. Die Bürger können darüber im Internet abstimmen.

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(erste Reihe v.l.) die Schwester von Jasmina Prpic, Ismeta Drobic, die Preisträgerin, Anneliese Schmid-Kaufhold, Alma Ajdin, Studentin aus Bosnien, (zweite Reihe) Tea Prpic, Renate Lepach aus Freiburg, Vorsitzende von „OFF Obdach für Frauen, Förderverein Frauen in Not e.V.“, Regina Schaaber und Ulrike Baur, Filmemacherin aus Heidelberg

Vorgeschichte des Balkan-Konfliktes nach Titos Tod

Der Verlust der Heimat schmerzt Jasmina Prpic. Vor allem ist sie betroffen über die Situation im Land. „Die Lage der bosnischen Frauen ist auch 20 Jahre nach Beendigung der Kriege prekär. Armut und Arbeitslosigkeit prägen den Alltag. Häusliche Gewalt ist gestiegen.“

Ich hatte ihr meine Eindrücke von einem Besuch sowohl in Kroatien als auch in Bosnien-Herzegowina 2010 geschildert: mein Erstaunen über die strikten Kontrollen am Grenzübergang Kroatien/Bosnien-Herzegowina, mein Erstaunen über Mostar, das auf der einen Seite des Flusses Neretva gepflegt war und schöne Häuser hatte, auf der anderen Seite des Flusses heruntergekommene, zerschossene Häuser. 1995 wurden die Kriege formal beendet, dennoch ist das Zusammenleben vergiftet. Die Gräben haben sich in den letzten Jahren sogar wieder vertieft.

Was war in den neunziger Jahren in Jugoslawien geschehen? Mitten in Europa gab es Krieg.

Mit dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ 1990 zerfiel auch der Kommunismus und die Einheit des förderativen Staates Jugoslawien, zu dem sechs Republiken und fünf Völker gehörten, deren Menschen hauptsächlich Katholiken, Orthodoxe und Muslime waren. Seit dem Tod von Josip Broz (alias Tito, 1892-1980) hatten sich die religiösen, ethnischen und ökonomischen Probleme verschärft.

Slowenien, überwiegend katholisch, und Kroatien, katholisch, der wirtschaftlich stärkste Teilstaat, lösten sich 1991 aus dem Staatenbund. Über 94 Prozent der Kroaten hatten für eine derartige Loslösung gestimmt. Eine Konföderation, eine vertragliche Vereinbarung mit Serbien wurde angestrebt. Serbien, dessen Bevölkerung hauptsächlich zum orthodoxen Christentum gehört, lehnte diesen Vorschlag ab.

Die Kriegsmaschinerie setzte sich in Bewegung. Als sogenannte Balkankriege gingen sie in die Geschichte ein: In Slowenien dauerte der Krieg nur zehn Tage, in Kroatien vier Jahre (Kroatienkrieg). Die Jugoslawische Volksarmee wurde mobilisiert. 1992 weitete sich der Krieg auf Bosnien aus, das ebenfalls unabhängig sein wollte. Die Bosnischen Serben wollten das jedoch nicht. Sie wurden militärisch von der verbliebenen Bundesrepublik Jugoslawien (Serbien-Montenegro) unterstützt und gewannen die Oberhand.

Der Serbe Slobodan Milosevic (1941-2006), Präsident der Sozialistischen Republik Serbien, war eine treibende Kraft in dieser kriegerischen Auseinandersetzung. Er stand vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag.

Aber auch kroatische Einheiten wüteten im Bosnienkrieg. Sie bombadierten und zerstörten 1993 neben vielem anderen auch das Wahrzeichen von Mostar, die Brücke Stari Most (Alte Brücke), ein Meisterwerk der Bau- und Ingenieurkunst aus dem 16. Jahrhundert, ein Symbol zwischen West und Ost, zwischen christlicher und islamischer Welt, die Verbindung zwischen dem katholischen (Kroaten) und dem muslimischen Stadtteil (Bosniaken). Die Brücke wurde wieder originalgetreu rekonstruiert und 2004 eingeweiht. Die Wunden des Krieges sind heute noch im bosnischen Stadtteil von Mostar, der grössten Stadt Herzegowinas, zu sehen.

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Stari Most 2010

Sogar die ausgebaute Schule – dort sollten unter einem Dach die kroatischen und bosnischen Kinder zusammen lernen – trennt nach wie vor die Kinder: Die Eingänge sind getrennt ausgebaut, so dass sich die Kinder – unter einem Dach! – nicht einmal sehen und treffen können. Innerhalb eines Staates und einer Stadt lernen sie nach zwei völlig verschiedenen Schulprogrammen, einem bosnischen und einem kroatischen.

