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FeuilletonFrankfurt

Das Online-Magazin von Erhard Metz

Archiv für Oktober, 2008

Ein Kreuzgang voller Malerei

Freitag, 31. Oktober 2008

Klaus Straßheim im ehemaligen Kloster Ilbenstadt

Gleich zwei Gründe gibt es in diesen Wochen, das ehemalige Prämonstratenser-Kloster – heute Haus St. Georg – in Ilbenstadt am Rande der Wetterau aufzusuchen: zum einen die renovierte Anlage, aber dann die Malerei von Klaus Straßheim.

Gelangen wir durch das barocke Obere Tor in die Klosteranlage zur Basilika und zu den vormaligen Ordensgebäuden,

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60 Jahre Steuben-Schurz-Gesellschaft – 60 Jahre gelebte deutsch-amerikanische Freundschaft

Montag, 27. Oktober 2008

„Providing stability and friendship in a challenging environment“

Wie kaum eine andere Einrichtung verkörpert die Steuben-Schurz-Gesellschaft e.V. in Frankfurt am Main als die älteste deutsch-amerikanische Freundschaftsorganisation die Idee von Austausch, Verständigung und Zusammenhalt zwischen den beiden Völkern über den Atlantik hinweg – trotz mancher Irritationen und Turbulenzen der letzten Jahre zwischen Deutschland und den USA vor allem in der „hohen“ Politik. Die Gesellschaft konnte unlängst ihren 60. Geburtstag feiern – und kein anderes Ambiente schien für diesen Festakt angemessener als der berühmte Kaisersaal im altehrwürdigen Frankfurter Römer.

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Präsidentin Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels dankt Bundesminister a. D. Klaus von Dohnányi für seine Festrede zur transatlantischen Zusammenarbeit

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Festgesellschaft im Kaisersaal des Frankfurter Römer

„Die Gesellschaft dient den Verständigungs- und Friedensbestrebungen unter den Völkern durch die Pflege freundschaftlicher Beziehungen zwischen Deutschland und den USA. Die Verwirklichung dieser Aufgabe erfolgt durch Vorträge, Konzerte und Veranstaltungen mit amerikanischen Einrichtungen sowie die Begegnung mit Amerikanern“ lesen wir in § 2 der im etwas spröden Bürokratendeutsch der 50er Jahre formulierten Satzung. Welches reichhaltige Leben hat die Gesellschaft inzwischen diesem Satzungstext eingehaucht, in welch einem weit ausgebreiteten Spektrum hat sie das Satzungspostulat im Alltag des deutsch-amerikanischen freundschaftlichen Zusammenwirkens gerade auch zwischen den jüngeren Generationen realisiert! Weiterlesen

Meine Buchmesse

Freitag, 24. Oktober 2008

Fünf Tage leben auf einem anderen Stern

Text und Fotografien: © Ingrid Malhotra
Buchautorin und Fotografin

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Heute war der erste Tag.

Vorherrschender Eindruck: meine Füsse tun weh! Weiterlesen

Vom Regen in die Traufe

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Vom Regen in die Traufe kommen … so sagt ein altes Sprichwort.

Da haben viele Investment- und sonstige Banker sowie deren Aufsichts- und Verwaltungsräte (falls man von solchen Funktionen überhaupt sprechen kann) nicht nur ihre Unternehmungen an die Wand gefahren und unvorstellbar grosse Vermögen vernichtet, sondern auch jedwedes Vertrauen in ihre Person buchstäblich verzockt. Jetzt soll es der „Staat“ richten (auch wenn man sich derzeit noch ein wenig schämt, auf das 500 Milliarden Euro schwere sogenannte Rettungspaket zuzugreifen).

Wer aber ist der Staat? Es sind wir alle, denken wir, vielleicht das, was man Gesellschaft nennt, die aber ist per se nicht handlungsfähig. Leider stimmt die Gleichung, die Frank Schirrmacher im FAZ-Feuilleton aufmacht und die sich auf die Formel Staat = Politiker = Parteipolitiker zurückführen lässt. Diese werden die Massnahmen steuern, begleiten, kontrollieren … aber halt, haben sie das nicht zum Beispiel bei den Landesbanken getan – oder besser gesagt, hätten sie das nicht dort schon mit Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein tun sollen?

Was aber erleben wir: Landesbanken sind die ersten in der Runde der Verzocker, die nach dem 500 Milliarden-Rettungsring greifen. Und wer sitzt dort in den Vorstandsetagen, den Aufsichts- und Verwaltungsräten? Politiker natürlich und deren Freunde, Gefolgschaften, Nahestehende, vor allem Parteifreunde. Trauriges Beispiel ist die aktuelle Situation der Bayerischen Landesbank, euphemisch BayernLB genannt.

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Wem sollen, wem können wir denn nun überhaupt noch vertrauen? Wir kommen vom Regen in die Traufe. Das macht uns nicht nur weiterhin nass, sondern ratlos.

Bhutan – ein noch ziemlich unbekanntes Land (Folge 2)

Montag, 20. Oktober 2008

Unterwegs in Bhutan

Text und Fotografien: © Ingrid Malhotra
(ein Foto von Marion Toelle)

Heute ist der zweite Tag in Bhutan (siehe Folge 1). Das Abenteuer beginnt.

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Aber zunächst wird Thimphu, die gewaltige Hauptstadt mit knapp 70.000 Einwohnern, gründlicher angeschaut. Der Tempel mit den grössten Gebetsmühlen, die man sich vorstellen kann, und ich erfahre, dass es sehr wichtig ist, nur linksherum um den Tempel zu gehen. Dann ein Blick auf den Königspalast Weiterlesen