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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

„Montez@Honsellbrücke – Ende einer Wanderausstellung“

„Wurzeln weit mehr Aufmerksamkeit widmen“

Zur Nacht der Museen in Frankfurt am Main, am kommenden 10. Mai also, ist es soweit: Nach zwei Jahren des Exils und acht Wanderausstellungen unter dem Motto „Wurzeln weit mehr Aufmerksamkeit widmen“ – sie begannen im April 2013 in Weimar, führten über Hamburg, Stuttgart, Karlsruhe, Berlin, Leipzig, Nürnberg und endeten im Januar dieses Jahres in Köln – wiedereröffnet der Kunstverein Familie Montez e.V. in den Bögen der Honsellbrücke seinen Ausstellungsbetrieb in der angestammten Heimatstadt. Eine kleine Vorpremiere hatte es bereits zur Frankfurter Luminale Ende März/Anfang April gegeben.

Etwa 70 Frankfurter Künstlerinnen und Künstler beteiligten sich damals in Weimar. Die reizvolle Idee von Familie Montez-Chef Mirek Macke: An jedem der neuen Ausstellungsorte wurden dort ansässige Kunstschaffende für die Beteiligung am wiederum darauffolgenden Ort angeworben, so dass sich nach Art eines „Schneeballsystems“ die Anzahl der Ausstellenden fortlaufend vermehrte. Heuer werden es am 10. Mai in den Brückenbögen über 300 Mitwirkende sein – ein beachtlicher Überblick auf das jüngere Kunstschaffen in Deutschland.

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Der Fortschritt an der Honsellbrücke ist unaufhaltsam: schon sind die ersten Bäume gepflanzt.

Ob Mirek Macke ein Kassenhäuschen am Eingang zu den zwei Hallen von ansehlicher Grösse aufstellen will? Wir glauben es nicht, warten aber vorsichtshalber erst einmal ab.

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Das haben Bogengewölbe so an sich: sie sind halt rund. Die beidseitige Verglasung mit grosszügig bemessenen Fenstern ist schön – wo aber Bilder aufhängen? Da gilt es, eine der Fassadenseiten zu verkleiden. Fleissige Hände bauen derzeit die Ausstellung auf – bis kommenden Samstag muss alles fertig sein!

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Auch Max Weinberg – eine Frankfurter Künstlerinstitution schlechthin, FeuilletonFrankfurt berichtete wiederholt über sein Werk, das man getrost als Œuvre bezeichnen darf – ist mit seinen Arbeiten mit von der Partie – wie könnte es anders sein? Wir werden von ihm noch einiges Überraschendes erleben – so viel sei schon heute verraten.

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Jordan K. Artmaster (alias Karsten Jordan) und Max Weinberg

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Eine improvisierte Küche; der Raum für Geselligkeit nimmt bereits Gestalt an.

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Der „Brückenlöwe“ – konkret ist es ein Panther –  bewacht das künstlerische Tun und hat alles im Blick – Mirek Mackes Hündinnen Rap und Gabi verstehen sich inzwischen gut mit ihm.

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„Montez@Honsellbrücke – Ende einer Wanderausstellung“, Honsellbrücke Frankfurt, Eröffnung 10. Mai 2014, 18 Uhr; bis 15. Juni 2014

Fotos: FeuilletonFrankfurt

 

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