100.000 Tote soll allein dieser Bosnien-Krieg gefordert haben. Zwei Millionen Menschen flüchteten aus dem ehemaligen Jugoslawien. Zehntausende Frauen wurden vergewaltigt. Sowohl in Bosnien, Kroatien und im Kosovo gab es sogenannte Frauenräume, Vergewaltigungscamps, in denen „die systematische Praxis“ von Vergewaltigungen stattfand. In Srebenica, das seit dem Dayton-Abkommen zur Republika Srpska gehört, einer von zwei Entitäten Bosnien-Herzegowinas, wurden in der erklärten UN-Schutzzone 8.000 bosnische Männer ermordet. Vom Völkermord von Srebenica wurde gesprochen. Alle Frauen wurden verschleppt. Eine sogenannte „ethnische Säuberung“ wurde durchgeführt, damit in Srebrenica ein rein serbisches Gebiet entstehen konnte.

Die Menschen, die bis dahin in Bosnien, in Herzegowina, in Kroatien zwar nicht spannungsfrei, aber dennoch kooperativ zusammen gelebt hatten, wurden zu Feinden.

„Meine Kollegin, eine muslimische Richterin, wurde ein paar Wochen nach meiner Flucht aus Banja Luka in ihrer Wohnung aufgehängt. 99 Prozent der Nichtserben aus meiner Stadt Banja Luka wurden vertrieben, und kaum jemand kam zurück“, schreibt Jasmina Prpic in der Korrespondenz, die wir nach der Norgall-Preisverleihung führten. „Es gab einmal Menschen im multi-nationalen Bosnien-Herzegowina. Jetzt gibt es dort keine Menschen mehr. Nur noch Serben, Kroaten, Muslime (Zitat aus dem unveröffentlichtem Buch „Sie“). Es wurden religiöse Lager geschaffen.

Jamina Prpic ist religionslos, was sie als Richterin sein musste. Ehemann Damir Pripic ist Katholik. Seine Eltern kamen aus Kroatien nach Bosnien und blieben dort. Bis zum Ausbruch des Konfliktes lebten Jasmina Prpic, ihr Mann und ihre beiden Töchter unbehelligt in Bosnien. Jungen Menschen der Generation der Preisträgerin wurde zwar von den Eltern – je nachdem, welche Religion sie hatten – verboten, einen Kroaten beziehungsweise Serben oder Muslim zu heiraten. Sie hielten sich allerdings nicht daran. „Laut Statistik gab es in Bosnien-Herzegowina über 40 Prozent gemischt-nationale Ehen.“

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Dragan Bagaric, Konsul von Bosnien und Herzegowina, Jasmina Prpic und der Generalkonsul von Bosnien und Herzegowina, Dzevad Saldic

Und heute?

Banja Luka, die Geburtsstadt der Norgall-Preisträgerin, deren Atmosphäre mich 1963 begeistert hatte, ist heute die Hauptstadt der Republika Srpska. Das Dayton-Abkommen, das 1995 den vierjährigen Krieg in Bosnien und Herzegowina beendete, teilt das Land in zwei jeweils etwa gleichgroße Staaten: die serbische Republika Srpska und die Föderation Bosnien und Herzegowina mit Sarajevo als Hauptstadt. Selbst Sarajevo besteht de facto wiederum aus zwei ethnisch getrennten Teilen: einem bosniakischen und einem serbischen.

„Niemand will die Heimat verlassen!“ Doch eine Rückkehr ist für die Juristin und ihren Mann nicht mehr denkbar.

Heute gibt es sieben Nachfolge-Staaten von Jugoslawien: Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro, Mazedonien und Kosovo. Slowenien gehört bereits seit 2004 zur EU, Kroatien seit 2013. Ausser dem Kosovo, der einen schwierigen, noch ungeklärten völkerrechtlichen Status hat, sowie Bosnien und Herzegowina sind alle anderen Beitrittskandidanten zur EU.

Vom 2. bis 5. November 2015 veranstalten die „Anwältinnen ohne Grenzen e.V.“ in Freiburg eine Balkankonferenz zu den Themen Frauen, Frieden und Sicherheit. Tatsächliche Sicherheit auf dem Balkan erfordert nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern auch die Abschaffung ungerechter sozialer Verhältnisse, ungleiche Geschlechterverhältnisse eingeschlossen. Tatsache ist jedoch, dass Frauen- und Geschlechterfragen nach wie vor nicht als entscheidende Aspekte angesehen werden und dass die Umsetzung der Resolution 1325 sowie anderer internationaler Vereinbarungen in der Friedens- und Sicherheitspolitik dieser Region eine der größten Herausforderungen bleibt (Beschreibung der Konferenz von „Anwältinnen ohne Grenzen“). Sie „deckt sich mit dem begonnenen Prozess der Annäherung der Balkanstaaten an die EU. Die Konferenz soll auch dazu dienen, den Versöhnungsprozess durch einen offenen und vertrauensvollen Dialog der dort lebenden Völkergruppen zu fördern“.

 Fotos: Renate Feyerbacher

→ Elisabeth-Norgall-Preis 2014 für Ursula Biermann
→ Elisabeth-Norgall-Preis 2013 des International Women’s Club an Cornelia Fischer
→ Vilborg Ìsleifsdóttir-Bickel erhält Elisabeth-Norgall-Preis

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