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FeuilletonFrankfurt

Das Online-Magazin von Erhard Metz

Archiv für Oktober, 2009

„ANALOG“: Fotografien von Petra Schaffer im Nebbienschen Gartenhaus

Donnerstag, 29. Oktober 2009

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© Petra Schaffer, Wasserfall, Miami

In Zeiten einer in manchem bereits inflationär anmutenden Zahl an Ausstellungen aktueller fotografischer Arbeiten kann Petra Schaffers fotografisches Werk durchaus eine hervorgehobene Position beanspruchen. Dessen künstlerische Qualität ist nicht zuletzt auch der Tatsache geschuldet, dass Petra Schaffer vor ihrem Magisterstudium an der Universität München in vierter Familiengeneration das Handwerk und die Kunst der Fotografie an der renommierten damaligen „Bayerischen Staatslehranstalt für Photografie“ (heute in die Fachhochschule München integriert) erlernte. Wegweisende Impulse für ihr künftiges schöpferisches Arbeiten erhielt sie ferner während ihrer Assistenz bei der bedeutenden, 1989 verstorbenen Regina Relang, der in den 1950er- und 1960er-Jahren führenden deutschen Modefotografin.

Petra Schaffer (Porträt in FeuilletonFrankfurt) verschrieb sich bereits zu einer Zeit ausschliesslich der analogen Fotografie, bevor manche von den Möglichkeiten der Digitalisierung enttäuschten Fotokünstler wieder zur analogen Technik zurückkehrten. „Analog“ – so auch der Titel ihrer neuen Ausstellung – bedeutet für Schaffer den Verzicht nicht nur auf den Einsatz eines Stativs oder anderer Hilfsmittel während einer Aufnahme, sondern auch auf spätere Ausschnittkorrekturen und jedwede technische Nachbehandlung ihrer Arbeiten im Labor. Diese sind deshalb von einer einzigartigen künstlerisch-fotografischen Authentizität. Weiterlesen

Künstlerische Magisterarbeiten von Paetzi Paetzold, Fritzi Richter, Janina Ropeter und Alexandra Weinig am Frankfurter Institut für Kunstpädagogik

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Es steht etwas im Schatten der weltweit bekannten Städelschule und auch der Hochschule für Gestaltung Offenbach: Das Institut für Kunstpädagogik der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe – Universität. Dabei reicht das Berufsfeld Kunstpädagogik weit über den traditionellen Bereich des Lehramts an Schulen hinaus: Heute umfasst es eine Fülle von Tätigkeiten in der Kultur und im gesamten Kunst- und Ausstellungswesen, und mancher Absolvent mit dem Magister artium in der Tasche hat sogar Gefallen an einem freien Künstlerdasein gefunden.

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Es kann kaum anders sein: Hinter diesem Tor lebt die Kunst: Ausstellungshalle des Instituts für Kunstpädagogik, Anbau eines verklinkerten Fabrikgebäudes von 1890
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Alles hängt mit allem zusammen

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Alles hängt mit allem zusammen …  ein „geflügeltes“, vielstrapaziertes und dennoch wahres Wort:

0,62 Euro monatlich für Spielzeug eines Hartz-IV-Kindes

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(Bildnachweis: garl/Huber /pixelio.de)

4,5 Millionen Euro für Dresdner Kleinwort – Banker Jens-Peter Neumann, der seinem Arbeitgeber im Jahr 2008  5,7 Milliarden Euro Verlust bescherte

Dieter Mulch

Sonntag, 11. Oktober 2009

Erkenntnis im Rückblick und Aufbruch: Dieter Mulch im Nebbienschen Gartenhaus

Eine kleine Siedlung südlich von Wetzlar, wenige Häuser nur in einem von Lichtungen erhellten Wald. Nach einigem Regen atmet sich die Luft kühl und frisch. Wir stehen vor einem kleinen, mit Holz verblendeten, sauber gefertigten Haus, im Giebelfeld unter dem First grosse Fenster, Dieter Mulch erwartet uns in der sich öffnenden Tür. Beim Eintreten erblicken wir einen grossen, lichtdurchfluteten Raum unter der halbseitigen Verglasung des Daches. Ein „Traum“ von einem Atelierhaus, gemäss den Überlegungen des Künstlers ausgeführt.

Alles ist aufgeräumt, Pinsel, Stifte, allerlei Farbtuben liegen wohlsortiert auf dem grossen Arbeitstisch, auf der Staffelei eine der wundervollen neuesten Bleistiftzeichnungen des Künstlers. Ein Kaffee steht bereit und ein duftender, köstlicher Pflaumenkuchen (ein Pflaumenbaum trägt, auf der anderen Seite des Ateliers im weitläufigen Garten, üppig Früchte), dazu etwas Schlagsahne, versteht sich.

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Man nennt ihn den Grandseigneur der Wetzlarer Kunstszene: Dieter Mulch, der vor wenigen Wochen seinen 80. Geburtstag begehen konnte. Mit einer Korrektur: Mulch ist ein weit über Hessen und Deutschland hinaus bekannter und geschätzter Künstler. Im Anschluss an die Geburtstags-Hommage in der Wetzlarer Galerie am Dom sind seine neueren Arbeiten nun auch in Frankfurt am Main im Nebbienschen Gartenhaus des Frankfurter Künstlerclubs zu sehen. Weiterlesen

Das grüne Kanapee / 9

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Mal wieder reif für’s grüne Kanapee? Aber ja, draufsetzen, anklicken (Windows Media Player meldet sich) und lauschen – wem? Na, habust natürlich, dem grossen Dichter!

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(©  habust; Foto: GearedBull wikimedia commons GFDL)