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FeuilletonFrankfurt

Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt

PETRA KAMMANN, HERAUSGEBERIN · www.feuilletonfrankfurt.de · GEGRÜNDET 2007 VON ERHARD METZ

Presse-Echo

Aus der Frankfurter Neuen Presse vom 19. Juni 2007 (Computer und Internet, BLOG check)

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„Drei Sodde fonn Mänsche“ im Weblog von Erhard Metz

Unter fast 400 Weblogs der Region gehört www.feuilletonfrankfurt.de/ zu jenen, die dem Ideal eines offenen, aber privaten Tagebuchs mit Interesse am Rest der Welt folgen. Unter einem Blick auf Frankfurt heisst Erhard Metz seine Gäste als lächelnder Mann im besten Alter und seriösem Outfit willkommen: Tradition und Moderne, persönlich beleuchtet.

Die Vita („Über mich“) und Themenliste weisen Herrn Metz als kunstsinnigen Juristen, Rundfunkdirektor i.R. und Journalisten aus; als Lokalpatrioten, Mitglied und Förderer vieler Institutionen. Diese reichen vom Frankfurter Holzhausenschlösschen zum Naturschutzbund und dem Schützenverein Nieder-Eschbach. Die Kasseler Herkunft fliesst in die Lust am hessischen und „Frankfodder“ Dialekt ein. Von Anglizismen hält er wenig, so heisst der „Home“-Click „Nach Hause“.

Navigation: Sie hält sich ans Bewährte. Die Navi-Spalte hat eine Suchfunktion und führt stracks zu den Themen: „Aufgespießt“ und „Fernsehen“ als Einstieg. Hessisches als Schwerpunkt, „Kultur und Gesellschaft“, „Literatur“ und „Musik“ als Feuilleton. „Politik angeklickt“, „Schlüsseltexte“, „Weisheiten“ und „Zeitgeist“ bilden das amüsante Themen-Schlusslicht, danach kommen „Neueste Beiträge“, „Jüngste Kommentare“ und ein Archiv.

Themen: Herr Metz überflutet niemanden und pflegt ein beschauliches Tempo. Launiger Humor, die Region und praktische Lebensphilosophie sind Trumpf, Aktuelles eher eingebettet. Schon die „Schlüsseltexte“ auf der „Haus“-Seite stecken die Interessensgebiete ab. Einem Blick in die Welt (Kriegsberichterstatter) kann ein weises Zitat aus „Der kleine Prinz“ folgen, ein Lobpreis auf die Frankfurter Maurizio-Cattelan-Ausstellung sich ebenso anschließen wie ein Artikel zum G8-Treffen.

Kategorien: Unter „Aufgespiesst“ finden witzige Fotos und Sprüche Platz („Wer glaubt, dass ein Abteilungsleiter eine Abteilung leitet, glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet“). Bei „Fernsehen“ scheint die Hassliebe aufs Medium durch, in „Frankfurt und Hessen“ verlinkt Metz etwa mit der Documenta. „Hessisch für Anfänger“ schaut den Landsleuten aufs Maul: „S´gäbbd drei Sodde fonn Mänsche: Solsche, wo bis drei zäähle könne unn solsche, wo´s nädd könne.“ „Kultur und Gesellschaft“ deckt die Spannbreite zwischen Schützenverein und Kunstmuseum ab, „Literarisches“ meint die Klassiker so gut wie Nonsens. „Politik angeklickt“ meidet die rabiate Kritik.

Warum bloggt Erhard Metz? „Aus reinem Spass an der Sache.“

Aktivitäten: Wie seine Seite (seit Februar 2007) ankomme? „Bei anspruchsvollen Lesern ausgesprochen gut, bei weniger anspruchsvollen offensichtlich weniger – aber so ist das Leben.“ 16 „jüngste“ Kommentare zeugen von beidem.

Layout: Mit gut gewählten Fotos, freundlichen Schrifttypen und pastelligen Titeln auf dezentem Hintergrund zählt die Gestaltung zu den Stärken des Blogs.

Technik: Metz verwendet WordPress. (dek)

(Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Neuen Presse, Tageszeitung für Frankfurt am Main, ONLINE-Redaktion, www.fnp.de)

Ein Kommentar zu “Presse-Echo”

  1. claudia johann
    21. Juni 2007 21:10
    1

    Isch babbel a ä bissl mit, gell? Awwer nedd so rischdisch „frankfodderisch“. ;-)

    Stimmt! Es handelt sich hier um ein sehr sympathisches Potpourri aus allen Bereichen.
    Und auch der Artikel ist gut und treffend geschrieben.
    Aber… hmmm… ganz offensichtlich sind mir die weniger begeisterten Kommentare wohl entgangen?!?!?

    Viele Grüße von einem der Stammgäste

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